Schmuckzypressen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schmuckzypressen
Callitris preissii, Habitus, im Hattah-Kulkyne National Park im nordwestlichen Teil des australischen Bundesstaates Victoria.

Callitris preissii, Habitus, im Hattah-Kulkyne National Park im nordwestlichen Teil des australischen Bundesstaates Victoria.

Systematik
Unterabteilung: Samenpflanzen (Spermatophytina)
Klasse: Coniferopsida
Ordnung: Koniferen (Coniferales)
Familie: Zypressengewächse (Cupressaceae)
Unterfamilie: Callitroideae
Gattung: Schmuckzypressen
Wissenschaftlicher Name
Callitris
Vent.
Buschförmige Schmuckzypresse (Callitris verrucosa), reife Zapfen, im Wyperfeld National Park

Die Schmuckzypressen (Callitris) sind eine Pflanzengattung mit etwa 19 Arten. Sie gehören zur Unterfamilie Callitroideae in der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae).

Der botanische Name leitet sich von den griechischen Wörtern callos für schön und treis für drei ab; dies nimmt Bezug auf die sehr schönen Bäume, die Nadeln und die Zapfen-Schuppen, die zu dritt in Wirteln zusammengefasst sind.

Verbreitung[Bearbeiten]

Von den etwa 19 Arten sind etwa 16 in Australien und zwei in Neukaledonien beheimatet. In Florida ist eine Art verwildert. Der Lebensraum der Callitris-Arten sind semiaride Habitate. Sie wachsen häufig vergesellschaftet mit Eukalyptus-Arten und profitieren ähnlich wie diese davon, wenn Buschbrände die umgebende Vegetation vernichtet haben.[1]

Beschreibung[Bearbeiten]

Schmuckzypressen sind immergrüne Bäume oder Sträucher. Die Rinde verbleibt lange am Baum, sie ist hart und kompakt. Die Blätter sind schuppenförmig.

Schmuckzypressen sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Weibliche und männliche Zapfen befinden sich auf unterschiedlichen Zweigen. Die männlichen Zapfen befinden sich, zu zwei bis mehreren zusammen, an den Enden der Zweige und sind eiförmig bis zylindrisch. Die holzigen weiblichen Zapfen sind kugelförmig bis oval, weisen einen Durchmesser von 10 bis 30 mm auf und bestehen aus meist sechs, selten bis zu acht Zapfenschuppen. Pro fertiler Zapfenschuppe entwickeln sich ein bis acht geflügelte Samen, mit einem bis drei Flügeln.

Der höchste bekannte Baum in dieser Gattung ist ein Callitris macleayana mit Wuchshöhen von 50 Meter und Stammdurchmesser von 15 Meter.

Nutzung[Bearbeiten]

Sie haben ein insektenbeständiges Holz und können als Garten- oder Schmuckpflanze genutzt werden.

Systematik[Bearbeiten]

Weiße Zypresse (Callitris glaucophylla)
Zapfen der Harzigen Schmuckzypresse (Callitris preissii)

Synonyme für Callitris Vent. sind: Frenela Mirbel, Fresnelia Steudel, Leichardtia Sheph., Pachylepis Brong., Octoclinis F.Muell., Parolinia Endl.

Die Gattung ist gegliedert in zwei Sektionen, in der Gattung Schmuckzypressen (Callitris) gibt es 15 bis 19 Arten:

Bilder[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. Tudge, S. 106

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schmuckzypressen (Callitris) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien