Schlachthofbronx

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Schlachthofbronx

Schlachthofbronx, 2018
Allgemeine Informationen
Herkunft München, Deutschland
Genre(s) Elektro, Dancehall, Dub, Kuduro, Baile Funk
Gründung 2008
Website www.schlachthofbronx.com
Aktuelle Besetzung
Benedikt Wiessmeier (Graf Stierenfroed)[1]
Jakob Döring (DJ King Augenring)[1]
Ehemalige Mitglieder
Christoph (Bass-King T)
Schlachthofbronx, 2018

Schlachthofbronx ist ein Münchener DJ-Duo, welches Weltmusik mit elektronischer Musik kreuzt. Die Musiker selbst nennen ihr Genre „Munich Bass“.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlachthofbronx wurde im Januar 2008 im Münchner Schlachthofviertel von den drei DJs Subbass-Commandante Graf von Stierenfroed, Bass-King T und DJ King Augenring gegründet.[2] 2009 erschien das erste Album Schlachthofbronx auf dem Münchner Plattenlabel Disko B und Schlachthofbronx wurde in arte Tracks vorgestellt.[3] Es folgte eine Tour durch Europa und Südafrika.[4] Das Trio schrumpfte zum Duo und 2010 folgten weltweite Auftritte in Russland, Mexiko, Kanada, USA (SXSW-Festival in Austin) und auf diversen Festivals in Europa wie z. B. Sónar, Lowlands, Roskilde, Eurokennes, Frequency, Dour oder Melt. Ende des Jahres begleitete sie M.I.A. auf ihrer Europatour.

2011 erschienen mit Nasty Bass und der Chambacu Remix EP zwei EPs beim renommierten Mad-Decent-Label von Diplo und 2012 erschien das zweite Album Dirty Dancing, wiederum auf Disko B. Am 28. Mai 2014 veröffentlichte Schlachthofbronx ihr drittes Album Rave and Romance als kostenlosen Download.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlachthofbronx mischt Musikstile verschiedener Kulturen mit elektronischen Beats. On3 bezeichnet die Musik als „ein Hybrid aus Ghetto Tech, Kuduro, Baltimore Club, Dubstep und Miami Bass[2] während die Süddeutsche ZeitungElektro, Dancehall, Dub, Kuduro und Baile Funk[5] nennt.

Auf dem ersten, selbstbetitelten Album findet sich mit Schorschl Take 3 auch eine Kollaboration mit G.Rag und die Landlergschwister, welche sich im Bereich der bayerischen Volksmusik bewegt.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: Schlachthofbronx (Disko B)
  • 2012: Dirty Dancing (Disko B)
  • 2014: Rave and Romance (Disko B)
  • 2017: Haul & Pull Up (Rave And Romance Records)

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: Belly Full of Pills EP (Disko B)
  • 2010: Ayoba EP (Man Recordings)
  • 2010: Ayoba Remix EP (Man Recordings)
  • 2010: Foc Me Avontade ft. Gringo & Nem (Man Recordings)
  • 2011: Nasty Bass EP (Mad Decent)
  • 2011: Chambacu Remix EP (Mad Decent)
  • 2011: Backup Run (Enchufada)
  • 2011: Mudders EP (Mixpak)
  • 2011: Carimbo EP (Man Recordings)
  • 2012: Slowine / Dickie Riddim
  • 2015: Haul & Pull Up (EP1) (Rave And Romance Records)
  • 2016: Haul & Pull Up (EP2) (Rave And Romance Records)
  • 2017: Haul & Pull Up (EP3) (Rave And Romance Records)

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: Too High (feat. Big Space & Spoek Mathambo)
  • 2012: Slowine / Dickie Riddim (feat. Warrior Queen)
  • 2012: Everyday of the Week (feat. DJ Assault) (Regie: Jakub Rzucidlo)
  • 2014: Lights Off (feat. Nicky Da B) (Regie: Jakub Rzucidlo)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Süddeutsche Zeitung: Feministisch und mitreißend. 29. März 2019, abgerufen am 21. September 2021.
  2. a b Michael Döringer: Einmal Bayerische Basswatschn, bitte! In: on3.de. 19. März 2012, archiviert vom Original am 1. November 2012; abgerufen am 12. Oktober 2012.
  3. Frederik Kunth: Weltmusik clubtauglich machen. In: arte Tracks. 14. November 2009, archiviert vom Original am 23. September 2015; abgerufen am 12. Oktober 2012.
  4. Schlachthofbronx. In: Disko B. Archiviert vom Original am 2. April 2012; abgerufen am 12. Oktober 2012.
  5. Beate Wild: Der Traum vom maximalen Spaß. In: Süddeutsche Zeitung. 6. März 2009, abgerufen am 12. Oktober 2012.