Schloss Alcsút

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Portikus von Schloss Alcsút
Luftbild des Schlosses samt Kapelle

Schloss Alcsút ist eine ehemalige königliche Residenz in der Gemeinde Alcsút in Ungarn.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1819 ernannte Kaiser Franz II. seinen jüngeren Bruder Erzherzog Joseph von Österreich zum Statthalter von Ungarn.

Er errichtete zwischen 1819 und 1827 nach den Plänen des bekannten Architekten Mihály Pollack (1773–1855) eine Sommerresidenz. Sie blieb bis zum Zweiten Weltkrieg im Eigentum der Familie. Erzherzogin Clothilde verstarb hier 1927.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs brannte das Schloss völlig aus, nur der mit Säulen geschmückte Eingang (Portikus) steht noch. Die Schlosskapelle ist ein separates Gebäude und ist ebenfalls erhalten.

Der Park um das Schloss wurde nach 1825 im Stil eines englischen Gartens entworfen. Er wird durch seltene Pflanzen bereichert (Arboretum).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Károly Örsi: Der Schloßpark von Alcsút (Alcsútdoboz). In: Die Gartenkunst 4 (1/1992), S. 55–67.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schloss Alcsút – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 47° 25′ 24,6″ N, 18° 35′ 24″ O