Schlaftraining

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Schlafendes Baby

Schlaftraining (auch: Einschlaftraining, Schlaferziehung) wird in der Erziehung von älteren Säuglingen und von Kleinkindern angewandt. Mit dem Training lernen solche Kinder, die dies nicht können, bei Müdigkeit aus eigener Kraft in den Schlaf zu finden und ohne elterliche Hilfe so lange durchzuschlafen, bis sie ausreichend erfrischt sind.

In Ländern der Westlichen Welt haben etwa 20–30 % aller Kinder im Säuglings-, Kleinkind- und Vorschulalter Probleme, einzuschlafen und während normaler nächtlicher Wachphasen in den Schlaf zurückzufinden.[1] Schlafstörungen dieser Art liegt meist ein Bündel aus drei Ursachen zugrunde: mangelndes Eingehen der Eltern auf Müdigkeitszeichen des Kindes; eine ungünstige Schlafhygiene (z. B. unzureichendes Schlafen während des Tages, fehlende Entschleunigungsphasen oder unregelmäßige Bettgehzeiten); das Kind hat es gelernt, exzessive elterliche Einschlafhilfe in Anspruch zu nehmen.[2] Für Kind und Eltern erzeugen die Ein- und Durchschlafprobleme massiven Leidensdruck, weil das Zubettbringen des Kindes allabendlich von Wutgeschrei begleitet wird und weil durch nächtliches Schreien, auf das aufwändige elterliche Interventionen folgen, sowohl das Kind als auch die Eltern nicht genügend Schlaf bekommen. Wenn dieser Distress dazu führt, dass die Eltern die (Müdigkeits-) Signale des Kindes noch weniger wahrzunehmen vermögen, wird er selbstverstärkend.

Schlaftraining wird eingesetzt, um die erworbene Abhängigkeit des Kindes von der elterlichen Einschlafhilfe wieder zu lösen. Daneben müssen meist auch Verbesserungen der Schlafhygiene vorgenommen werden. Für viele junge Eltern stellt sich mit den Schlafproblemen ihres Kindes erstmals eine Situation, in der sie entscheiden müssen, ob sie bewusst erziehen wollen.

Kindliche Schlafmuster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa in der 32. Schwangerschaftswoche beginnt der REM-Schlaf des ungeborenen Kindes zyklische Muster aufzuweisen, die etwa in der 36. Woche – also vier Wochen vor der Geburt – in voll entwickelte Schlafzyklen übergehen; neben REM-Phasen umfassen diese auch lange Perioden ruhigen Schlafes.[3] Bereits vor der Geburt reagiert das Kind auf Bewegungen der Mutter und beginnt seinen Wach-Schlaf-Rhythmus dem ihren anzupassen.[4]

Noch Neugeborene schlafen jedoch 12–16 Stunden pro Tag. Unterstützt u. a. von der hormonellen Entwicklung reift der 24-Stunden-Rhythmus in den ersten 2–3 Monaten nach der Geburt weiter aus.[5] Während der ersten Lebenswochen schlafen Säuglinge zunächst auch tagsüber durchschnittlich 3–4 Stunden, später nehmen sie 1- bis 2-mal täglich ein Nickerchen. Gesunde, voll ausgetragene Kinder sind im Alter von 6 Monaten physiologisch in der Lage, nachts ohne Fütterung „durchzuschlafen“. Dennoch wachen alle Säuglinge im Durchschnitt 2- bis 6-mal pro Nacht kurz auf. Gut die Hälfte aller Kinder unter einem Jahr – im englischen Fachjargon werden sie als self-soothers („Selbstberuhiger“) bezeichnet – sind dann in der Lage, sich selbst zu beruhigen und von allein wieder einzuschlafen; die Eltern bemerken solches Aufwachen meist gar nicht. „Selbstberuhiger“ sind Kinder, die daran gewöhnt sind, in zwar müdem, aber noch wachem Zustand hingelegt zu werden; sie lassen sich auch ohne großen Aufwand zum Schlafen hinlegen.[6]

Die Mechanismen, die den kindlichen Schlafrhythmus steuern, sind – anders als die des erwachsenen Schlafes – bis heute noch nicht vollständig erforscht.[7]

Prävention von Schlafproblemen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der wirkungsvollste Weg, der Entstehung von Schlafproblemen von vornherein die Grundlage zu entziehen, besteht darin, in den ersten 6 Lebensmonaten des Kindes eine gute Schlafhygiene zu etablieren. Dazu zählen vor allem:[8]

  • feste Schlafzeiten, die konsequent eingehalten werden
  • adäquates (d. h. nicht zu hohes) Level elterlicher Interaktion mit dem Kind beim Zubettgehen und bei nächtlichem Erwachen
  • Niederlegen des Kindes in müdem, aber nicht schlafendem Zustand

Viele Autoren empfehlen darüber hinaus auch:

  • Nickerchen am Tage und eine angemessene Schlafdauer, um einer Übermüdung vorzubeugen[9]
  • eine gute Bettgehroutine. Die Psychologin Lisa Adams (Arkansas Children’s Hospital) und der Kinderarzt Vaughn Rickert (University of Arkansas) haben in einer klinischen Studie nachgewiesen, dass Kinder, die im Rahmen einer guten, beruhigenden und emotional warmen Bettgehroutine zum Schlafen gelegt werden, vor dem Einschlafen weitaus weniger wutschreien als Kinder, die weniger sorgfältig zu Bett gebracht werden.[10] Wenn das Kind seine Müdigkeit mit angenehmen Erlebnissen assoziiert, fördert dies seine Einschlafautonomie. Bettgehrituale können z. B. darin bestehen, dass die Eltern dem Kind etwa 20 Minuten vor dem geplanten Einschlafen ein Bad geben, ihm vorlesen oder vorsingen oder mit dem Kind zusammen Musik hören.[11] Die Wohligkeit des selbstständigen Einschlafens überträgt das Kind dann auch auf nächtliches Halberwachen.[12]

Kinder von Eltern, die vor der Geburt an einschlägigen Elternkursen teilgenommen hatten, schliefen in klinischen Studien signifikant besser als Kinder unausgebildeter Eltern.[13] Auch Kinder, die Übergangsobjekte wie Schmusedecken, Kuscheltiere oder Schnuller verwenden und sich damit in Abwesenheit der Mutter selbst zu beruhigen vermögen, sind weniger anfällig für Schlafprobleme.[14]

Verhaltensbedingte Schlafprobleme der Kindheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Forschung beschäftigt sich mit Schlafproblemen von Kindern erst seit Mitte der 1980er Jahre.[15] Kindliche Schlafprobleme, deren Ursachen im Erziehungsumfeld liegen, werden im englischen Fachjargon oft als infant and toddler sleep disturbance (ITSD, „Schlafstörung bei Säuglingen und Kleinkindern“) bezeichnet. Im Klassifikationssystem der American Academy of Sleep Medicine, ICSD, heißt das Phänomen behavioral insomnia of childhood (BIC, „verhaltensbedingte Schlaflosigkeit der Kindheit“). Volle Dyssomnien im Sinne des international anerkannten Klassifikationssystems der American Academy of Sleep Medicine werden bei Kindern nur selten diagnostiziert; um die hier dargestellten Störungen dennoch klassifizieren zu können, hat die Entwicklungspsychologin Erika Gaylor (SRI International) eine Nosologie für kindliche Protodyssomnien entwickelt, also für Vorformen von Dyssomnien. Unterschieden werden zwei Typen: Einschlafprobleme (in den ersten 24 Lebensmonaten: mehr als 30 Minuten) und Durchschlafprobleme (in den ersten 24 Lebensmonaten: mehr als zweimal pro Nacht). Häufig kommt beides zusammen.[16]

Rund jeder vierte Säugling weint anhaltend, wenn er für ein Nickerchen oder für die Nachtruhe zu Bett gelegt wird, benötigt die Hilfe der Eltern (Schaukeln, Füttern, Festhalten), um einzuschlafen, und weckt die Eltern auch während der Nacht schreiend auf. Im englischen Fachjargon werden solche Kinder als signalers („Signalgeber“) bezeichnet. Säuglinge, die von den ersten Lebenswochen an daran gewöhnt werden, abends in den Schlaf gestillt oder gewiegt zu werden, verlangen dies meist auch dann, wenn sie während der Nacht aufwachen.[6] Erstgeborene Kinder sind etwas häufiger betroffen als ihre jüngeren Geschwister.[17] Viele Mütter von Kindern mit Schlafproblemen haben eine Geschichte problematischer Bindungen.[18]

Anwendungsbereich des Schlaftrainings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlaftraining ist weder für Kinder geeignet, die unreife Schlaf-Wach-Muster aufweisen, noch für Kinder, die nachts noch Fütterung benötigen. Da sich die Objektpermanenz – also das Wissen, dass Eltern auch dann noch da sind, wenn man sie nicht sieht – bei Kindern erst im zweiten Lebenshalbjahr entfaltet, haben viele Forscher eine „Sicherheitslinie“ am Ende des 6. Lebensmonats gezogen und empfohlen, das Schlaftraining erst danach zu beginnen.[19] Bei jüngeren Säuglingen können sich Schlafstörungen im Gesamtbild einer Regulationsstörung zeigen (siehe auch: Exzessives Schreien im Säuglingsalter); das Problem sollte dann mit dem Kinderarzt besprochen werden.

Wenn traumatische Verlassenheitsängste bestehen, ist Schlaftraining auch nach dem 6. Lebensmonat nicht geeignet; dies betrifft vor allem Kinder aus Familien, in denen schwere psychische oder Suchtprobleme bestehen. Wenn sich in solchen Fällen Schlafprobleme ergeben, sollte ein Verhaltenspsychologe konsultiert werden.[20]

Kindliche Schlafprobleme können auch körperliche Ursachen haben, also zum Beispiel Schmerzen, wie sie etwa bei Koliken, gastroösophagealem Reflux („Sodbrennen“), der Hand-Fuß-Mund-Krankheit oder bei Infektionskrankheiten der oberen Luftwege (Erkältungen) vorkommen.[8] Schlaftraining ist auf Kinder zugeschnitten, deren Schlafprobleme offensichtlich keine körperlichen Ursachen haben, sondern erworben sind. Die Eltern haben dem Kind in diesem Falle angewöhnt, bis zum Einschlafen z. B. geschaukelt, gestillt, getragen oder im Auto herumgefahren, und erst schlafend niedergelegt zu werden.

Voraussetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein müder Säugling

Voraussetzung aller nachfolgend dargestellten Methoden ist, dass die Eltern frühzeitig und zweifelsfrei erkennen, wann das Kind müde ist. Besonders bei unerfahrenen Eltern ist dies nicht immer der Fall. Auch verhalten sich nicht alle Babys gleich; Gähnen z. B. kann bei einigen Kindern ein frühes Müdigkeitssignal sein, während andere erst zu gähnen beginnen, wenn sie bereits stark übermüdet sind. Nicht ausreichend müde Kinder sind ebenso schwer zur Ruhe zu bringen wie solche, die bereits übermäßig ermüdet sind.

Typische Müdigkeitskennzeichen sind: Unaufmerksamkeit, starres Blicken, Abwenden, Vermeiden von sozialer Interaktion, Geräuschempfindlichkeit, Erschreckbarkeit, ungeschickte oder verlangsamte Motorik, ruckartige Bewegungen der Beine oder Arme, Durchwölben des Rückens und des Nackens, Winden des Körpers, Kopfrollen, Strecken oder Spreizen der Finger, Desinteresse an Spielsachen oder Nahrung, Zupfen an Ohren oder Haar, Reiben des Gesichts und der Augen, sorgenvolles Gesicht, Stirnrunzeln, Grimassieren, sinkende Augenlider, Lutschen an Fingern und Objekten, Grunzen, Gähnen. Bei manchen Kindern macht Müdigkeit sich zunächst auch durch gesteigerte Lebhaftigkeit bemerkbar.[21]

Zeichen für Übermüdung sind: die vorgenannten Anzeichen in Verbindung mit Weinen, Unleidlichkeit und Reizbarkeit; Ankämpfen gegen den Schlaf; das Kind ist unruhig, wenn es im Arm gehalten wird, wehrt sich aber dagegen, niedergelegt zu werden.[22]

Methodenübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine 2006 von einem Forscherteam der Saint Joseph’s University in Philadelphia vorgelegte Metastudie hat aufgewiesen, dass die meisten heute üblichen Methoden des Schlaftrainings sehr wirksam sind und Kind und Eltern hohen Nutzen bringen – solange die Eltern sich behaglich damit fühlen und die Methode konsequent durchführen.[23]

Alle hier beschriebenen Methoden zielen darauf ab, Weinen und Schreien des Kindes vor dem Einschlafen dadurch abzugewöhnen, dass es durch elterliche Beachtung nicht noch ermutigt wird. Für das Kind werden dadurch die Bedingungen geschaffen, die es benötigt, um zu lernen, sich aus eigener Kraft zu beruhigen und ohne elterliche Hilfe einzuschlafen und durchzuschlafen.[8]

Unmodifizierte Entwöhnung nach Weissbluth („Cry It Out“)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kinderarzt Marc Weissbluth, Gründer des Sleep Disorder Center am Lurie Children's Hospital in Chicago, gilt als der namhafteste Befürworter einer Methode, die im englischen Fachjargon Unmodified Extinction („unmodifizierte Entwöhnung“) genannt wird.[9] Volkstümlich nennt man die Methode im englischsprachigen Raum „Cry It Out“ (etwa: „ausschreien lassen“).

Die Methode besteht darin, das Kind, sobald es ermüdet ist, in wachem Zustand ins Bett zu legen und die Nacht über allein zu lassen; Schreien wird ignoriert, außer wenn das Kind, z. B. durch Erbrechen, offenbar wirklich in Not gerät. Wie klinische Studien vielfach gezeigt haben, ist die Methode hocheffizient und führt, wenn sie sachgerecht angewandt wird, dazu, dass das Kind nach 3–4 Nächten aus eigener Kraft ein- und durchzuschlafen vermag.[24]

Stufenweise Entwöhnung nach Ferber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Neurologe und Kinderarzt Richard Ferber (Harvard University und Boston Children’s Hospital) empfiehlt eine abgestufte Variante des Schlaftrainings, die im englischen Fachjargon als Graduated Extinction („stufenweise Entwöhnung“) bezeichnet wird. Weitere Bezeichnungen sind Check and Console („kontrollieren und trösten“) und Controlled Crying („kontrolliertes Weinenlassen“). Im deutschsprachigen Raum spricht man von „Ferbern“ (als Verb) bzw. von der Ferber-Methode; hier hat sich das Autorenteam Annette Kast-Zahn und Hartmut Morgenroth (Jedes Kind kann schlafen lernen, 1995) für die Ferber-Methode eingesetzt.[25]

Auch bei dieser Methode wird das Kind in müdem, aber noch wachen Zustand zu Bett gelegt und allein gelassen. In der ersten Nacht schauen die Eltern, wenn das Kind so lange schreit, nach 3 Minuten kurz nach dem Rechten, reden dem Kind beruhigend zu und reiben ihm eventuell den Rücken, nehmen es aber nicht hoch. Die zweite Kontrolle erfolgt nach 5 Minuten; alle weiteren Kontrollen erfolgen nach jeweils 10 Minuten. In den nächsten Nächten werden die Abstände zwischen den Kontrollbesuchen beim schreienden Kind den Vorgaben der folgenden Tabelle entsprechend immer weiter ausgedehnt, bis sie ein Maximum von 30 Minuten erreichen. Kontrollen erfolgen nur, solange das Kind schreit und nehmen nicht mehr als etwa 15 Sekunden in Anspruch. Die Tabelle bildet nur die Grundidee ab, die Zahlen weichen bei manchen Autoren leicht ab.[26]

Nacht Nr. 1. Kontrolle 2. Kontrolle 3. und jede
weitere Kontrolle
1 nach 3 Min. nach 5 Min. nach 10 Min.
2 5 10 12
3 10 12 15
4 12 15 17
5 15 17 20
6 17 20 25
7 20 25 30

Auch diese Methode ist in klinischen Studien untersucht und als effizient bestätigt worden.[27] Bei einigen Kindern war sie schon nach wenigen Tagen wirksam, bei anderen jedoch hat sie bis zu 4 Wochen in Anspruch genommen.[28] Viele Eltern geraten in dieser Zeit so unter Stress, dass sie das Training abbrechen.[29]

Entwöhnung mit anwesenden Eltern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei dieser Methode, die im Englischen als „Parental Presence“-Methode bezeichnet wird, schläft ein Elternteil eine Woche lang im selben Zimmer wie das Kind, in einem separaten Bett, das für das Kind sichtbar ist. Wenn das Kind müde ist, wird es mit kurzem Ritual hingelegt; das Elternteil legt sich in sein eigenes Bett und stellt sich schlafend. Nachdem das Kind (nach mehr oder weniger viel Geschrei) eingeschlafen ist, hat das Elternteil die Wahl, entweder ebenfalls zu schlafen, oder aufzustehen und zurückzukehren, wenn es selbst müde ist. Wenn das Kind nachts aufwacht und schreit, wird es verbal einige Minuten lang beruhigt, dann schützt das Elternteil wieder vor, eingeschlafen zu sein. Nach Ablauf der ersten Woche legt das Elternteil sich selbst nicht mehr hin, sondern lässt das Kind entweder allein oder kommt, solange das Kind schreit, alle 5–10 Minuten zu einer kurzen Kontrolle (ähnlich wie bei der Ferber-Methode). Falls das Elternteil sein ständiges Bett im selben Zimmer hat, legt es sich erst dann hin, wenn es müde ist. Die Vertreter der Methode berichten, dass Kinder bei dieser Methode weniger schreien als bei den Methoden nach Weissbluth bzw. Ferber, und dass sie dazu führe, dass das Kind nach einer Woche durchschlafe.[30]

Manche Autoren stufen auch Co-Sleeping als Methode des Einschlaftrainings ein. In wissenschaftlichen Studien ist ein Effekt dieser Praxis auf die Fähigkeit des Kindes zum selbstständigen Einschlafen bisher allerdings nicht nachgewiesen worden.[31]

Ausschleichende Entwöhnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Literatur sind viele weitere Methoden beschrieben worden, wie Eltern die Hilfe, die sie ihrem Kind bislang zum Einschlafen gegeben haben, Schritt für Schritt zurücknehmen können.[32] So empfiehlt die Autorin Kim West z. B., dass ein Elternteil zunächst direkt neben dem Kinderbett auf einem Stuhl sitzt, um das müde, schreiende Kind zu beruhigen; über einen Zeitraum von mehreren Wochen wird der Stuhl dann immer weiter vom Bett entfernt, bis er schließlich jenseits der Tür steht.[33] Methoden, bei denen das Elternteil sich vom Kind räumlich immer weiter entfernt, werden im Englischen auch als „Camping Out“ bezeichnet.[8]

Die Autorin Elizabeth Pantley, die William Sears und dem Attachment Parenting nahesteht, empfiehlt, zunächst vor allem die Bettgeh-Routine zu verbessern und das Kind dann einfühlsam und ohne feste Vorgehensweise in ganz kleinen Schritten von der elterlichen Schlafhilfe zu entwöhnen. Erst im letzten Moment vor dem Einschlafen soll das Kind niedergelegt, aber wieder hochgenommen werden, falls es erneut zu weinen beginnt. Pantleys Methode ist in den Vereinigten Staaten als No Cry Sleep Solution („Tränenfreie Schlaf-Lösung“) bekannt, nimmt allerdings mehrere Wochen in Anspruch und ist weniger zuverlässig als die vorgenannten Methoden.[34]

Zusätzliche Interventionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Kinder, die nachts zu festen Zeitpunkten aufwachen und dann nicht ohne Hilfe wieder einschlafen, empfehlen einige Forscher eine Methode, die als Scheduled Awakening („planmäßiges Wecken“) bezeichnet wird. Das Kind wird hierbei 15–30 Minuten vor dem erwarteten nächtlichen Erwachen geweckt und dann beruhigt, damit es erneut einschläft. Das Wecken des Kindes erfolgt zunächst regelmäßig, nach einigen Tagen dann aber immer seltener, in der Hoffnung, dass das Kind nun weniger leicht aufwacht.[35] Die Methode gilt als nicht sehr zuverlässig.[8]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den schärfsten Kritikern jeglichen Schlaftrainings zählt William Sears, der sich seit den frühen 2000er Jahren um die Popularisierung des Attachment Parenting bemüht. Sears rät Eltern, ihre Kinder grundsätzlich niemals schreien zu lassen, und ist davon überzeugt, dass langes Schreien, wie es beim Schlaftraining die Regel ist, bei Kindern aufgrund erhöhter Cortisolausschüttungen zu Hirnschäden führen könne.[36]

Die von Sears zitierte Studie zu stressinduzierten Entwicklungsstörungen bei Kindern nennt als Ursache jedoch keineswegs Schreienlassen vor dem Einschlafen (bei einer ansonsten glücklichen Kindheit), sondern Szenarien, in denen Kinder – wie z. B. in chinesischen oder rumänischen Waisenhäusern – schwerwiegend vernachlässigt oder misshandelt wurden.[37] Die Autoren haben sich über Sears’ fehlerhafte Darstellung ihrer Befunde später beschwert.[19] Bei einer weiteren Studie, die Zusammenhänge zwischen exzessivem Schreien und verminderter Intelligenz beschrieben hat und auf die Sears sich ebenfalls beruft, ignoriert er, dass hier gar nicht die Folgen von Schlaftraining untersucht worden sind, sondern eine Stichprobe von Schreikindern, bei denen neurologische Störungen vorlagen, die möglicherweise beides verursacht haben: Intelligenzminderung und exzessives Schreien.[19] Das fehlerhafte Berufen auf Studien, die seine Thesen überhaupt nicht belegen, ist Sears auch in anderen Fällen vorgeworfen worden.[38]

Der Vorwurf, Schlaftraining sei grausam und stelle keine Erziehung, sondern eine Bestrafung des Kindes dar, gehört zu den Standard-Kritikpunkten fast aller Gegner des Schlaftrainings.[8] Im deutschsprachigen Raum wird Kritik am Schlaftraining besonders in Internetforen artikuliert; so hat im Jahre 2013 eine Mutter eine Petition gegen die Neuauflage von Kast-Zahns und Morgenroths Buch gestartet, konnte aber nicht die notwendige Anzahl von Unterschriften zusammenbringen.[39]

Klinische Studien zu Risiken und Nutzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schädlichkeit?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine von Wendy Middlemiss an der University of North Texas durchgeführte Studie kam zu dem Ergebnis, dass bei Kindern, bei denen die Entwöhnungsmethode nach Weissbluth angewandt wird, der Cortisolspiegel während des Trainings gar nicht ansteigt.[40]

Eine 2012 veröffentlichte klinische Studie mit 173 Sechsjährigen hat gezeigt, dass Kinder, die als Säuglinge Einschlaftraining erhalten hatten, sich in puncto emotionale Entwicklung, seelische Gesundheit, Elternnähe und Elternbindung in keinerlei Hinsicht von Kindern unterschieden, die nicht trainiert worden waren.[41] Eine weitere, ebenfalls 2012 veröffentlichte Studie hat sich mit dem Langzeitschicksal von Kindern beschäftigt, die im Alter von 8 Monaten Schlaftraining nach Ferber oder nach der Camping-Out-Methode erhalten hatten; auch diese Kinder wiesen 5 Jahre später keine psychischen Auffälligkeiten auf.[42]

Die American Academy of Sleep Medicine empfiehlt die „Cry It Out“-Methode als Standardverfahren zur Behandlung verhaltensbedingter kindlicher Schlafstörungen.[8]

Nutzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Nutzen rechtzeitigen Schlaftrainings liegt darin, Kindern, die sich als „Signalgeber“ erweisen, spätere Probleme zu ersparen. Langzeitstudien haben gezeigt, dass ungelöste Einschlafprobleme bei Säuglingen eine Tendenz haben, sich bis ins Vorschulalter und ins Schulalter fortzusetzen.[43] Sie können die physische, emotionale, soziale und kognitive Entwicklung des Kindes stören,[44] Übergewicht begünstigen,[45] und sind wiederholt auch mit ADHS in Zusammenhang gebracht worden.[46] Kindliche Schlafprobleme können die Eltern-Kind-Beziehung stören;[47] neben anhaltendem Schreien bilden sie den zweithäufigsten Auslöser für Säuglingsmisshandlung und können u. U. z. B. Schütteltraumata mit lebensbedrohlichen Folgen begünstigen.[48] Das Wohlbefinden der gesamten Familie kann gestört werden. Eltern, die aufgrund von Schlafproblemen ihres Kindes selbst nicht genügend Schlaf bekommen, sind erhöht anfällig für Partnerschaftskonflikte und, besonders die Mutter, für Depressionen.[49] In einer Langzeitstudie wurde festgestellt, dass die Mütter einschlaftrainierter Kinder seltener an Depressionen erkrankt waren als die Mütter der Vergleichsgruppe. Depressionen der Mutter sind eine der Hauptursachen für Bindungs- und andere seelische Störungen beim Kind.[41]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Timothy I. Morgenthaler u. a.: Practice Parameters for Behavioral Treatment of Bedtime Problems and Night Wakings in Infants and Young Children. Sleep, Band 29. Heft 20, 2006, S. 1277–1281 (Online-Text); J. A. Mindell: Empirically supported treatments in pediatric psychology: bedtime refusal and night wakings in young children, Journal of Pediatriatic Psychology, Band 24, 1999, S. 465–481; J. A. Mindell, B. Kuhn, D. S. Lewin, L. J. Meltzer, A. Sadeh (American Academy of Sleep Medicine): Behavioral treatment of bedtime problems and night wakings in infants and young children, Sleep, Band 29, 2006, S. 1263–1276; C. Johnson: Infant and toddler sleep: a telephone survey of parents in one community, Developmental and Behavioral Pediatrics, Band 12, 1991, S. 108– 114; K. L. Armstrong, R. A. Quinn, M. R. Dadds: The sleep patterns of normal children, The Medical journal of Australia, Band 161, 1994, S. 202–206; A. Scher: A longitudinal study of night waking in the first year, Child: Care, Health and Development, Band 18, 1991, S. 701–711; S. Ottaviano, F. Giannotti, F. Cortesi, O. Bruni, C. Ottaviano: Sleep characteristics in healthy children from birth to 6 years of age in the urban area of Rome, Sleep, Band 19, 1996, S. 1–3
    Kulturelle Faktoren: A. Sadeh, T. Anders: Infant sleep problems: origins, assessment, interventions, Infant Mental Health Journal, Band 14, 1993, S. 17–34; O. G. Jenni OG, B. B. O’Connor: Children's sleep: an interplay between culture and biology, Pediatric, Band 115, 2005, S. 204–216
  2. Jodi A. Mindell, Judith A. Owens: A Clinical Guide to Pediatric Sleep. Diagnosis and Management of Sleep Problems. 2. Auflage. Lippincott Williams & Wilkins, Philadelphia 2010, ISBN 978-1-60547-389-5, S. 251. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche); Jodi A. Mindell: Sleeping Through the Night. How Infants, Toddlers, and Parents Can Get a Good Night’s Sleep. 2. Auflage. Harper Collins, New York 2011, ISBN 0-06-074256-9, S. 21 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche); David M. Hiestand: Pediatric Sleep I: Normal Sleep and Nonrespiratory Sleep Complaints – Infancy Through Adolesence. S. 93, in: James F. Pagel, S. R. Padi-Perumal (Hrsg.): Sleep Medicine. A Practical Guide, Humana Press, Totowa, New Jersey, 2007, ISBN 978-1-58829-992-5, S. 191–198 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  3. Susan Tucker Blackburn: Maternal, Fetal & Neonatal Physiology. A Clinical Perspective. 3. Auflage. Saunders Elsevier, St. Louis, Missouri 2007, ISBN 978-1-4160-2944-1, S. 581. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  4. Bärbel Ekert, Christiane Ekert: Psychologie für Pflegeberufe. 2. Auflage. Thieme, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-13-138962-6, S. 39. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  5. Susan Tucker Blackburn: Maternal, Fetal & Neonatal Physiology. A Clinical Perspective. 3. Auflage. Saunders Elsevier, St. Louis, Missouri 2007, ISBN 978-1-4160-2944-1, S. 581.; S. Coons, C. Guilleminault: Development of sleep-wake patterns and nonrapid eye movement sleep stages during the first six months of life in normal infants, Pediatrics, Band 69, 1982, S. 793–798; J. Louis J.: Maturation du sommeil pendant les deux premières années de vie: aspects quantitatif, structurel et circadien, Neurophysiologie Clinique, Band 28, 1998, S. 477–491; S. M. Adams, D. R. Jones, A. Esmail, E. A. Mitchell: What affects the age of first sleeping through the night? Journal of paediatrics and child health, Band 40, 2004, S. 96–101
  6. a b Lisa Meltzer, Jodi A. Mindell: Pediatric Sleep. in: Michael C. Roberts, Ric G. Steele: Handbook of Pediatric Psychology. New York, The Guilford Press, 4. Auflage. 2009, ISBN 978-1-60623-328-3, S. 492, S. 491–507 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  7. C. Cajochen, K. Blatter, D. Wallach: Circadian and sleep-wake dependent impact on neurobehavioral function, Psychologica Belgica, Band 44, 2004, S. 59–80; O. G. Jenni: Sleep-wake processes play a key role in early infant crying, The Behavioral and brain sciences, Band 27, 2004, S. 464–465
  8. a b c d e f g Sleep Strategies: A Cry in the Dark: The Best Therapy for Childhood Insomnia? Abgerufen am 6. Februar 2015.
  9. a b Marc Weissbluth: Healthy Sleep Habits, Happy Child. Ballentine, 1999, ISBN 0-449-00402-3.
  10. Lisa Adams, Vaughn Rickert: Reducing Bedtime Tantrums: Comparison Between Positive Routines and Graduated Extinction. Pediatrics, Band 84, Heft 5, 1989, S. 756–761.
  11. Programs for children 6 months and up. Abgerufen am 5. Februar 2015.; Establishing a bedtime routine with your baby. Abgerufen am 5. Februar 2015.
  12. K. Minde, K. Popiel, N. Leos, S. Falkner, K. Parker, M. Handley-Derry: The evaluation and treatment of sleep disturbances in young children, Journal of Child Psychology and Psychiatry, Band 34, 1993, S. 521–533
  13. Timothy I. Morgenthaler u. a.: Practice Parameters for Behavioral Treatment of Bedtime Problems and Night Wakings in Infants and Young Children. Sleep, Band 29. Heft 20, 2006, S. 1277–1281.
  14. I. Paret: Night waking and its relation to mother-infant interaction in nine-monthold infants, in: J. Call, E. Galenson, R. Tyson (Hrsg.): Frontiers of infant psychiatry. New York, NY: Basic Books, 1983; T. F. Anders, L. Halpern, J. Hua: Sleeping through the night: a developmental perspective, Pediatrics, Band 90, 1992, S. 554–560
  15. S. Jenkins, C. Owen, M. Bax, H. Hart: Continuities of common behaviour problems in preschool children, Journal of Child Psychology and Psychiatry, Band 25, 1984, S. 75–89; T. Anders, M. Keener: Developmental course of nighttime sleep-wake patterns in full- term and pre-term infants during the first year of life, Sleep, Band 8, 1985, S. 193–206
  16. E. Gaylor, B. Goodlin-Jones, T. Anders: Classification of young children’s sleep problems: a pilot study, Journal of American Academy on Child and Adolescent Psychiatry, Band 40, 2001, S. 61–67
  17. N. Richman: A community survey of characteristics of 1-2 year olds with sleep disruptions. Journal of the American Academy of Child Psychiatry, Band 20, 1981, S. 281–291.
  18. I. Paret: Night waking and its relation to mother-infant interaction in nine-monthold infants, in: J. Call, E. Galenson, R. Tyson (Hrsg.): Frontiers of infant psychiatry, New York, NY: Basic Books, 1983; Y Navelet: Insomnia in the child and adolescent, Sleep, Band 19, 1996, S. S23-S28; A. Scher, O. Blumberg: Night waking among 1-year olds: A study of maternal separation anxiety, Child: Care, Health and Development, Band 25, 1999, S. 323–334; E. Touchette, D. Petit, J. Paquet, M. Boivin, C. Japel, R. E. Tremblay, J. Y. Montplaisir: Factors associated with fragmented sleep at night across early childhood, Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine, Band 159, 2005, S. 242–249.
  19. a b c Melinda Wenner Moyer: Cry, Baby, Cry. Abgerufen am 22. Januar 2015.
  20. K. France, N. M. Blampied: Infant sleep disturbance:Description of a problem behaviour process. Sleep Medicine Reviews, Band 3, Heft 4, 1999, S. 265–280.
  21. Megan Faure: The Babysense Secret. Learn how to understand your baby’s moods for happy days and peaceful nights. DK Publishing, 2010, ISBN 0-7566-7159-0, S. 40. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche); Anni Gethin, Beth Macgregor: Helping Baby Sleep. The Science anf Practice of Gentle Bedtime Parenting. Celestial Arts, Random House, New York 2009, ISBN 978-1-58761-340-1, S. 111. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche); Glade B. Curtis, Judith Schuler: Your Baby’s First Year. Week by week. 3. Auflage. DaCapo, Philadelphia 2010, ISBN 978-0-7382-1372-9, S. 197. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche); Birgit Gebauer-Sesterhenn, Manfred Praun: Das große GU Babybuch. Gräfe u. Unzer, 2014, ISBN 978-3-8338-3972-6, S. 232. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche); Tired signs in babies and children. Abgerufen am 6. Februar 2015.
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