Schubert-Sammlung
Die Schubert Sammlung enthält den bedeutendsten Bestand an Notenhandschriften, Erst- und Frühdrucken sowie Dokumenten des österreichischen Komponisten Franz Schubert (1797–1828). Der Kern der Sammlung befindet sich in der Wienbibliothek im Rathaus in Wien und wurde im Jahr 2001 in das UNESCO-Weltdokumentenerbe (Memory of the World) aufgenommen.[1][2]
Inhalt und Umfang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Schubert Sammlung der Wienbibliothek im Rathaus gilt als die umfangreichste. Sie umfasst heute rund 340 Musikautografen, Erst- und Frühdrucke von nahezu allen Werken Schuberts sowie Briefe und Schriften aus dem Freundeskreis des Komponisten. Ergänzt wird die Sammlung durch einen umfangreichen Bestand internationaler Forschungsliteratur zu Schubert.
Zu den bedeutendsten Stücken zählen eigenhändige Notenmanuskripte, die Schubert selbst niederschrieb. Bemerkenswert ist dabei, dass Schubert seine Kompositionen vollständig im Kopf ausarbeitete, bevor er sie zu Papier brachte. Nachträgliche Korrekturen betrafen in der Regel nur Details – eine Arbeitsweise, die er mit Komponisten wie Mozart und Schostakowitsch teilte.[3][4]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Schubert Sammlung - Österreichische UNESCO-Kommission. Abgerufen am 26. April 2026.
- ↑ vienna-city-library-schubert-collection. unesco, abgerufen am 26. April 2026 (englisch).
- ↑ Schubert online | Musikabteilung | Staatsbibliothek zu Berlin. Abgerufen am 26. April 2026.
- ↑ Digitaler „Liederfürst“: Franz Schubert ist online. Abgerufen am 26. April 2026 (deutsch).