Schnitzelparadies

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher TitelSchnitzelparadies
OriginaltitelHet Schnitzel Paradijs
ProduktionslandNiederlande
OriginalspracheNiederländisch
Erscheinungsjahr2005
Länge82 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieMartin Koolhoven
DrehbuchMarco van Geffen
ProduktionJoost de Vries, Leontine Petit
MusikMelcher Meirmans, Merlijn Snitker, Chrisnanne Wiegel
KameraGuido van Gennep
SchnittJob ter Burg
Besetzung

Schnitzelparadies ist eine romantische Komödie des Regisseurs Martin Koolhoven, die 2005 in den Niederlanden entstand. Sie basiert auf dem Roman Lehrjahre im Schnitzelparadies von Khalid Boudou.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abiturient Nordip soll nach dem Willen seines Vaters Medizin studieren. Der junge marokkanischstämmige Niederländer arbeitet stattdessen heimlich in einer Hotelküche, in der es zwischen dem multikulturellen Personal zu komischen Verwicklungen kommt. Nordip indes verliebt sich in Agnes, die Nichte der Hotelchefin.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnitzelparadies wurde vielfach als „Multi-Kulti-Komödie“ aufgefasst[1], im Unterschied zu Kebab Connection, der im gleichen Jahr in Deutschland erschien, sei der Film jedoch keine bloße „Culture-Clash-Comedy“ (Schnitt.de)[2]. Im Gegensatz zur Buchvorlage handle der Film kaum von den Tücken der Integration, die Komödie sei im ganzen aber „eingängige Kost, vereinzelt mit Pfefferschoten garniert“, so die Stuttgarter Zeitung[3].

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. Dezember 2005 wurde Schnitzelparadies für über 100.000 Besucher in den Niederlanden mit Gold ausgezeichnet. Für seine Leistung erhielt Mimoun Oaïssa das Goldene Kalb als bester Nebendarsteller, in drei weiteren Kategorien war der Film nominiert. Der Autor der Drehbuchumsetzung wurde auf dem Skip City International D-Cinema Festival mit dem Preis für das beste Drehbuch prämiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kino News 12. März 2007 [1]
  2. Malte Can, Schnitt.de [2]
  3. Eva Maria Schlosser (Memento vom 14. August 2007 im Internet Archive), Stuttgarter Zeitung online 15. März 2007