Schongau

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Schongau
Schongau
Deutschlandkarte, Position der Stadt Schongau hervorgehoben

Koordinaten: 47° 49′ N, 10° 54′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Weilheim-Schongau
Höhe: 710 m ü. NHN
Fläche: 21,34 km2
Einwohner: 12.350 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 579 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86956
Vorwahl: 08861
Kfz-Kennzeichen: WM, SOG
Gemeindeschlüssel: 09 1 90 148
Stadtgliederung: 2 Gemeindeteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Münzstraße 1–3
86956 Schongau
Website: www.schongau.de
Erster Bürgermeister: Falk Sluyterman van Langeweyde (SPD)
Lage der Stadt Schongau im Landkreis Weilheim-Schongau
AmmerseeLandkreis OstallgäuLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis StarnbergLandkreis Landsberg am LechWildsteigWielenbachWessobrunnWeilheim in OberbayernSteingadenSindelsdorfSeeshauptSchwabsoienSchwabbruckSchongauRottenbuchRaistingPremPolling (bei Weilheim)PenzbergPeitingPeißenbergPählObersöcheringOberhausen (bei Peißenberg)IngenriedIffeldorfHuglfingHohenpeißenbergHohenfurchHabachEglfingEberfingBurggenBöbingBernried am Starnberger SeeBernbeurenAntdorfAltenstadt (Oberbayern)Karte
Über dieses Bild
Blick auf Schongau
Schongau von Norden

Schongau (mundartlich: Schoa’ga) ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau. Der Hauptanteil der Stadt liegt am Westufer des Lechs im Pfaffenwinkel. Die gut erhaltene Altstadt wurde auf einem Lechberg errichtet und verfügt noch über eine fast vollständig erhaltene Stadtmauer. Östlich des Lech beginnt ein dialektaler Übergangsraum zwischen dem bairischen und schwäbischen Sprachgebiet, in dem der so genannte Lechrainer Dialekt gesprochen wird.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ovale Hügel, der von der alten Stadtmauer umringt wird, wurde in früherer Zeit von beiden Seiten vom Lech umflossen und wird deswegen Lechumlaufberg genannt. Auf diesem Berg befindet sich der Kern der Altstadt. Ein neueres Bebauungsgebiet ist Schongau-West.

Die Stadt ist Station an der Romantischen Straße zwischen Augsburg und Füssen und liegt somit auf dem Weg vieler Touristen, die zu den Königsschlössern nach Schwangau oder zur Wieskirche fahren.

Die Gemeinde hat zwei Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In unmittelbarer Nähe der Stadt befindet sich die Marktgemeinde Peiting auf der Ostseite des Lechs. Die Kreisstadt Weilheim in Oberbayern liegt ca. 25 km östlich. Lechabwärts, ebenfalls ca. 25 km entfernt, liegt die Große Kreisstadt Landsberg am Lech des benachbarten Landkreises. In näherer Umgebung findet man nördlich der Stadt die Dörfer Hohenfurch, Kinsau, Apfeldorf und Birkland. Eher westlich liegen die Dörfer Altenstadt (mit Ortsteil Schwabniederhofen), Schwabsoien (mit Ortsteil Sachsenried) und Ingenried. In Richtung Füssen (ca. 35 km entfernt) liegen die Dörfer Burggen und Bernbeuren. Ca. 25 km westlich von Schongau liegt Marktoberdorf, die Kreisstadt des Landkreises Ostallgäu, sowie die kreisfreie Stadt Kaufbeuren.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ursprung Schongaus ist das jetzige Altenstadt, ein großer Teil der Bewohner zog im 13. Jahrhundert nur wenige Kilometer weiter in die auf dem Lechumlaufberg gegründete Siedlung am Lech und nahm den Ortsnamen mit. Die Hügellage war bei weitem besser zu verteidigen. Die Stadt Schongau liegt ganz in der Nähe der ehemaligen Römerstraße nach Augsburg, der Via Claudia Augusta (47 nach Christus) und verdankt damit ihren Ursprung den Römern. Im Mittelalter war sie ein bedeutsamer Knotenpunkt und wichtiger Handelsplatz auf der Verkehrslinie Verona–Augsburg–Nürnberg und auf der Salzstraße vom Berchtesgadener Land ins Allgäu.

Der alamannisch besiedelte Lechrain stand bis ins 12. Jahrhundert unter der Herrschaft der schwäbischen Welfen. Nach dem Tode Welfs VI. im Jahre 1191 fielen die welfischen Hausgüter in Schwaben durch Erbvertrag an die Staufer. Kaiser Friedrich Barbarossa schlug diese den staufischen Hausgütern zu. Als der letzte Stauferherrscher Konradin im Jahr 1267 nach Italien gezogen war, um seine Machtansprüche gegen Karl von Anjou zu verteidigen, entzog ihm sein Verbündeter Herzog Ludwig II. von Bayern unerwartet seine Hilfe und verlangte die Begleichung von Schulden, weshalb Konradin einen Großteil seiner Besitzansprüche als Herzog von Schwaben verpfänden musste (sogenannte Konradinische Schenkung).[3] Auf diesem Weg gelangten die bayerischen Herzöge aus dem Hause Wittelsbach, die bestrebt waren, ihren Machtbereich in den alamannischen Siedlungsbereich hinein – bis an den Lech – zu verschieben, im Jahre 1268 in den Besitz des Großteils des Lechrains.

Kaiser Ludwig der Bayer hatte Schongau 1331 ein eigenes Rechtsbuch mit Münzrecht verliehen.[4] Herzog Christoph der Starke hielt sich gerne in der Stadt auf,[5] nach ihm ist die Christophstraße in der Altstadt benannt. Am 22. Mai 1493 vernichtete ein verheerender Brand weite Teile der Oberstadt und das herzogliche Pflegeschloss; erst 1514 war der Wiederaufbau größtenteils abgeschlossen.[4][5] Schongau war mehrfach in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt und war öfter Durchgangs- bzw. Aufenthaltsort von freundlichen und feindlichen Truppen.

Schongau 1687[6]

Durch Handel und den regen Fleiß seiner Bürger erlebte Schongau eine Blütezeit bis zur Zeit um die Entdeckung Amerikas, die eine Verlegung der großen Handelsstraßen zur Folge hatte. In der Folge wurde die Stadt so arm, dass bedeutende Gebäude wie das Schloss oder das Ballenhaus teilweise einfielen oder rückgebaut wurden, weil das Geld für die Dachsanierung fehlte.

Michel de Montaigne ritt 1580 mit Gefolge von Bordeaux......... nach Wangen, Isny, Kempten, Pfronten, Füssen, floßte über den Lech nach Schongau, Landsberg, Augsburg – ritt dann über München, Innsbruck, Richtung Rom.  Er schreibt im Tagebuch zu Schongau, Seite 57: „Nach Tisch brachen wir auf und kamen die einen wie die anderen zur Nacht nach Schongau, vier Meilen davon, einer kleinen, dem Herzog von Bayern gehörenden und infolgedessen ganz katholischen Stadt: Dieser Fürst hat mehr als jeder andere deutsche sein Gebiet von der Ansteckung reingehalten und bleibt unentwegt beim alten Glauben. Der Stern ist ein gutes Gasthaus. Wir fanden hier eine neue Anordnung der Tafel: die Salzständer wurden auf einem quadratischen Tisch von einer Ecke zur gegenüberliegenden aufgestellt, so daß ein St. Andreaskreuz gebildet wurde. ; wir bekamen ferner neuen Wein, der dort meist nach Beendigung des Gärens getrunken wird....“[7].

Während des Hexenwahns kam es in Schongau zu einem Hexenprozess (1589–1592), der mit 63 Opfern einer der größten im süddeutschen Raum war.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gewannen Stadt und Umland durch Flüchtlinge deutlich an Einwohnern und entwickelten sich durch den prosperierenden Mittelstand zu einem Bezirk mit verhältnismäßig geringer Arbeitslosigkeit.

Den ersten Eisenbahnanschluss hatte die Stadt am 16. November 1886 durch die Bahnstrecke Landsberg am Lech–Schongau. Der Bahnanschluss in Richtung Weilheim wurde am 12. Januar 1917 durch die Bahnstrecke Schongau–Peißenberg eröffnet. Ursprünglich wegen des Bergbaus in Peiting gab es von 1923 bis 1977 die Bahnstrecke Kaufbeuren–Schongau.

Schongau war früher Kreisstadt eines gleichnamigen Landkreises. Durch die bayerische Landkreisreform 1972 verschmolz dieser mit dem Landkreis Weilheim zum heutigen Landkreis Weilheim-Schongau. In der Stadt gibt es noch einige Institutionen der Kreisbehörde, auch die Bezeichnung Altlandkreis Schongau wird noch gelegentlich verwendet.

Einwohnerstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung
Jahr Einwohner[8]
1840 01.555
1900 02.472
1939 03.647
1950 06.599
1961 08.832
1970 11.006
1987 10.182
1991 11.109
1995 11.731
2000 12.168
2005 12.449
2010 12.082
2010 (Zensus) 11.643
2015 12.291

Von 1988 bis 2018 wuchs die Stadt von 10.351 auf 12.396 um 2.045 Einwohner bzw. um 19,8 %.

Konfessionsstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand 2014 waren 51,25 % der Schongauer sind römisch-katholischen Glaubens, 12,89 % evangelisch, 35,86 % gehören einer anderen bzw. keiner Konfession an.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtratswahl Schongau 2020
Wahlbeteiligung: 53,6 %
 %
40
30
20
10
0
36,3
25,3
15,5
11,9
11,0
n. k.
ALSd
ALS/Grünef
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-16
-18
-20
+2,4
−4,1
−2,8
+11,9
+11,0
−18,4
ALSd
ALS/Grünef
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
d Alternative Liste Schongau
f Alternative Liste Schongau/Grüne
Sitzverteilung im Stadtrat Schongau 2020
     
Insgesamt 24 Sitze
Wahlergebnisse der Kommunalwahlen in Schongau seit 2002
Partei / Liste Wahl 2020[10] Wahl 2014[11][12] Wahl 2008[13] Wahl 2002[14]
% Sitze % Sitze % Sitze % Sitze
CSU 36,3 8 33,9 8 38,6 9 39,7 10
SPD 25,3 6 29,4 7 33,0 8 33,6 8
Unabh. Wählervereinigung Schongau 15,5 4 18,3 4 20,8 5 21,3 5
Alternative Liste Schongau 11,9 3
Grüne 11,0 3
Alternative Liste Schongau/Grüne 18,4 5 7,6 2 5,4 1
Gesamt 100 24 100 24 100 24 100 24
Wahlbeteiligung 53,6 % 57,3 % 61,1 % 64,2 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 1. Mai 2014 ist der damals 44-jährige Verwaltungsjurist Falk Sluyterman van Langeweyde Erster Bürgermeister. Bei den Kommunalwahlen 2014 gewann er als Kandidat der SPD die Stichwahl am 30. März 2014 äußerst knapp mit 50,3 % bzw. 32 Stimmen Vorsprung.[15]

Gegenkandidat war der 27-jährige Heilerziehungspfleger Tobias Kalbitzer,[16] der für eine „Unorganisierte Wählergruppe Karl-Heinz Rumgedisse“ antrat. Die Kandidaten der CSU und der Unabhängigen Wählervereinigung Schongau waren schon im ersten Wahlgang am 16. März ausgeschieden. Kalbitzers Erfolg im ersten Wahlgang war – vor dem Hintergrund seines unkonventionellen Auftretens im Vorfeld der Wahl – Gegenstand einer bundesweiten Berichterstattung.[17]

Kalbitzer erzielte auch bei der Stadtratswahl am 16. März 2014 mit der höchsten jemals für einen Schongauer Stadtratskandidaten abgegebenen kumulierten Stimmenzahl von 5656 für die Alternative Liste Schongau (die örtliche mit den Grünen assoziierte Gruppe) einen Sitz.[18]

Am 6. Mai 2014 wählte der Stadtrat mit 15:9 Stimmen Kalbitzer zum Zweiten Bürgermeister.[19]

Der Amtsvorgänger des Ersten Bürgermeisters war Karl-Heinz Gerbl (SPD), der vom 1. Mai 2008 bis zum 30. April 2014 amtierte.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DEU Schongau COA.svg
Blasonierung: „In Gold ein schwarzer Adler mit roter Zunge, im Brustschild die bayerischen Rauten.“[20]

Das Wappen wurde der Stadt 1331 von Kaiser Ludwig dem Bayern verliehen.[21]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schongau gehört zu einem Kreis von vier Städten, die seit 1962 durch eine Partnerschaft miteinander verbunden sind. Die drei anderen sind:

Weitere Partnerschaften unterhält Schongau mit

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Altstadt Schongau ist auf Basis des Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 ein Ensemble.
  • Das Erdgeschoss des Ballenhauses war früher Lagerraum und Schranne für die Warenströme der Handelsstraßen. In den Obergeschossen war die Stadtverwaltung untergebracht.[22] 1858 bis 1860 wurde wegen Schäden fast ein Drittel des Gebäudes abgetragen.[22][23]
  • Die Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt besitzt eine Rokokoausstattung mit Fresken von Matthäus Günther und Stuck der Wessobrunner Schule.[24]
  • Die Stadtmauer stammt aus dem 14. Jahrhundert. Sie hatte früher fünf Tore und sechzehn Türme.[25]
  • Der Polizeidienerturm ist ein Torturm des 13. Jahrhunderts. Er wurde aus Tuffquadern als Schalenturm errichtet. Nachdem er seine Funktion als Stadttor eingebüßt hatte, wurde die offene Rückseite zur Stadt hin geschlossen und der Turm als bewohnter Einlass umgebaut. Im Jahre 1787 wurde das Oktogon mit Zeltdach aufgesetzt. Im 19. Jahrhundert Wohnnutzung durch den Polizeidiener.[26]
  • Im Münzgebäude an der nördlichen Stadtmauer gelegen wurde bis Mitte des 16. Jahrhunderts das Münzrecht ausgeübt. Im Jahre 1771 wurde es neu erbaut.[23]
  • Stadtmuseum Schongau

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundesstraße 17 im westlichen Gemeindegebiet

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Schongau kreuzten sich zwei Bundesstraßen, die B 472 kommt aus Richtung Bad Tölz und führt weiter nach Marktoberdorf, die B 17 erreicht Schongau auf ihrem Weg von Augsburg nach Füssen. Seit 1997 werden diese gemeinsam auf einer großteils auf Schongauer Flur gelegenen gut ausgebauten Umgehungsstraße westlich und südlich über die Lechtalbrücke Schongau um Schongau und Peiting herumgeführt. Die B 17 ist zwischen Landsberg am Lech und Schongau zu einer größtenteils dreispurigen Schnellstraße, d. h. mit abwechselnder Überholmöglichkeit, ausgebaut.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Schongau ist Endpunkt der Pfaffenwinkelbahn, die von Weilheim über Peißenberg und Peiting nach Schongau führt. Auf dieser Strecke verkehren stündlich Dieseltriebwagen der Bayerischen Regiobahn. Eine weitere funktionstüchtige Schienenverbindung existiert in Richtung Landsberg am Lech (über Denklingen und Fuchstal), auf ihr findet nur noch Güterverkehr statt, der durch die Augsburger Localbahn abgewickelt wird. Die Initiative Fuchstalbahn e. V. macht sich für eine Reaktivierung des Personenverkehrs auf dieser Strecke stark. Bis in die 1970er Jahre existierte zudem noch eine Nebenstrecke nach Kaufbeuren (Bahnstrecke Kaufbeuren–Schongau). Heute verlaufen auf einem großen Abschnitt der ehemaligen Trasse Teile der Radwanderwege Sachsenrieder Bähnle und Dampflokrunde. Früher hatte Schongau ein eigenes Bahnbetriebswerk, das Gebäude stand noch bis ins Jahr 1997.[27][28]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Papierfabrik der UPM-Kymmene

Schongau war bis ins 19. Jahrhundert das Handels- und Verwaltungszentrum der Region. Das Schloss (heute Teil des Landratsamtes) und das noch vorhandene Amtsgericht zeugen davon. Danach entwickelte es sich zu einer Industriestadt im Grünen. Das umsatzstärkste Unternehmen ist der Papierhersteller UPM-Kymmene (vormals Haindl), der mit dem Rohstoff Altpapier einen überregionalen Einzugsbereich (Süddeutschland und angrenzende Staaten) hat. Der größte Arbeitgeber im Ort ist die Firma Hoerbiger (Industrie- und Fahrzeugkomponenten). Relativ stark vertreten sind auch die Transportunternehmen. Des Weiteren finden sich hier Zuliefererbetriebe für die Automobilindustrie (Hirschvogel Komponenten GmbH, ein Tochterunternehmen der Hirschvogel Automotive Group), Textilproduktion und Dienstleistungen u. a. auch für den Tourismus.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geschichte und Denkwürdigkeiten der Stadt Schongau. Erstauflage von 1852, Nachdruck von 1969 durch den Verlag der Schongauer Nachrichten.
  • Jahrbücher des Historischen Vereins Schongau mit den Namen „Der Welf“, seit 1993.
  • Joseph Friedrich Lentner: Die Venezianer in Schongau. Erzählung von Joseph Friedrich Lentner (1814–1852). Hrsg.: Stadt Schongau (= Historische Reihe. Band 6). Schongau 1993.
  • M. Müller: Bibliographie für Schongau und Umgebung (online)
  • Edmund Kammel: Radfahrer-Touren-Buch für Weilheim unter Berücksichtigung der Nachbarorte Landsberg, München, Murnau, Schöngau und Tölz, Weilheim 1892[29]
  • Historische Romane der Henkerstochter-Saga von Oliver Pötzsch (2008 – 2017 bei Ullstein)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Schongau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Schongau – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-001 Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Schongau in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 4. September 2019.
  3. Jan Puhl: Tod durch das Schwert. In: spiegel.de. Spiegel Geschichte, 27. August 2010, abgerufen am 19. März 2014.
  4. a b Georg Paula, Stefanie Berg-Hobohm: Landkreis Weilheim-Schongau: Denkmäler in Bayern. Band 2, Lipp Verlag, München 2003, ISBN 3-87490-585-3, S. 372.
  5. a b Sigfrid Hofmann: Geschichte der Stadt Schongau. In: Schongau Herzstück des Pfaffenwinkels. S. 46.
  6. Anton Wilhelm Ertl: Chur-Bayerischer Atlas. Nürnberg 1687, S. 159.
  7. Datei:Michel de Montaigne Italienreise.png
  8. Kommunalstatistik von Schongau. (PDF; 1,2 MB). Abgerufen am 23. Oktober 2010.
  9. [1]
  10. Stadtratswahl 2020, Stadt Schongau, Amtliches Endergebnis, abgerufen am 8. Juni 2020
  11. Ergebnis der Kommunalwahl 2014. In: merkur.de. Abgerufen am 18. März 2014.
  12. Weilheimer Tagblatt vom 18. März 2014, Lokalteil S. 8.
  13. Ergebnis der Kommunalwahl 2008. In: wahlen.bayern.de. Abgerufen am 23. Mai 2011.
  14. Ergebnis der Kommunalwahl 2002. In: wahlen.bayern.de. Abgerufen am 23. Mai 2011.
  15. Bürgermeisterwahl 2014 – Endergebnis. In: schongau.de. Stadt Schongau, abgerufen am 1. Mai 2014.
  16. Tobias Kalbitzer. In: als-schongau.de. Alternative Liste Schongau, abgerufen am 31. März 2014.
  17. Beispielsweise: Jochen Stahnke: Politik ohne Hose. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. März 2014, abgerufen am 31. März 2014.
  18. Stadtratswahl 2014. In: schongau.de. Stadt Schongau, abgerufen am 31. März 2014.
  19. Tobias Kalbitzer ist Vize-Bürgermeister. In: merkur.de. Schongauer Nachrichten, 7. Mai 2014, abgerufen am 7. Mai 2014.
  20. Eintrag zum Wappen von Schongau in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  21. Stadtgeschichte & Wappenbeschreibung. In: schongau.de. Stadt Schongau, abgerufen am 1. November 2009.
  22. a b Hans und Karl Pörnbacher: Schongau – Tor zum Pfaffenwinkel. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2008, ISBN 978-3-89870-516-5, S. 20.
  23. a b Sigfrid Hofmann: Kurze Stadtgeschichte von Schongau. In: Lech-Isar-Land. 1974, S. 149.
  24. Hans und Karl Pörnbacher: Schongau – Tor zum Pfaffenwinkel. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2008, ISBN 978-3-89870-516-5, S. 15 ff.
  25. Hans und Karl Pörnbacher: Schongau – Tor zum Pfaffenwinkel. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2008, ISBN 978-3-89870-516-5, S. 26.
  26. Schild mit Inschrift am Turm.
  27. Peter Rasch: Die Nebenbahnen zwischen Ammersee, Lech und Wertach. Mit Ammerseebahn, Pfaffenwinkelbahn & Co rund um den Bayerischen Rigi. EOS Verlag, St. Ottilien 2011, ISBN 978-3-8306-7455-9, S. 212–215.
  28. Das Bw Schongau. In: Eisenbahn Journal Ausgabe 6/1985 vom September, ISSN 0720-051X, Verlag: H. Merker, S. 36 ff.
  29. BSB München digital