Schmiege

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Schmiege (Begriffsklärung) aufgeführt.
Winkelschmiege

Die Schmiege, auch Winkelschmiege oder Stellschmiege genannt, ist ein in vielen Handwerksberufen verwendeter, verstellbarer Winkel zum direkten Übertragen von unbestimmten Winkeln auf Werkstücke.[1] Die Schmiege besteht aus einem geschlitzten Schenkel und einer verstellbaren Zunge, die sich aufklappen und unter einem bestimmten Winkel durch eine Feststellschraube – ähnlich wie bei einem Tafelzirkel – fixieren lässt. Schmiegen gibt es ganz aus Holz oder Metall sowie aus Kombination von Beidem.

Eine besondere Art ist die Gehrungsschmiege, die man wie eine Gehrungssäge sowohl im horizontalen als auch im vertikalen Winkel verstellen kann.

In Sachsen werden auch Gliedermaßstäbe (Zollstöcke) als Schmiege bezeichnet.

Siehe auch: Winkelmesser

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Nutsch und andere: Fachkunde für Schreiner (12. Auflage), Verlag Europa Lehrmittel, Wuppertal 1980, Seite 232, ISBN 3-8085-4011-7