Schleiden (Aldenhoven)

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Schleiden
Gemeinde Aldenhoven
Wappen der ehemaligen Gemeinde Schleiden
Koordinaten: 50° 53′ 5″ N, 6° 14′ 35″ O
Höhe: 131 m ü. NHN
Fläche: 4,82 km²
Einwohner: 940 (31. Jan. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 195 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 52457
Vorwahl: 02464
Schleiden (Nordrhein-Westfalen)
Schleiden

Lage von Schleiden in Nordrhein-Westfalen

Schleiden ist seit 1972 ein westlicher Ortsteil von Aldenhoven im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen zwischen Aldenhoven-Mitte und Alsdorf-Hoengen.

Schleiden, das rund zwei Kilometer westlich von Aldenhoven entfernt liegt, wurde 997 erstmals urkundlich unter dem Namen „Leidon“ erwähnt. Aus dem Jahr 1836 gibt es eine recht sichere Statistik, dass Schleiden rund 582 Einwohner hatte.

Im Jahr 1862 wurde in Schleiden die Pfarrkirche St. Nikolaus errichtet, die während der Bombennacht vom 30. auf den 31. August 1943 wie auch viele andere Gebäude zerstört wurde. Im Jahr 1952 entstand eine neue Kirche, die abermals dem heiligen Nikolaus geweiht wurde. Zudem verfügt Schleiden über einen Kindergarten, einen Sportplatz, einen Friedhof und eine kleine Kläranlage am „Hoengener Fließ“. Wo dieses Fließ die Hauptstraße „Siersdorfer Straße“ kreuzt, steht ein Denkmal. Auch hatte Schleiden bis 1980 einen eigenen Bahnhof. Dieser Bahnhof war ein kleiner Durchgangsbahnhof mit zwei Umfahrgleisen ohne großes Güteraufkommen. Er hatte ein Empfangsgebäude, das nach der Stilllegung umgebaut wurde und sich heute in Privatbesitz befindet.

Am 1. Januar 1972 wurde Schleiden nach Aldenhoven eingemeindet.[2]

Aus Schleiden stammt die Mitgründerin der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut, Schwester Maria Paula Emunds.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen auf der Webseite der Gemeinde
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 308.