Schreinemakers Live

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Seriendaten
OriginaltitelSchreinemakers Live
Schreinemakerslive-logo.gif
ProduktionslandDeutschland
Jahr(e)1992–1996
Ausstrahlungs-
turnus
wöchentlich
GenreInfotainment
ModerationMargarethe Schreinemakers
Erstausstrahlung29. Januar 1992 auf Sat.1

Schreinemakers Live war eine von Margarethe Schreinemakers moderierte Infotainment-Sendung. Sie wurde zwischen 1992 und 1996 wöchentlich über mehrere Stunden (meist zwischen 21 und 24 Uhr) im Programm des Privatsenders Sat.1 ausgestrahlt. Für die Moderation ihrer Show wurde Schreinemakers mit dem Bambi (1992), der Goldenen Kamera (1993) und dem Goldenen Kabel (1994) ausgezeichnet. 1997 wechselte die Moderatorin zu RTL und moderierte dort eine konzeptionell sehr ähnliche Sendung unter dem Namen Schreinemakers TV. Nachdem die Quoten sanken, wurde die Sendung noch 1997 abgesetzt.

Während ihres Mutterschaftsurlaubs wurde sie vom 28. März 1996 bis 11. Juni 1996 von Jörg Wontorra vertreten.

Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schreinemakers Live befasste sich meist mit eher bunten Themen. Häufig waren dazu Betroffene in die Sendung eingeladen und wurden von Schreinemakers interviewt. Der Moderatorin wurde mehrmals in den Medien vorgeworfen, durch die Sendung mit übertriebener Emotionalität zu führen. Der Publizistikprofessor Siegfried Weischenberg fasste die Kritik mit dem Begriff Schreinemakerisierung zusammen, die er wie folgt definierte: „Schreinemakerisierung vermittelt keine Fakten, sondern das Gefühl, dass die Menschen – von einer glaubwürdigen Herrin der Gezeiten – über diese Welt auf dem Laufenden gehalten werden.“[1]

Prominente Gäste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dank vielen prominenten Gästen lief Schreinemakers Live durchaus konkurrenzfähig mit Thomas Gottschalks Wetten, dass..?. Namhafte, auch internationale, Stars traten bei Margarethe Schreinemakers auf:

Steuerskandal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 22. August 1996 blendete sich Sat.1 aus der Live-Sendung aus, nachdem Schreinemakers einen Bericht über eine sie betreffende Steueraffäre senden wollte. Sie hatte dies, ebenso wie die Redaktion des Senders, zuvor angekündigt.

Quellen/Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nach: Das Fernsehlexikon, Stefan Niggemeier/Michael Reufsteck 2005