Münzrohling

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Der Münzrohling, auch Ronde oder veraltet Schrötling (von schroten = zerhacken, zerteilen, abtrennen, stanzen), ist das ungeprägte Metallstück, das zum Prägen von Münzen verwendet wird. Es wird aus dem Zain hergestellt. Als Metallscheibe wurde der Schrötling früher mit der Stückelschere vom Zain abgetrennt und anschließend zur Münzplatte aufbereitet.

Münzrohling oder Schrötling

Weitere Begriffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalterliche Bezeichnungen für den Schrötling waren Bloßgeld oder Blindgeld. Seit dem 18. Jahrhundert haben sich zudem Namen wie Plättchen, Platte oder Ronde eingebürgert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Luschin von Ebengereuth: Grundriß der Münzkunde. Band 91 Aus Natur und Geisteswelt. Verlag B.G.Teubner, Leipzig und Berlin 1918, S. 12.
  • Helmut Kahnt, Bernd Knorr: Alte Maße, Münzen und Gewichte. Ein Lexikon. Bibliographisches Institut, Leipzig 1986, Lizenzausgabe Mannheim/Wien/Zürich 1987, ISBN 3-411-02148-9, S. 392.