Schoppershof

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Koordinaten: 49° 28′ 10″ N, 11° 6′ 35″ O

Stadt Nürnberg
Fläche: 90,9 ha
Einwohner: 7644 (31. Dez. 2003)
Bevölkerungsdichte: 8.409 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1899
Postleitzahlen: 90409, 90491
Vorwahl: 0911
Karte

Lage des Statistischen Bezirks 81 Schoppershof in Nürnberg

Lage der Gemarkung 3464 Schoppershof in Nürnberg
Leipziger Platz
Christophorus an der Allerheiligenkirche

Die ehemalige Gemeinde Schoppershof ist seit dem 1. Januar 1899 ein Stadtteil von Nürnberg[1] in der Nordöstlichen Außenstadt.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtteil liegt an der Äußeren Bayreuther Straße (B 2), südlich des Nordostbahnhofs. Bereits im Jahr 1864 war die 1818 gebildete Ortschaft Rennweg nach Nürnberg eingemeindet worden.[1] Auch das Quartier Nordostbahnhof gehört heute zum statistischen Bezirk 81 Schoppershof. Östlich liegt Erlenstegen, nordwestlich Marienberg und Flughafen, nördlich unter anderem Ziegelstein.

Statistische Nachbarbezirke
Marienberg Schafhof
Schleifweg Nachbargemeinden Erlenstegen
Maxfeld Veilhof St. Jobst

Erreichbar ist Schoppershof über die Bahnhöfe Schoppershof und Nordostbahnhof der U-Bahnlinie U2 sowie mit den Buslinien 21 und 45. Am Nordostbahnhof beginnt die Gräfenbergbahn (Regionalbahnlinie R21), die durch die Fränkische Schweiz nach Gräfenberg fährt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etliche ehemalige Herrensitze haben sich hier erhalten (Schoppershof mit Schlösschen, Schübelsberg, Weigelshof). In der Substanz weitgehend erhalten ist die strahlenförmig vom Leipziger Platz ausgehende Wohnsiedlung aus den 1920er Jahren. Die Allerheiligenkirche wurde 1955 errichtet (Weihe 1956).

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Nordostbad ist ein Hallenbad mit 25 m-Becken, Nichtschwimmerbecken und einem Außenbecken. Unweit davon ist auch das Einkaufszentrum Mercado zu finden, das auf dem Areal des ehemaligen Linde-Stadions steht.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dehio: Bayern I: Franken. 2. Auflage. München 1999, S. 777f.
  • Günther P. Fehring, Anton Ress: Die Stadt Nürnberg. Kurzinventar. (= Bayerische Kunstdenkmale. 10). 2. Auflage. bearb. von Wilhelm Schwemmer. Dt. Kunstverlag, München 1977, S. 400–405.
  • Hermann Rusam: Schoppershof - das prächtigste Renaissance-Schlößchen vor den Mauern Nürnbergs. In: Frankenland - Zeitschrift für fränkische Landeskunde und Kulturpflege. 50, 1998, S. 333–337.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schoppershof – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 602.