Schmidthachenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Schmidthachenbach
Schmidthachenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Schmidthachenbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 44′ N, 7° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Birkenfeld
Verbandsgemeinde: Herrstein
Höhe: 255 m ü. NHN
Fläche: 10,05 km2
Einwohner: 386 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55758
Vorwahl: 06757
Kfz-Kennzeichen: BIR
Gemeindeschlüssel: 07 1 34 077
Adresse der Verbandsverwaltung: Brühlstraße 16
55756 Herrstein
Webpräsenz: www.schmidthachenbach.de
Ortsbürgermeister: Roger Stumm
Lage der Ortsgemeinde Schmidthachenbach im Landkreis Birkenfeld
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Über dieses Bild

Schmidthachenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Herrstein an.

Schmidthachenbach

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmidthachenbach liegt im Großbachtal, einem Seitental der Nahe. Die Hälfte der Gemarkungsfläche ist bewaldet.

Zu Schmidthachenbach gehören auch die Wohnplätze Antesmühle und Forsthaus Antestal.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahr 1572 als Hachenbach erstmals urkundlich erwähnt. Er gehörte zum Amt Naumburg mit dem Verwaltungssitz auf der Burg Naumburg bei Bärenbach in der Vorderen Grafschaft Sponheim und wurde 1766 badisch. Von 1798 bis 1814 war die Region und der Ort französisches Staatsgebiet im Département de la Sarre. Schmidthachenbach war Sitz einer Mairie im Kanton Grumbach des Arrondissements Birkenfeld im Saardepartement. Beim Wiener Kongress wurde er dem Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld zugeschlagen und gehörte zum Fürstentum Lichtenberg. Im Jahr 1834 wurde das Fürstentum Lichtenberg und damit auch Schmidthachenbach an das Königreich Preußen übereignet. Die Gemeinde gehörte in der Folge zum preußischen Kreis St. Wendel im Regierungsbezirk Trier der Rheinprovinz. Sie blieb zunächst Verwaltungssitz, doch ging dieser bald an Sien über. Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz wurde 1937 auch die Region neu gegliedert. Der benachbarte oldenburgische Landesteil Birkenfeld wurde aufgelöst und Schmidthachenbach kam zu dem neu gebildeten Landkreis Birkenfeld, zu dem es noch heute gehört.

Für das 16. bis 19. Jahrhundert ist Weinanbau in dem Ort bezeugt.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Schmidthachenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 300
1835 305
1871 466
1905 436
1939 431
1950 496
Jahr Einwohner
1961 496
1970 470
1987 446
1997 442
2005 405
2015 386


Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Schmidthachenbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Westen verlaufen die Bundesstraßen 41 und 270. In Kirn-Sulzbach ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Bingen–Saarbrücken.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schmidthachenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 20 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen