Schrecksee

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Schrecksee
Schrecksee mit Lahnerscharte.png
Der Schrecksee mit Lahnerscharte und Lahnerkopf
Geographische Lage Allgäuer Alpen (Bayern, Deutschland)
Orte oder Städte in der Nähe Hinterstein
Daten
Koordinaten 47° 26′ 13″ N, 10° 27′ 58″ OKoordinaten: 47° 26′ 13″ N, 10° 27′ 58″ O
Schrecksee (Bayern)
Schrecksee
Höhe über Meeresspiegel 1813 m ü. NN
Fläche 10,2 ha
Länge 430 m
Breite 300 m

Besonderheiten

Künstliche Insel

Vorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-FLÄCHEVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-SEEBREITE

Der Schrecksee ist ein kleiner Hochgebirgssee in den Allgäuer Alpen. Er hat eine Fläche von 10,2 Hektar, einschließlich der 0,74 Hektar großen Insel.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der See liegt auf 1813 m in einem kesselartigen Hochtal, das umgrenzt wird von Knappenkopf, Kirchendach und Kälbelespitze im Osten, Kastenkopf und Lahnerkopf im Süden und Älpelekopf im Westen. In Richtung Nordwesten öffnet sich der Kessel: Nach einer kleinen Schwelle fällt das Gelände in einer Felsstufe um 300 Meter zur Taufersalpe ab. Der See liegt vollständig in Bayern, die Grenze zu Tirol verläuft knapp 300 Meter östlich des Sees am Kirchendachsattel.

Zustieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Talort ist das nordwestlich gelegene Hinterstein. Der Weg folgt zunächst dem Hintersteiner Tal. Am Elektrizitätswerk beginnt dann der Aufstieg zur verfallenen Taufersalpe, bevor man über eine Felsstufe den See erreicht. Der Schrecksee liegt zudem am Jubiläumsweg, der die Willersalpe mit dem Prinz-Luitpold-Haus verbindet. Auch von der Landsberger Hütte aus ist der See über die Lahnerscharte einfach zu erreichen.

Nutzung und Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schrecksee wurde in den 1950er Jahren um 8 Meter aufgestaut, um ihn besser zur Energiegewinnung nutzen zu können. Die im Schrecksee gelegene kleine Insel entstand durch diese Aufstauung aus einer natürlichen Halbinsel. Das zugehörige Elektrizitätswerk liegt im Hintersteiner Tal unterhalb der Taufersalpe auf 938 m.

Trotz Verbot ist das Zelten am Schrecksee beliebt. Die Einhaltung des Verbots wird von der Polizei kontrolliert.[1][2]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schrecksee wurde im Zuge einer Abstimmung im Red Bull-Magazin Bergwelten im Sommer 2016 zum schönsten Bergsee der Alpen gewählt.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karten und Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schrecksee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Munkler: Bergwandern: Anzeigen und Bußgelder für Campierer am Oberallgäuer Schrecksee. In: Allgäuer Zeitung. 12. August 2017
  2. Christian Sebald: Naturschutzgebiet im Allgäu – Wie einer der schönsten Bergseen zur Partylocation verkommt. In: Süddeutsche Zeitung. 6. August 2018
  3. https://www.bergwelten.com/lp/voting-wir-suchen-die-25-schoensten-bergseen