Jagdschloss Grillenburg

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Jagdschloss Grillenburg
Entstehungszeit: u. a. 13. Jh., 1554–58, 1936–39
Erhaltungszustand: Biedermeierjagdschloss, Neorenaissancegästehaus
Ständische Stellung: Grafen, Könige
Bauweise: u. a. Grillenburger Sandstein
Ort: Tharandt
Geographische Lage 50° 57′ 4,3″ N, 13° 30′ 19,9″ OKoordinaten: 50° 57′ 4,3″ N, 13° 30′ 19,9″ O
Jagdschloss (1923)
Sächsischer Jägerhof (1937)
Jagdschloss (2007)
Wappen auf der Wetterfahne von 1730

Das Jagdschloss Grillenburg befindet sich im Tharandter Wald. Es liegt im gleichnamigen Ortsteil von Kurort Hartha bei Tharandt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen, an der heutigen Ferienstraße Silberstraße zwischen Dresden und Freiberg. Das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen verzeichnet das Ensemble innerhalb der umgebenden drei Teiche als Kulturdenkmal einschließlich archäologischem Bodendenkmalschutz. Das Gesamtareal steht 2015 zur Expo Real beim Freistaat Sachsen zum Verkauf.[1] Ein ähnliches Objekt, vom romanischen Ursprung her, stellt das Schloss Osterlant bei Oschatz aus derselben Epoche dar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ursprünge der auf der so genannten Grillenburger Lichtung erbauten Jagdhausanlage reichen nachweislich bis in das 13. Jahrhundert zurück. Sie werden nach archäologischen Untersuchungen von 1935-37 (Walter Bachmann, Hans Nadler) und 1980-83 (Reinhard Spehr) sowie den noch vorhandenen Kellergewölben als Abtei/Grablege, staufische bzw. markmeißnische Jagdpfalz bzw. Pilgerhospiz am Heiligen Weg bzw. Weg der Jakobspilger gedeutet. Offensichtlich bestand ein enger Zusammenhang mit der benachbarten Burg Tharandt sowie den Meißner Markgrafen Dietrich und Heinrich. Zusammen mit der Tharandter Burg dürfte sie 1294 als …Tarant, duo castra… erstmals urkundlich genannt sein.[2] Eine frühe Siedlung wird auch dadurch belegt, dass u. a. die Goldene Pforte am Freiberger Dom St. Marien 1225 aus Grillenburger Sandstein hergestellt wurde, den man noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts für Mühlsteine abbaute, und die nahe Wüstung Warnsdorf, welche bereits auf das Jahr 1162 (dendro) zurückgeht. Die ursprünglichen Anlagen auf der gesamten Fläche zwischen den Grillenburger Teichen wurden wahrscheinlich 1429/30 in den Hussitenkriegen bzw. 1447/50 in den nachfolgenden Sächsischen Bruderkriegen bis auf die Grundmauern zerstört.

Kurfürstliches Jagdhaus und Amtssitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte des 16. Jahrhunderts wurde auf Befehl des Kurfürsten Vater August von Sachsen unter anderem unter Leitung von Hans von Dehn-Rothfelser und Hans Irmisch eine kurfürstliche Jagdanlage, anstelle eines Netzhauses, auf den älteren Grundmauern errichtet, die neben der Jagd vor allem zur Entspannung des Kurfürsten (im Sinne von Grillen vertreiben) diente. Die unter anderem aus Fürstenhaus, Jägerhaus, Schösserei und dem Gesindewohnhaus Bärenhaut mit Stallungen bestehende Anlage stellte man zwischen 1554 und 1558 bzw. das Jägerhaus 1599 und die Fronfeste 1614 fertig. Dabei wurde auch Baumaterial von der Burg Tharandt verwendet. Um- und Erweiterungsbauten erfolgten im 17. und 18. Jahrhundert, insbesondere nach einem Brand 1654, unter anderem durch Baumeister Ezechiel Eckhardt.[3] Von der Anlage blieben infolge von Kriegseinwirkungen, Bränden und Abrissarbeiten nur die Schösserei und die Umfassungsmauer mit dem Colmnitzer Tor erhalten.[4] Das Jägerhaus wurde 1720 durch eine Feldscheune ersetzt und das Fürstenhaus (bis auf die Keller) und die Fronfeste 1828 (Baumaterial für Gasthof Grillenburg) abgebrochen. Das Areal war ursprünglich von vier Teichen umgeben, gespeist von der Schwarzen Pfütze sowie über einen Kanal von der ursprünglichen Triebisch (X-Bach / Kroatenbach bzw. Kroatenwasser), und über drei Tore und eine Holzbrücke erreichbar.[5] 1730 wurde die Holzbrücke durch eine Sandsteinbogenbrücke nach Plänen des Oberlandbaumeisters Matthäus Daniel Pöppelmann ersetzt. Nur der Teich mit der Steinbrücke vor dem heutigen Jagdschloss blieb original erhalten.

1568 wurde Grillenburg der Verwaltungssitz des Amtes und der Justiz von Grillenburg-Tharandt. Das bislang in Tharandt befindliche Amt wurde hierher verlegt und in Amt Grillenburg umbenannt. Die Oberforst- und Wildmeisterei befand sich 1586–1852 und 1873–1906 in Grillenburg.[6] Sie umfasste in den Jahren 1728 bis 1813 die Ämter Dippoldiswalde, Freiberg, Grillenburg und Nossen.[7] Ab 1787 wurde das Amt Grillenburg von Freiberg aus mitverwaltet und 1827 der Amtssitz zurück nach Tharandt verlegt. Die Aufgaben des Justizamtes Grillenburg übernahm 1856 das Gerichtsamt Tharandt. Das Rentamt, das seit etwa 1784 als eigenes Ressort bzw. seit 1831 als eigene Behörde neben dem Justizamt bestand, wurde 1856 mit dem Rentamt Dippoldiswalde mit Amtssitz in Tharandt zusammengelegt. Seine Aufgaben übernahm 1865 das Forstrentamt Tharandt.[8]

Jagdschloss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Biedermeierfassade der Anlage geht überwiegend auf eine Rekonstruktion nach Plänen von Landbaukondukteur Rothe im Jahr 1855 zurück, als die Schösserei zum königlichen Jagdschloss umgebaut wurde. Etwa zeitgleich verfüllte man die südlich der Anlage gelegenen drei Teiche als landwirtschaftliche Nutzfläche. Im Umfeld des Jagd- und Verwaltungssitzes siedelten sich neben dem Gasthof, der Schmiede und der Mühle Grillenburg nach 1780 auf Betreiben des damaligen Oberforstmeisters Friedrich Wilhelm von Hopfgarten einige Häusler an, deren Behausungen später die Gemeinde Grillenburg bildeten, welche 1973 nach Kurort Hartha (seit 1999 Ortschaft der Stadt Tharandt) eingemeindet wurde.

Das Jagdschloss war von 1906 bis 1918 an das sächsische Königshaus unter Friedrich August III. vom Finanzministerium als Forstherr für die Hofjagden verpachtet und von diesem renoviert und neu eingerichtet worden.[9]

1935/36 wurde das seit 1918 u. a. als Herberge des Ev.-luth. Jungmännerbundes Sachsen (Hieckeheim, benannt nach Bundeswart Friedrich Hiecke) und Café mit öffentlichem Gondelbetrieb bzw. 1925 als Sächsische Bauernhochschule genutzte Jagdschloss im Auftrag der Landesforstverwaltung unter Beteiligung des Landesjagdverbandes zum Sächsischen Jägerhof (1936–45) umgebaut, wobei die letzten Reste der Biedermeierausstattung im Innern verschwanden.[10] Den Jagdsaal stattete man mit einem Wandfries aus, der als Nachbildung den Aufzug der kursächsischen Jägerei darstellt (Original in der Waldschänke Moritzburg bei Dresden).

Museum und Sitz der Landesstiftung Natur und Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach 1945 diente das Schloss kurzzeitig als FDGB-Schulungsheim.[11] Ab 1953 nutzte es die Technische Hochschule (TH) Dresden (seit 1961 Technische Universität Dresden) – Fachrichtung Forstwissenschaften Tharandt, die darin 1966 eine Forstliche und Jagdkundliche Lehrschau eröffnete, welche bis heute als Museum des Waldes besteht. Das Waldmuseum wurde seit 2004 von der Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt mit Sitz im Schloss betrieben. Die Akademie zog am 16. Juni 2009 zunächst für zwei Jahre wegen notwendiger Bauarbeiten am Schloss zunächst komplett in den Nobbe-Bau der TU Dresden in Tharandt bzw. bis Ende Februar 2016 wieder nach Dresden um. Das Museum des Waldes wurde geschlossen und nach Tharandt, Kurort Hartha sowie Langburkersdorf unzugänglich ausgelagert. Die Tierpräparate sollen im Februar 2016 an das Naturkundemuseum in Potsdam abgegeben worden sein.[12] Weitere Exponate wurden von der TU Dresden als Leihgaben in das Osterzgebirgsmuseum im Schloss Lauenstein und in das Afrikahaus nach Sebnitz abgegeben. Am 25. Januar 2011 beschloss das sächsische Kabinett den Umzug der gesamten Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt nach Grillenburg zum 1. Januar 2014,[13] der dann auf den 1. Januar 2017 verschoben, aber weder per Stiftungssatzung noch in der Realität vollzogen wurde.[14] Nach der Entkernung des Dachgeschosses im Jahr 2010 erfolgten 2011 die Sanierungsarbeiten am Schlossdach, das als Kaltdach neu ausgeführt wurde, seine massiven Gauben von 1855 im Schlosshof verlor und auf dem erneuerten Turm eine Nachbildung der Wetterfahne von 1730 erhielt. Weitere Arbeiten am Schloss, das derzeit leer steht und zwangsgelüftet wird, wurden im Doppelhaushalt 2015/16 geplant, aber nicht mehr umgesetzt. Zudem wurde eine Einbeziehung des Neuen Jägerhauses bzw. der Forstlichen Ausbildungsstätte in Grillenburg geprüft.[15]

Neues Jägerhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf einer Anhöhe hinter dem Jagdschloss wurde im Auftrag der Landesforstverwaltung über dem romanischen Gewölbe 1937–1939 das staatliche Gästehaus Neues Jägerhaus für den Sächsischen Jägerhof errichtet (u. a. mit Luftschutzbunker, Jagdhütte, Bade- und Gondelteich mit Bootshaus, Kegelbahn, Garagen und Hundezwinger). Es wird im Volksmund als Mutschmannvilla bezeichnet, da es vom Sächsischen Reichsstatthalter, Ministerpräsidenten und Landesjägermeister Martin Mutschmann z. T. auch privat genutzt worden war. Architekten des Neorenaissancebaus waren der Rektor der Technischen Hochschule Dresden, Prof. Wilhelm Jost (1887–1948), und im Innern Prof. Oswin Hempel (1876–1965). Ausgeführt wurden die Planungen durch den Tharandter Baumeister Burkhardt und die Deutschen Werkstätten Hellerau. Es enthielt unter anderem die wohl größte Intarsienwand Europas nach Entwürfen des Künstlers Max Wendl (1904–1984), die zum Teil im Mai 2009 gestohlen und deren Reste ausgelagert wurden.[16] Eine Waffentruhe der Originalausstattung von Theodor Artur Winde (1886–1965), dessen Werke interessanterweise von den Nationalsozialisten als so genannte entartete Kunst anderswo genauso entfernt wurden, wie die von Max Wendl, steht heute im Dresdner Kunstgewerbemuseum in Schloss Pillnitz. Zur Verbesserung der Fischzucht und als Hochwasserschutz wurde 1937 bis 1942 zudem ein Kanal westlich der drei Teiche, von der Schwarzen Pfütze zur Triebisch, mit Rückhaltebecken Faule Pfütze, Kalkmühle und Kalkstaustufen angelegt.[17] Während der DDR-Jahre wurde das Neue Jägerhaus bis 1990 als VdN-Kurheim Elsa Fenske genutzt, diente der Unterbringung der sowjetischen Delegation mit Leonid Breschnew, Alexei Kossygin, Nikolai Baibakow und Pjotr Abrassimow beim geheimen Dresdner Treffen der Staaten des Warschauer Pakts Ende März 1968 zum Prager Frühling[18] und im Juni 1972 Fidel Castro bei einem DDR-Besuch als Quartier.[19] Bis 1993 wurde es noch als Pension Jägerhof von der Gemeinde Kurort Hartha genutzt. Nachdem der Freistaat Sachsen das Objekt 1994 zugesprochen bekam und 1999 privatisierte, ist es seit 2006 Eigentum der Stadt Tharandt, die es 2006–2011 an die Stiftung Musik Kunst Natur aus Bannewitz verpachtet hatte. 2012 beschloss der Stadtrat Tharandt die Abgabe der derzeit ungenutzten Immobilie an den Freistaat Sachsen. Zwischenzeitlich wurden alle originalen schmiedeeisernen Lampen und z.T. auch Zimmertüren aus dem Gebäude entwendet.[20] Die Grillenburger Einwohnerschaft reichte zudem 2013 eine Petition bei den zuständigen sächsischen Staatsministerien und beim Sächsischen Landtag ein.

Schlosspark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königliches Jagdschloss Grillenburg mit den neu aufgestellten Jägerfiguren an der Schlossbrücke (1904)
Drei Jägerfiguren aus Elbsandstein, die zeitweise am Schloss Grillenburg standen, zieren heute das Foyer vom Museum für Sächsische Volkskunst im ehem. Jägerhof in Dresden-Neustadt.

Die derzeitige Gartenform geht auf den Landschaftsarchitekten Hermann Schüttauf, Direktor der Staatlichen Gärten Sachsens, zurück, der die bis in das 16. Jahrhundert zurückgehende Anlage 1937-38 im Einklang mit den Neubauten gestaltete. Drei Bronzeplastiken im Schlosspark wurden 1938 nach Entwürfen der Künstler Otto Rost (1887–1970; Meisterschüler von Georg Wrba) – Plastiken Wildschwein (2000 gestohlen) und Bär (eingelagert) – und Johannes Darsow (1877–1946; Bildhauer aus Berlin) – Plastik Hubertushirsch (2013 auf den Kurplatz in Kurort Hartha umgesetzt[21]) – in der Kunst- und Glockengießerei Lauchhammer gegossen.[22] Drei Jägerfiguren aus Sandstein, geschaffen um 1645 von Conrad Buchau († 1657) oder schon um 1602 von Christoph Walther IV (um 1572–1626) bzw. nach anderen Angaben um 1620 für den Jägerhof (1569–1830) in Dresden-Neustadt, waren von etwa 1900 bis 1952 am Schloss in Grillenburg aufgestellt.[23] Sie befinden sich heute im Foyer vom Museum für Sächsische Volkskunst bzw. am Eingang zum Museum für Jagdtier- und Vogelkunde im Jagdschloss Augustusburg.[24] In einer beispiellosen gemeinnützigen Aktion begann die Einwohnerschaft von Grillenburg im Frühjahr 2014 mit Arbeitseinsätzen im kommunalen Teil des Schlossparks, um die über 20 Jahre nicht mehr gepflegte Anlage für eine öffentliche Nutzung wiederherzurichten.[25] Im Herbst 2014 wurden im Pflaumengarten, neben einem alten Apfelbaum unbekannter Sorte, nach einem gartendenkmalpflegerischen Plan wieder neue Bäume der Sorten Alte Deutsche Hauspflaume und Borsdorfer Apfel gepflanzt.[26]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schloss Grillenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stephan Lorenz: Verkaufsoffensive für das Schloss und die „Nazi-Villa“ in Grillenburg Freie Presse, 27. Juli 2015; Verkaufsoffensive für das Schloss Grillenburg Sächsische Zeitung, Freital, 30. Juli 2015 sowie im Burgerbe-Blog (abgerufen am 3. August 2015) und Silvio Kuhnert: Jagdschloss und Nazi-Villa stehen zum Verkauf, Dresdner Neueste Nachrichten, 14. August 2015 sowie Franz Werfel: Schlossherr gesucht, Sächsische Zeitung Freital, 23. Januar 2016
  2. L. Bönhoff: Das Hersfelder Eigen in der Mark Meißen, Neues Archiv für Sächsische Geschichte, Bd. 44, 1923, S. 31 m. Anm. 1
  3. Wiederaufbau der abgebrannten Schösserei zu Grillenburg im Kreisamt Freiberg, 1655., Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden, Bestand 10024, Geheimer Rat (Geheimes Archiv), Loc. 04449/17, Bau und Renovierung der im Kurfürstentum Sachsen befindlichen Schlösser und anderer herrschaftlicher Gebäude…, 1483–1698
  4. Berichte über den Zustand der kursächsischen Ämter, Vorwerke und Schlösser, u. a. in Grillenburg, Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden, Bestand 10036, Finanzarchiv, Loc. 35401 – 35403, Rep. 02, Lit. Z, Nr. 0015a – 0021, 1587–1703
  5. G. Öder: Das Schloss Grillenburg (Skizze)…, in: Vermessung der im Amt Grillenburg und Tharandt gelegenen Teiche, Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden, Bestand 12884, Karten und Risse, Nr. Schr 003, F 043, Nr 004e, 16. Jh.
  6. André Kaiser: Die Oberforstmeisterei Grillenburg (1586–1909), Harthaer Gemeindeblätt’l, Amtsblatt der Gemeinde Kurort Hartha, Oktober 1996, S. 8
  7. Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden, Bestand 10864, Oberforstmeisterei Grillenburg, 1617–1924
  8. Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden, Bestand 10052, Amt Grillenburg, 1573–1856
  9. Rainer Kubatzki: Staatsbesuch und Hofjagd im Königreich Sachsen, Edition Sächsische Zeitung, o.J., S. 44 ff.
  10. Rainer Kubatzki: Staatsbesuch und Hofjagd im Königreich Sachsen, Edition Sächsische Zeitung, o.J., S. 59 ff.
  11. Jagdkundliche Sammlung Jägerhof Grillenburg, Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden, Bestand 11394, Landesregierung Sachsen, Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, Nr. 75, Sicherung von Wertgegenstände aus enteigneten Schlössern, Juli 1945 – Sept. 1947
  12. Franz Werfel: Pläne für das Schloss in Gefahr, Sächsische Zeitung, Freital, 4./5. März 2016.
  13. Zukünftige Standorte der Verwaltung im Freistaat Sachsen 2020 (Memento vom 12. August 2013 im Webarchiv archive.is)
  14. Gesetz begleitender Regelungen zum Doppelhaushalt 2013/2014, Art. 9
  15. Susanne Sodan: Plakataktion fürs Grillenburger Schloss, Sächsische Zeitung, Freital, 4./5. Januar 2014 und Franz Werfel: Minister: Stiftung zieht ins Schloss, Sächsische Zeitung, Freital, 4. April 2016.
  16. Thomas Schade: Die verschwundene Jagd, Sächsische Zeitung, S. 3, 12. August 2013.
  17. Anmeldungen von Wasserbenutzungen für das Wasserbuch, Abteilung II (Dresden-Altstadt), Bd. 3, Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden, Bestand 10754, Amtshauptmannschaft Dresden, 1912–1937 (0606)
  18. H. Fischer: Vor 30 Jahren: Warschauer Pakt im Tharandter Wald, Sächsische Zeitung, Freital, 29. April 1998.
  19. Uwe Blümel: Ins Haus des Täters fuhren die Opfer zur Kur, Morgenpost am Sonntag, Chemnitz und Dresden, 23. März 2014, S. 12–13.
  20. Susanne Sodan: Keiner will das Haus der Diebe, Sächsische Zeitung, Freital, 22. Oktober 2013.
  21. Bronzestatuen ziehen um. In: Sächsische Zeitung, Dippoldiswalde und Freital. 9./11. Dezember 2013.
  22. Der Kronenhirsch als Vorbild wurde von Darsow extra für die internationale Jagdausstellung 1937 in Berlin entworfen. Es handelt sich um den Hirsch RAUFBOLD, den Hermann Göring am 9. Februar 1936 (Schonzeit) im Forstamt Warnen in der Rominter Heide erlegte. Nach der Jagdausstellung kam die Bronzeplastik vom Haupteingang der Berliner Messehallen in den Hof von Carinhall, nach 1945 in den Park von Schloss Sanssouci in Potsdam und 1969/70 an die Freilichtbühne im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Eine zweite Plastik nach diesem Vorbild wurde als Hubertushirsch 1938 gefertigt und am Neuen Jägerhaus im Schlosspark Grillenburg aufgestellt sowie 2013 auf den Kurplatz in Kurort Hartha versetzt.
  23. Schloß Grillenburg, Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden, Bestand 10736, Ministerium des Innern, Nr. 17494, Bd. 02, Unterstützungen aus Staatsmitteln für die Instandhaltung alter Kunst- und Bauwerke, 1900–1903
  24. André Kaiser: Die steinernen Jäger von Grillenburg, Harthaer Gemeindeblätt’l, Amtsblatt der Gemeinde Kurort Hartha, November 1996, S. 6
  25. Verena Weiß: Grillenburg macht den Weg zum Schloss frei In: Sächsische Zeitung, Freital und Dippoldiswalde. 28./29. Januar 2014.
  26. André Kaiser: Fischfest und Baumpflanzung in Grillenburg. In: Rund um den Tharandter Wald, Amtsblatt der Stadt Tharandt. 15. Dezember 2014, S. 41, abgerufen am 2. Mai 2017 (PDF; 8,9 MB, 16. Jahrgang, Ausgabe 12).