Schnifis

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Schnifis
Wappen Österreichkarte
Wappen von Schnifis
Schnifis (Österreich)
Schnifis
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Feldkirch
Kfz-Kennzeichen: FK
Fläche: 4,87 km²
Koordinaten: 47° 13′ N, 9° 43′ OKoordinaten: 47° 13′ 0″ N, 9° 43′ 0″ O
Höhe: 657 m ü. A.
Einwohner: 798 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 164 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6822
Vorwahl: 05524
Gemeindekennziffer: 8 04 19
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Jagdbergstraße 200
6822 Schnifis
Website: www.schnifis.at
Politik
Bürgermeister: Anton Mähr
Gemeindevertretung: (2015)
(12 Mitglieder)

12 Dorfliste Schnifis

Lage von Schnifis im Bezirk Feldkirch
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Über dieses Bild
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Schnifis, Blick von der Dünserbergstraße
Schnifis, Blick von der Dünserbergstraße
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schnifis ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Feldkirch mit 798 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnifis liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Feldkirch auf 657 Metern Höhe.

Es ist eine Streusiedlung auf der Terrasse südlich des Schnifner Berges. 37,8 % der Fläche sind bewaldet, 14,8 % der Fläche Alpen.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Schnifis.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schnifis 820 als Senobium. 1362 kam Schnuvis zusammen mit der Herrschaft Jagdberg an Österreich.

Die Habsburger regierten die Orte im heutigen Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zum Kaiserthum Österreich.

Zum österreichischen Kronland Vorarlberg gehörte Schnifis seit der Gründung 1861. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ausländeranteil lag Ende 2002 bei 5,1 %.

Seit 1991 sind sowohl Geburtenbilanz als auch Wanderungsbilanz positiv.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung besteht aus 12 Mitgliedern, die seit der Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2015 alle der Dorfliste Schnifis angehören.[2] Als Bürgermeister wurde Anton Mähr bei der Bürgermeister-Direktwahl 2015 mit 76,73 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick von der Unteren Halde auf die Berge des Rätikon

Kirchen und Kapellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche Hl. Johannes der Täufer
  • Pfarrkirche Hl. Johannes der Täufer: Um 830 stand an Stelle der heutigen Kirche die ecclesia. 1535 wurde hier eine Kirche geweiht und 1817 wurde das Langhaus erweitert. 1972/73 erfolgte eine Neugestaltung der Kirche.
  • Kapelle beim Bad Schnifis
  • Die Ringmauer auf dem kleinen Plateau des hausbergartigen Hügels Kobel umschließt einen frühmittelalterlichen Einzelhof.
  • Am Gießhübel ist auch ein frühmittelalterlicher Sippenfriedhof festgestellt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Schnifis gab es 2010 einundzwanzig land- und forstwirtschaftliche Betriebe, davon sieben Haupterwerbsbetriebe.[4] Im sekundären Wirtschaftssektor (nach ÖNACE) beschäftigten im Jahr 2011 fünfzehn Betriebe 44 Personen bei der Herstellung von Waren und im Bau. Im tertiären Sektor waren 78 Menschen in 32 Betrieben beschäftigt.[5][6]

In der Gemeinde befinden sich ein Kindergarten und eine Volksschule.[7]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rosemarie Steixner (Geländeerhebung), Abteilung Umweltschutz (Bericht): Aktualisierung des Biotopinventars Vorarlberg – Gemeinde Schnifis. In: Vorarlberger Landesregierung [IVe], AVL Arge Vegetationsökologie und Landschaftsplanung (Hrsg.): Biotopinventar Vorarlberg. Februar 2009 (vorarlberg.at [PDF]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schnifis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Schnifis, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 27. März 2019.
  2. Gemeinde Schnifis, Poitik, Wahlergebnisse, Gemeindratswahl 2015. Abgerufen am 27. März 2019.
  3. Gemeinde Schnifis, Politik, Wahlergebnisse, Bürgermeisterwahl 2015. Abgerufen am 27. März 2019.
  4. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Schnifis, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 27. März 2019.
  5. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Schnifis, Arbeitsstätten. Abgerufen am 27. März 2019.
  6. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Schnifis, Beschäftigte. Abgerufen am 27. März 2019.
  7. Gemeinde Schnifis, Familie&Bildung. Abgerufen am 27. März 2019.