Schladminger Tauern

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Schladminger Tauern
Höchster Gipfel Hochgolling (2862 m ü. A.)
Lage Steiermark, Salzburg
Koordinaten 47° 16′ N, 13° 46′ OKoordinaten: 47° 16′ N, 13° 46′ O
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Die Schladminger Tauern sind eine Untergruppe der Zentralalpen in den Ostalpen. Zusammen mit den Radstädter Tauern, den Rottenmanner und Wölzer Tauern und den Seckauer Tauern bilden die Schladminger Tauern die Großgruppe der Niederen Tauern. Das Gebirge befindet sich in Österreich in den Bundesländern Salzburg und Steiermark. Die höchste Erhebung ist mit 2.862 m der Hochgolling.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schladminger Tauern befinden sich im mittleren Teil der Niederen Tauern zwischen dem Sölkpass im Osten und der Tauernpasshöhe im Westen. Namensgeber ist der Ort Schladming im Ennstal.

Benachbarte Gebirgsgruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schladminger Tauern grenzen an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:

Umgrenzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Abgrenzung nach Alpenvereinseinteilung der Ostalpen (AVE): Enns von Radstadt bis Einmündung Großsölkbach -- Großsölkbach -- Sölkpass -- Katschbach bis Einmündung in die Mur -- Mur bis Oberbaierdorf -- Neuseß -- Mauterndorf -- südliches Taurachtal -- nördliches Taurachtal -- Radstadt.[1]

Einteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochgolling von der Landawirseehütte
Preber
Klafferkessel, rechts im Hintergrund der Greifenberg (von Nordost)

Die Schladminger Tauern gliedern sich in sechs Untergruppen (von West nach Ost):

Klafferkessel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Naturschutzgebiet Klafferkessel, einem ehemaligen Gletscherboden, befinden sich an die 30 Bergseen. Der Klafferkessel selbst besteht aus zwei ineinander greifenden Karen mit einer Unmenge teilweise vereister Seen in den unterschiedlichsten Größen (die größten davon sind der Untere Klaffersee, der Rauhenbergsee und der Obere Klaffersee), dazwischen Fels, Schrofen und Wiese. Über dem Klafferkessel thront der Felsklotz des Greifensteins. Durch den Klafferkessel führt der Weg von der Gollinghütte zur Preintalerhütte.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Holl: Alpenvereinsführer Niedere Tauern, Bergverlag Rudolf Rother, München 1983. ISBN 3-7633-1231-5

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.bergalbum.de/alpeneinteilung_2.htm

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schladminger Tauern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien