Schmalschnabellöffler

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Schmalschnabellöffler
Schmalschnabellöffler (Platalea alba)

Schmalschnabellöffler (Platalea alba)

Systematik
Ordnung: Schreitvögel (Ciconiiformes)
Familie: Ibisse und Löffler (Threskiornithidae)
Unterfamilie: Löffler (Plataleinae)
Gattung: Platalea
Art: Schmalschnabellöffler
Wissenschaftlicher Name
Platalea alba
Scopoli, 1786

Der Schmalschnabellöffler (Platalea alba), auch Afrikanischer Löffler oder Rosenfußlöffler genannt, ist ein Schreitvogel aus der Gattung Platalea innerhalb der Familie der Ibisse und Löffler (Threskiornithidae) und gehört dort zur Unterfamilie der Löffler (Plataleinae).

Die Bestandssituation des Schnalschnabellöfflers wurde 2016 in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN als „Least Concern (LC)“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.[1]

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmalschnabellöffler erreichen eine Körperlänge von 73 bis 90 Zentimeter. Sie erreichen ein Gewicht von bis zu zwei Kilogramm.

Das Körpergefieder der Vögel ist weiß, die Beine sowie die Stirn sind rot. Ihren Namen verdanken die Vögel der breiten, löffelförmigen Schnabelspitze. Wie die mit ihm verwandten Vögel der Gattung Platalea schwankt auch er den Schnabel im Wasser hin und her. Bringt ihm die dadurch erzeugte Strömung Fische bei, schnappt er diese schnell.

Vorkommen und Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Teilzieher leben südlich der Sahara in Afrika und Madagaskar und sind dort häufige Vögel. Er ist vor allem an seichten Gewässern anzutreffen.

Schmalschnabellöffler brüten in Kolonien gemeinsam mit Reihern, Störchen, Ibissen und Kormoranen. Das Gelege umfasst zwei bis drei Eier. Die Brutdauer beträgt 25 bis 29 kTage, die Jungvögel sind mit 45 Lebenstagen flügge.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • W. Grummt, H. Strehlow (Hrsg.): Zootierhaltung Vögel. Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-8171-1636-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schmalschnabellöffler (Platalea alba) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelbelege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Platalea alba in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2016. Eingestellt von: BirdLife International, 2016. Abgerufen am 17. September 2016
  2. W. Grummt, H. Strehlow (Hrsg.): Zootierhaltung Vögel. Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-8171-1636-2. S. 108