Schmogrow-Fehrow

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Schmogrow-Fehrow führt kein Wappen
Schmogrow-Fehrow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schmogrow-Fehrow hervorgehoben
Koordinaten: 51° 51′ N, 14° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Spree-Neiße
Amt: Burg (Spreewald)
Höhe: 55 m ü. NHN
Fläche: 30,41 km²
Einwohner: 813 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km²
Postleitzahl: 03096
Vorwahlen: 035603, 035606
Kfz-Kennzeichen: SPN, FOR, GUB, SPB
Gemeindeschlüssel: 12 0 71 341
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Hauptstraße 46
03096 Burg(Spreewald)
Webpräsenz: amt-burg-spreewald.de
Bürgermeister: Joachim Emmrich
Lage der Gemeinde Schmogrow-Fehrow im Landkreis Spree-Neiße
Burg Briesen Dissen-Striesow Döbern Drachhausen Drehnow Drebkau Felixsee Forst Groß Schacksdorf-Simmersdorf Guben Guhrow Heinersbrück Jämlitz-Klein Düben Jänschwalde Kolkwitz Neiße-Malxetal Neuhausen Peitz Schenkendöbern Schmogrow-Fehrow Spremberg Tauer Teichland Tschernitz Turnow-Preilack Welzow Werben WiesengrundKarte
Über dieses Bild

Schmogrow-Fehrow, niedersorbisch Smogorjow-Prjawoz, ist eine Gemeinde im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg. Sie gehört dem Amt Burg (Spreewald) an, das seinen Verwaltungssitz in der Gemeinde Burg (Spreewald) hat. Im Ortsteil Fehrow hatten 1995 noch 25,7 % der Bevölkerung Sorbischkenntnisse.

Schmogrow-Fehrow, Luftaufnahme (2015)

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Südosten des Landes Brandenburg in der Niederlausitz im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden. Etwa 700 Meter östlich von Fehrow vereinen sich die Malxe und der Hammergraben zum Großen Fließ, welches den Ort am Südrand in Richtung Westen durchquert.[2]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile sind Schmogrow (Smogorjow), Fehrow (Prjawoz) sowie Saccasne (Zakaznja).[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1362 wurde Fehrow in einer Urkunde erstmals erwähnt. Vom wendischen Begriff smogor für Torf rührt der Name Schmogrow her. Die Schreibweise des Ortes änderte sich im Laufe der Jahrhunderte mehrmals, 1400 Smogro, später Schmogero und Smogorow, ab 1652 Smogrow. Die Gemeinde Schmogrow-Fehrow entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Schmogrow und Fehrow.[4]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Schmogrow-
Fehrow
Schmogrow Fehrow
1875 - 720 402
1910 - 615 383
1939 - 608 362
1946 - 744 484
1950 - 651 478
1971 - 565 365
1990 - 474 410
1995 - 506 415
2000 - 548 434
2001 993
2005 983
2010 867
2011 852
2012 844
2013 825
2014 814

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[5][6], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Schmogrow-Fehrow besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[7]

  • Wählergruppe Schmogrow-Fehrow 4 Sitze
  • Wählergruppe "Vorspreewald" Fehrow-Schmogrow 4 Sitze
  • CDU 2 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joachim Emmrich (Wählergruppe "Vorspreewald" Fehrow-Schmogrow) wurde in der Bürgermeisterwahl vom 25. Mai 2014 mit 79,2 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[8] gewählt.[9]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Schmogrow-Fehrow stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schmogrow-Fehrow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Bundesamt für Naturschutz: Lage von Schmogrow-Fehrow gem. Geodienste. Schutzgebiete in Deutschland. Abgerufen am 5. Mai 2013.
  3. http://www.amt-burg-spreewald.de/res.php?id=164
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Spree-Neiße. S. 26–29
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  7. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  8. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  9. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014