Schloss Blankenburg (Harz)

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Schloss Blankenburg

Schloss Blankenburg Luftaufnahme

Staat Deutschland
Ort Blankenburg (Harz)
Entstehungszeit 11. Jahrhundert (Ersterwähnung 1122/23)
Burgentyp Höhenburg
Erhaltungszustand Erhalten, zum Schloss umgebaut
Ständische Stellung Adel
Geographische Lage 51° 47′ N, 10° 57′ OKoordinaten: 51° 47′ 10,6″ N, 10° 57′ 16,2″ O
Höhenlage 305 m ü. NN
Schloss Blankenburg (Sachsen-Anhalt)

Das Schloss Blankenburg ist eine barocke Schlossanlage in der Stadt Blankenburg im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt). In Abgrenzung zum Kleinen Schloss, dem fürstlichen Gartenhaus, wird es auch als Großes Schloss bezeichnet.

Ab dem 12. Jahrhundert diente die als Höhenburg erbaute Anlage den Grafen von Blankenburg-Regenstein, die es später zu einem Renaissance-Schloss erweiterten, bis zu ihrem Aussterben 1599 als Wohnsitz. Danach fiel das Bauwerk an die Lehnsherren, die Welfen, zurück. Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel (1671–1731) baute das Schloss schließlich von 1705 bis 1731 zu einer barocken Schlossanlage um, die heute noch im Wesentlichen vorhanden ist. Das Bauwerk gilt als größtes erhaltenes Welfenschloss. Nach Besitzerwechseln, unterschiedlichen Nutzungsphasen und langjährigem Leerstand wird das Schloss Blankenburg heute vom Rettung Schloss Blankenburg e.V. schrittweise instand gesetzt und wiederbelebt.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftaufnahme des Blankenburger großen Schlosses mit der davor stehenden Stiftskirche St. Bartholomäus

Es wurde auf dem 305 m ü. NN hohen Kalkberg Blankenstein erbaut und befindet sich südlich der Blankenburger Altstadt. Schloss und Altstadt sind von der in Teilen erhaltenen Stadtbefestigung Blankenburg umgeben. In der Nähe liegen das Kleine Schloss und die Schlossgärten in Blankenburg (Harz).

Besitzverhältnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1123 und 1129 wurden in Urkunden von Lothar von Süpplingburg, als Zeugen auch die Brüder Friedrich und Bernhard von Blankenburg, erwähnt. Im Jahre 1128 erhielt Poppo aus dem fränkischen Adelsgeschlecht der Reginbodonen die Grafschaft Blankenburg als Lehen. Die Lehnshoheit fiel später über Heinrich den Stolzen, Vater Heinrichs des Löwen, an die Welfen. Poppos Söhne teilten sich die Grafschaft: Konrad erhielt die Burg Regenstein, Siegfried I. die Blankenburg.

Das Geschlecht der Grafen von Blankenburg-Regenstein teilte sich in unterschiedliche Linien und hatte zwischenzeitlich neben der Blankenburg und dem Regenstein auch die Heimburg als Hauptwohnsitz eines Zweiges inne. Graf Heinrich übernahm 1190 die „erledigten“ Güter der Regensteiner und Siegfried II. behielt die Grafschaft Blankenburg, dessen Nachkommen bis 1343 die Blankenburg in ihrem Besitz hielten. Danach fielen die Blankenburg und die Burg Regenstein zurück an die jüngere Heimburger Linie der Regensteiner, die erstmals wieder alle drei Burgen in einem Besitz vereinte.

1599 starb das Blankenburg-Regensteiner Grafengeschlecht aus und das Schloss ging als erledigtes Lehen zurück an die Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel. Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert als eine Nebenresidenz der Braunschweiger Herzöge vernachlässigt, ehe Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel das Schloss und die Grafschaft 1690 als Abfindung erhielt, die 1707 zum Fürstentum erhoben wurde. Ab 1731 war das Fürstentum wieder mit dem Teilherzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel verbunden und eine Sommerresidenz der Regenten.

Die Familie des Herzogs Ernst August von Braunschweig und seiner Gattin Herzogin Victoria Luise Prinzessin von Preußen bewohnte von 1930 bis zur Flucht und Enteignung im Jahre 1945 das Schloss, das der Familie im Zuge der Fürstenentschädigung 1924 als Privateigentum zugesprochen wurde. Das historische Inventar geriet mit der Flucht auf das Schloss Marienburg und wurde durch Versteigerung in der „Welfenauktion“ 2005 in seiner Gesamtheit unwiederbringlich veräußert. 1945 wurde das Schloss zum Volkseigentum in der DDR erklärt und anschließend als Genesungsheim und Fachschule für Binnenhandel genutzt.

Nach der Wiedervereinigung waren die Besitzverhältnisse unklar. Das Haus Hannover erhielt die Gebäude sowie Land- und forstwirtschaftliche Flächen um Blankenburg nicht zurück. Im Jahr 1996 erwarb ein Investor das Gebäude, um ein über das Objekt hinausgehendes Tourismusprojekt zu initiieren. Die Pläne wurden nicht realisiert. Daraufhin stand das Schloss ungenutzt leer und nahm großen Schaden. Im Jahr 2008 kaufte die Großes Schloss Blankenburg GmbH, eine Gründung des 2004 gegründeten Vereins Rettung Schloss Blankenburg e.V., das Schloss.

Bis heute bestehen Rückgabeforderungen der Erben des Alteigentümers, repräsentiert durch Ernst August von Hannover (Sohn des Ernst August von Hannover), die dem beweglichen Inventar gelten. Nach dem Entschädigungs- und Ausgleichsgesetz ist ihnen das bewegliche Inventar zurückzugeben, während das Grundstück Eigentum des Vereins ist. Im Fall von Wandgemälden, die zur Restaurierung abgenommen wurden, erhob der Alteigentümer-Repräsentant Ansprüche auf Herausgabe mit dem Argument, mit der Abnahme von der Wand seien sie bewegliches Inventar.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalterliche Burganlage und Renaissance-Schloss der Grafen von Blankenburg-Regenstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahresübergang 1122/23 griff Sachsenherzog Lothar von Süpplingenburg, der spätere römisch-deutsche König Lothar III., von der Blankenburg aus die Heimburg an. Dieses Ereignis gilt als Ersterwähnung der Anlage. Ab dem 12. Jahrhundert waren die Grafen von Blankenburg-Regenstein Lehnsträger der Welfen und damit Burgherren Blankenburgs.

1181 begann unter der Regie des Bischofs Dietrich von Halberstadt die Belagerung der Burg und der Stadt Blankenburg durch kaiserliche Heere. Kaiser Friedrich Barbarossa übernahm die Regierung. 1182 wurde Blankenburg erobert und schließlich zur Plünderung freigegeben. Die Brüder Heinrich und Siegfried II. gingen in Gefangenschaft, erhielten aber nach wiederhergestelltem Frieden die Grafschaft zurück. Der Neubau und eine großzügige Erweiterung der Burg begann.

1386 soll einer Legende nach die Blankenburg heimlich in der Nacht durch Dietrich von Wernigerode geplündert worden sein, während Graf Busso abwesend war. Als Beleg dieses Überfalls gilt ein in der Burgmauer befindliches Sandsteinhaupt.

Um 1500 sah sich Graf Ulrich XI. trotz großer Schulden gezwungen, den Ostflügel niederzulegen und einen schlossähnlichen Neubau errichten zu lassen. 1539 sagte sich Graf Ulrich V. von der katholischen Kirche los.

Das Schloss Blankenburg in seiner Renaissance-Gestalt noch 1654

Am 19. November 1546 brach noch vor Bezug des Neubaus nachts ein Brand aus, der große Teile des alten Schlosses zerstörte. Der Legende nach wurde das Feuer durch den Einheizer des Schlosses unter der Treppe des alten Schlosses mit trockenem Reisig entfacht, nachdem dieser von Baptisten mit Gold bezahlt worden war. Die schlafenden Bewohner bemerkten erst spät den Brand. Über Dächer und Fenster flohen die Mägde und Diener die Wände hinunter, vergaßen jedoch ihre Herrschaften. Die jüngeren Kinder wurden, in Tüchern gewickelt, aus den Fenstern von den Wärterinnen abgelassen. Die schwangere Gräfin Magdalena von Regenstein wurde von den Flammen eingeschlossen. Die Gräfin bat ihren Gatten Graf Ulrich, sie zu verlassen, um sein Leben zu retten. Der Graf rettete sich durch das Abortfenster und hing von außen hinunter. Unten wurde der halbverbrannte Graf gerettet. Im Gedenken an den Brand und die Toten ließ Graf Ulrich eine Gedenktafel in lateinischer und deutscher Sprache anfertigen. Darauf sind der Graf, die Gräfin, die sechs Söhne und vier Töchter dargestellt.

Barocke Welfenresidenz im 18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingangsportal

Im 17. Jahrhundert wurde das Blankenburger Schloss nach dem Aussterben der Blankenburger Grafenfamilie nur gelegentlich zu Jagdzwecken durch die Braunschweiger Herzöge, insbesondere von Rudolf August von Braunschweig-Wolfenbüttel, genutzt. Der Renaissance-Charakter der Anlage blieb, wie in der Topographia Germaniae des Verlegers Matthäus Merian von 1654 beschrieben, erhalten.

1705 begann der Umbau des Renaissanceschlosses zur barocken Residenz durch den Landbaumeister Hermann Korb im Auftrag von Herzog Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel. Die Umbauten sahen eine schlichtere und klarere Gliederung der äußeren Form vor und dauerten bis 1731. Repräsentationsräume (Grauer Saal, Redutensaal, Kaisersaal) im Innern und eine Hofkirche als mehrgeschossiges Oktogon entstanden. Berühmt wurde der Hof Blankenburgs durch glänzende Feste und Theateraufführungen. Die äußere Gestalt dieser Bauphase ist bis heute im Wesentlichen erhalten.

Sommerresidenz und Wohnsitz der braunschweigischen Herzöge bis 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Familie des Herzogs Ernst August von Braunschweig und seiner Gattin Herzogin Victoria Luise Prinzessin von Preußen bewohnte von 1930 bis zur Flucht und Enteignung im Jahre 1945 das Schloss, das der Familie im Zuge der Fürstenentschädigung 1924 als Privateigentum zugesprochen wurde. Im Jahre 1917 wurde hier die einzige Tochter des Herzogspaares, Friederike, die spätere Königin der Hellenen und Mutter der spanischen Königin Sophia, geboren. 1938 fand hier ihr Hochzeitsfest anlässlich der Heirat mit Prinz Paul von Griechenland, dem späteren König, statt.

Genesungsheim und Fachschule für Binnenhandel in der DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Flucht der Herzogsfamilie wurde das Schloss von 1947 bis 1957 von der Sozialversicherung als Genesungsheim genutzt.[2] Von 1957 war die Fachschule für Binnenhandel im Schloss untergebracht. Während dieser Nutzung wurde das Gebäude baulich instand gehalten. Nach der Schließung der Schule mit dem Ende der DDR im Jahr 1991 begann eine lange Zeit ohne Nutzung, die zu einer Unterlassung der Gebäudeunterhaltung führte.[3] Pläne eines Käufers, der das Schloss im Jahr 1996 erworben hatte, um es zum Zentrum eines größeren Tourismusprojekts zu machen, wurden nicht realisiert. Jahre des Verfalls folgten, dessen Folge undichte Dächer, dauernde Durchfeuchtung des Gebäudes und Befall mit Hausschwamm waren und zur Gefahr des Einsturzes führten. Vandalismus- und Diebstahlsschäden sorgten für weiteren Niedergang.[1]

Sicherung, Sanierung und Wiederbelebung ab 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jägerhaus im Großen Schloss Blankenburg

Der Verein Rettung Schloss Blankenburg e.V. wurde 2005 gegründet und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Vereinsvorsitzender des Vereins Rettung Schloss Blankenburg e. V. (VRSB) ist Gerd Biegel.[4] Ziel des Vereins ist die Sicherung und der Erhalt des Blankenburger Schlosses als Einzeldenkmal, wichtigem Kulturgut mit überregionaler und nationaler Bedeutung und als Wahrzeichen der Stadt Blankenburg mit zentraler historischer Bedeutung. Das Vereinsziel wird unter anderem verwirklicht durch die Herstellung und Mobilisierung einer breiten Öffentlichkeit für die Erhaltung und denkmalgerechte Sanierung des Schlosses. Die Finanzierung der Erhaltungs- und Restaurierungsarbeiten erfolgt auch durch staatliche Zuschüsse, die immer neu beantragt werden müssen. Im Jahr 2010 bewilligte die Bundesrepublik Deutschland fast 3 Millionen Euro. Insgesamt ist die Finanzierung noch nicht gesichert.

Folgende Meilensteine der Schlosssanierung wurden u. a. erreicht:

  • ab 2004 erste Sicherungsarbeiten am Schloss, Zugänglichkeit einzelner Bereiche wiederhergestellt
  • 2010 Auszeichnung des Vereins mit dem Adolf-Just-Preis, gestiftet durch die Luvos-Heilerde-Gesellschaft
  • 2011 Übergabe des Theatergebäudes mit Erneuerung von Dachstuhl, Dacheindeckung und Heizung und Nutzung des Theaters
  • 2012 Abschluss der Grundsanierung des Neuen Flügels, Einrichtung einer Außenstelle des Standesamtes im Grauen Saal
  • 2013 Grundsanierung des Küchenflügels/Turmflügels und neuer Anstrich, Inbetriebnahme der Turmuhr
  • 2014 Deutschen Preis für Denkmalschutz, in Form einer Silbernen Halbkugel
  • 2015 Eröffnung des Jägerhauses
  • 2018 Dachsanierung vollständig beendet
  • 2019 Einrichtung der Bibliothek des Schriftstellers Erik Neutsch in den Räumlichkeiten der Neuen Bibliothek (Neuer Flügel)[5]
  • 2021 Erweiterung des Jägerhauses
  • 2021/22 Beginn der Restaurierung der Schlosskapelle, u. a. mit Freilegung des Deckengemäldes
  • 2022 Rückgabevertrag mit Ernst August von Hannover über sieben ovale Großgemälde aus dem 18. Jahrhundert, die seit der Errichtung bis 2008 zum Inventar des Kaisersaals gehörten[6]

Baubeschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick in den Innenhof

Es handelt sich um einen dreigeschossigen verputzten Gebäudekomplex, der um einen Innenhof angeordnet ist. Zu dem Bau gehört eine Schlosskapelle mit hohem Kreuzgewölbe und mehrere repräsentative Säle. Das Schloss Blankenburg wird seit 2005 abschnittsweise saniert[2][7] und kann in Teilbereichen besichtigt werden. Die repräsentativsten Räume wie der mit Stuck verzierte Graue Saal,[1] das Theater mit vergoldeten Kapitellen,[1] die Schlosskapelle mit hohem Kreuzgewölbe,[1] der Kaisersaal mit Stuckarbeiten des Bildhauers Giacomo Perinetti und Wandgemälden[1] und der Rittersaal mit illusionistischen Wandmalereien des 19. Jahrhunderts,[1] sowie der Schlossinnenhof sind schon zugänglich.

Inventar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich II. (bis 1945 im Schloss)

Bis in das 19. Jahrhundert wurde die Ausstattung des Schlosses erweitert, aber auch teilweise zwischen den unterschiedlichen Besitztümern der braunschweigischen Regenten verlagert.

Die Bibliothek des Herzogs Ludwig Rudolf (1671–1735) umfasste bei seinem Tode 15000 Bände. Sie befand sich im Kirchenflügel, direkt über dem Kirchraum. 3400 Bücher bildeten im Frühjahr 1748 den Grundstock für die Universitätsbibliothek des Collegium Carolinum in Braunschweig. Der Großteil gelangte 1753 an die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel.

Das historische Inventar gelangte 1945 mit der Flucht der Herzogsfamilie auf das Schloss Marienburg. Ein großer Teil dieser Objekte wurden 2005 in der sogenannten Welfenauktion versteigert und ist somit in seiner Gesamtheit verloren gegangen. Ehemaliges Inventar ist heute u. a. auf der Marienburg, im Braunschweigischen Landesmuseum oder im Herzog Anton Ulrich-Museum zu finden. Zum Inventar des Schlosses gehörte bis 1945 ein Porträt bzw. Brustbild vom preußischen König Friedrich II. aus seiner Regierungszeit, vom Maler Johann Georg Ziesenis.

Heutige Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wesentlichen dient das Schloss Blankenburg touristischen und kulturellen Zwecken. Insgesamt „wird das Schloss rege genutzt“.[1] Der Innenhof kann von Dienstag bis Sonntag zwischen 10.00 und 16.00 Uhr betreten werden. Die Innenräume sind hingegen nur im Rahmen einer Führung an Samstagen zu besichtigen. Während der Führung kann ein Einblick in die Historie der Anlage sowie die vollendeten und laufenden Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten gewonnen werden. In den Monaten Januar und Februar erfolgt eine Winterpause.

Im Schloss gibt es wechselnde Ausstellungen, Lesungen und Konzerte. Traditionelle Veranstaltungen sind die Rock- und Popnacht im September, die Schlossweihnacht und das Silvesterkonzert. Zu Veranstaltungen wie dem Tag des offenen Denkmals oder zum Historischen Wochenende finden häufig Veranstaltungen und gesonderte Führungen statt.

Auf dem Schloss finden sich Hochzeitsgesellschaften ein. Der Graue Saal im Neuen Flügel ist eine Außenstelle des Blankenburger Standesamtes. Der Theatersaal und die sich anschließende Terrasse werden für Hochzeitsfeierlichkeiten vermietet.

Schloss Blankenburg ist zudem Drehort für Filmprojekte, so wurden hier unter anderen 2009 die internationale Produktion Black Death mit Eddie Redmayne und Sean Bean sowie 2017 die Folge Mord im Spukschloss der ARD-Krimiserie Alles Klara gedreht.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martin Zeiller: Blanckenburg. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Ducatus Brunswick et Lüneburg (= Topographia Germaniae. Band 15). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1654, S. 49–50 (Volltext [Wikisource]).
  • Johann Georg Leuckfeld: Genealogische und historische Beschreibung derer vormahls gelebten Grafen von Blanckenburg am Hartz-Walde. Frankfurt / Leipzig 1708. (books.google.com).
  • Johann Christoph Stübner: Merkwürdigkeiten des Harzes überhaupt und des Fürstenthums Blankenburg insbesondere. Band 1, Halberstadt 1791 (books.google.com).
  • Gustav Adolph Leibrock: Chronik der Stadt und des Fürstentums Blankenburg. Band 1, Blankenburg 1864 (publikationsserver.tu-braunschweig.de).
  • Rudolf Steinhoff: Geschichte der Graffschaft ‒ bezw. des Fürstentums Blankenburg, der Graffschaft Regenstein und des Klosters Michaelstein. Blankenburg a. H./Quedlinburg 1891 (publikationsserver.tu-braunschweig.de).
  • Paul Jonas Meier: Führer durch das Schloss Blankenburg a. H. und seine Sammlungen. Braunschweig 1921.
  • Karl Steinacker: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Blankenburg (= Die Bau- und Kunstdenkmäler des Landes Braunschweig. Band 6). Wolfenbüttel 1922.
  • Hans Adolf Schultz: Das Schloß Blankenburg. In: Ders.: Burgen und Schlösser des Braunschweiger Landes. Braunschweig 1980, ISBN 3-87884-012-8, S. 92–95.
  • Gabriele Voigt: Residenz/Lustgarten/Kleines Schloss. Blankenburg 1996.
  • Bernhard Kiekenap: Spuren des Löwen – Geschichte und Tradition in Braunschweig und Blankenburg. Braunschweig 2002, ISBN 3-930292-65-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Schloss Blankenburg (Harz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h Frankfurter Allgemeine Zeitung. 31. Dezember 2013, S. 34.
  2. a b Schloss Blankenburg – Vergangenheit, abgerufen am 19. August 2019.
  3. Schloss Blankenburg – Gefährdet. auf: welt.de 8. Juli 2003.
  4. Rettung Schloss Blankenburg e. V.
  5. Eröffnung der Erik Neutsch Bibliothek. Stand: 10. Juni 2019. Abgerufen am 21. November 2020.
  6. Erbprinz Ernst August von Hannover gibt Kunstwerke an Schloss Blankenburg zurück. In: Harzer Volksstimme vom 13. Juni 2022. Abgerufen am 13. Juni 2021.
  7. Schloss Blankenburg – Gegenwart, abgerufen am 19. August 2019.