Schnifis

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Schnifis
Wappen von Schnifis
Schnifis (Österreich)
Schnifis
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Feldkirch
Kfz-Kennzeichen: FK
Fläche: 4,87 km²
Koordinaten: 47° 13′ N, 9° 43′ O47.2166666666679.7166666666667657Koordinaten: 47° 13′ 0″ N, 9° 43′ 0″ O
Höhe: 657 m ü. A.
Einwohner: 775 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 159 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6822
Vorwahl: 05524
Gemeindekennziffer: 8 04 19
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Jagdbergstrasse 200
6822 Schnifis
Website: www.schnifis.at
Politik
Bürgermeister: Anton Mähr
Gemeindevertretung: (2015)
(12 Mitglieder)
12 Dorfliste Schnifis
Lage der Gemeinde Schnifis im Bezirk Feldkirch
Altach Düns Dünserberg Feldkirch Frastanz Fraxern Göfis Götzis Klaus Koblach Laterns Mäder Meiningen Rankweil Röns Röthis Satteins Schlins Schnifis Sulz Übersaxen Viktorsberg Weiler Zwischenwasser VorarlbergLage der Gemeinde Schnifis im Bezirk Feldkirch (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Schnifis, Blick von der Dünserbergstraße
Schnifis, Blick von der Dünserbergstraße
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schnifis ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Feldkirch mit 775 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014).

Geografie[Bearbeiten]

Schnifis liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Feldkirch auf 657 Metern Höhe.

Es ist eine Streusiedlung auf der Terrasse südlich des Schnifner Berges. 37,8 % der Fläche sind bewaldet, 14,8 % der Fläche Alpen.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Schnifis.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schnifis 820 als Senobium. 1362 kam Schnuvis zusammen mit der Herrschaft Jagdberg an Österreich.

Die Habsburger regierten die Orte im heutigen Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zum Kaiserthum Österreich.

Zum österreichischen Kronland Vorarlberg gehörte Schnifis seit der Gründung 1861. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Der Ausländeranteil lag Ende 2002 bei 5,1 %.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung besteht aus 12 Mitgliedern, die seit der Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2015 alle der Dorfliste Schnifis angehören. Als Bürgermeister wurde Anton Mähr bei der Bürgermeister-Direktwahl 2015 mit 76,73 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Bis zum 31. Mai 2012 war Andreas Amann Bürgermeister von Schnifis, nach dessen Rücktritt übernahm Vizebürgermeister Gerhard Rauch interimistisch bis zur nächsten, vorgezogenen Gemeindewahl die Amtsgeschäfte.[1] Am 9. September 2012 wurde die Gemeindevertretung neu gewählt, nachdem sich die bisherige Gemeindevertretung aufgelöst hatte.[2] Die neue Gemeindevertretung kam in der Folge am 17. September zusammen, um aus ihrer Mitte Anton Mähr, der bei der vorangegangenen Gemeindevertretungswahl die meisten Vorzugsstimmen erhalten hatte, zum Schnifner Bürgermeister zu wählen.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schnifis

Kirchen und Kapellen[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche Hl. Johannes der Täufer: Um 830 stand an Stelle der heutigen Kirche die ecclesia. 1535 wurde hier eine Kirche geweiht und 1817 wurde das Langhaus erweitert. 1972/73 erfolgte eine Neugestaltung der Kirche.
  • Kapelle beim Schnifner Bad
  • Die Ringmauer auf dem kleinen Plateau des hausbergartigen Hügels Kobel umschließt einen frühmittelalterlichen Einzelhof.
  • Am Gießhübel ist auch ein frühmittelalterlicher Sippenfriedhof festgestellt.


Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Am Ort gab es im Jahr 2003 11 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 51 Beschäftigten und 4 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 251. Am Ort gibt es (Stand Januar 2003) 49 Schüler. In Schnifis gibt es zudem einen Kindergarten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt:

Blick von der Unteren Halde auf die Berge des Rätikon

Literatur[Bearbeiten]

  •  Rosemarie Steixner (Geländeerhebung), Abteilung Umweltschutz (Bericht): Aktualisierung des Biotopinventars Vorarlberg – Gemeinde Schnifis. In: Vorarlberger Landesregierung (IVe), AVL Arge Vegetationsökologie und Landschaftsplanung (Hrsg.): Biotopinventar Vorarlberg. Februar 2009 (pdf, vorarlberg.at).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schnifis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Harald Hronek: Abschiedsfest für Andreas Amann. Artikel auf Vorarlberg Online (vol.at) vom 31. Mai 2012.
  2. Angelina König: Termin für Gemeindeneuwahl in der Gemeinde Schnifis fixiert. Presseaussendung der Vorarlberger Landeskorrespondenz vom 12. Juni 2012.
  3. ORF Vorarlberg: Anton Mähr ist neuer Schnifner Bürgermeister. Artikel vom 17. September 2012.