Schmogrow-Fehrow

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Schmogrow-Fehrow führt kein Wappen
Schmogrow-Fehrow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schmogrow-Fehrow hervorgehoben

Koordinaten: 51° 51′ N, 14° 13′ O

Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Spree-Neiße
Amt: Burg (Spreewald)
Höhe: 55 m ü. NHN
Fläche: 30,41 km2
Einwohner: 798 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km2
Postleitzahl: 03096
Vorwahlen: 035603, 035606, 035609
Kfz-Kennzeichen: SPN, FOR, GUB, SPB
Gemeindeschlüssel: 12 0 71 341
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Hauptstraße 46
03096 Burg(Spreewald)
Website: www.schmogrow-fehrow.de
Bürgermeister: Joachim Emmrich
Lage der Gemeinde Schmogrow-Fehrow im Landkreis Spree-Neiße
BurgBriesenDissen-StriesowDöbernDrachhausenDrehnowDrebkauFelixseeForstGroß Schacksdorf-SimmersdorfGubenGuhrowHeinersbrückJämlitz-Klein DübenJänschwaldeKolkwitzNeiße-MalxetalNeuhausenPeitzSchenkendöbernSchmogrow-FehrowSprembergTauerTeichlandTschernitzTurnow-PreilackWelzowWerbenWiesengrundKarte
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Schmogrow-Fehrow, niedersorbisch Smogorjow-Prjawoz, ist eine Gemeinde im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg. Sie wird vom Amt Burg (Spreewald) verwaltet, das seinen Sitz in der Gemeinde Burg (Spreewald) hat.

Ortsteil Fehrow, Luftaufnahme (2015)

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Südosten des Landes Brandenburg in der Niederlausitz im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden. Etwa 700 Meter östlich von Fehrow vereinen sich die Malxe und der Hammergraben zum Großen Fließ, welches den Ort am Südrand in Richtung Westen durchquert.[2]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile sind Schmogrow (Smogorjow) mit dem bewohnten Gemeindeteil Saccasne (Zakaznja) und Fehrow (Prjawoz) mit dem Wohnplatz Kolonie (Kolonija).[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1362 wurde Fehrow in einer Urkunde erstmals erwähnt. Vom wendischen Begriff smogor für Torf rührt der Name Schmogrow her. Die Schreibweise des Ortes änderte sich im Laufe der Jahrhunderte mehrmals, 1400 Smogro, später Schmogero und Smogorow, ab 1652 Smogrow. Im Ortsteil Fehrow hatten 1995 noch 25,7 % der Bevölkerung Sorbischkenntnisse.

Schmogrow und Fehrow gehörten seit 1816 zum Kreis Cottbus in der preußischen Provinz Brandenburg und ab 1952 zum Kreis Cottbus-Land im DDR-Bezirk Cottbus. Seit 1993 liegen die Orte im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße.

Die Gemeinde Schmogrow-Fehrow entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Schmogrow und Fehrow.[4]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Schmogrow Fehrow Jahr Schmogrow-
Fehrow
Jahr Schmogrow-
Fehrow
1875 720 402 2001 993 2015 813
1910 615 383 2005 983 2016 792
1939 608 362 2010 867 2017 789
1946 744 484 2011 852 2018 798
1950 651 478 2012 844
1971 565 365 2013 825
1990 474 410 2014 814
1995 506 415
2000 548 434

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[5][6][7]: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Schmogrow-Fehrow besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab folgende Sitzverteilung:[8]

Wählergruppe Sitze
Wählergruppe Schmogrow-Fehrow 5
Wählergruppe „Vorspreewald“ Fehrow-Schmogrow 4
CDU 1

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003–2008: Ulrike Ketzmerick[9]
  • seit 2008: Joachim Emmrich (Wählergruppe „Vorspreewald“ Fehrow-Schmogrow)[10]

Emmrich wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 ohne Gegenkandidat mit 72,3 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[11] gewählt.[12]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Schmogrow-Fehrow stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmogrow-Fehrow liegt an den Landesstraßen L 50 zwischen Kolkwitz und Drachhausen sowie an der L 501 nach Burg (Spreewald).

Der Haltepunkt Schmogrow lag an der Schmalspurbahn Lübben–Straupitz–Cottbus, die 1970 stillgelegt wurde.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Bundesamt für Naturschutz: Lage von Schmogrow-Fehrow gem. Geodienste. Schutzgebiete in Deutschland. Abgerufen am 5. Mai 2013.
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Gemeinde Schmogrow-Fehrow
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Spree-Neiße. S. 26–29
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  7. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  8. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  9. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 33
  10. Kommunalwahlen im Land Brandenburg am 28.09.2008. Bürgermeisterwahlen, S. 12
  11. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  12. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schmogrow-Fehrow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien