Schule für Gestaltung Basel

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Schule für Gestaltung Basel (SfG Basel)
Gründung 1980
Trägerschaft Erziehungsdepartement Kanton Basel-Stadt
Ort Basel, Schweiz
Direktorin Ursula Gysin
Studierende 1200
Mitarbeiter 155 (davon 130 Lehrpersonen)
Website www.sfgbasel.ch

Die Schule für Gestaltung Basel (SfG Basel) ist ein Kompetenzzentrum für die Berufsausbildung gestalterischer und künstlerischer Berufe. Sie bietet Vor-, Grund- und Weiterbildung in Vollzeit- oder berufsbegleitenden Lehrgängen für gestalterische Tätigkeiten am Arbeitsmarkt.

Unter Nutzung neuer technischer Möglichkeiten und der Bezugnahme auf moderne Gestaltungstrends, hat die Ausbildung an der SfG gleichermassen die Förderung von intellektuellen und handwerklichen Fähigkeiten zum Ziel. Zum Grundkonzept der Schule – an der Lehrkräfte aus den Bereichen Gestaltung, Kunst und Wissenschaft unterrichten – gehört daher die Verbindung von Theorie mit anwendungsorientiertem Wissen und der Berufspraxis.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1796 gegründete Zeichen- und Modellierschule für junge Handwerker wurde 1887 in die vom Kanton gegründete Allgemeine Gewerbeschule als kunstgewerbliche Abteilung aufgenommen, in der immer mehr gestalterisch-künstlerische Ausbildungsgefässe geführt wurden. Ihr angeschlossen war das Gewerbemuseum, das 1961 die Eigenständigkeit erlangte.

Bausteinsäule von Hans Arp, auf dem Pausenhof der Schule für Gestaltung Basel

In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde die Entwicklung der Kunstgewerbeschule, wie man sie damals nannte, von mehreren einflussreichen Lehrkräften geprägt: Emil Ruder, Typograf und Direktor gründete die Fachklasse für Buchdruck, Armin Hofmann, Leiter der Fachklasse für Grafik, gründete die Weiterbildungsklasse für Grafik und Wolfgang Weingart, Typograf, baute den Fachbereich Typografie aus.

1980 erhielt die kunstgewerbliche Abteilung der Allgemeinen Gewerbeschule den heutigen Namen Schule für Gestaltung.

1999 wurde die Fachhochschule gegründet, in die einige der oben genannten Bildungsgänge integriert und entsprechend den europäischen Anforderungen restrukturiert wurden.

Die Schule für Gestaltung behielt die Vorkurse, die Angebote der Grundbildung und der Weiterbildungen und ist heute eine Berufsfachschule auf Sekundarstufe II. Inzwischen ist sie eigenständig und weiterhin in den 1961 von Hermann Baur erbauten Gebäuden an der Vogelsangstrasse untergebracht. Die Schule hatte bis 2017 in den Räumlichkeiten des ehemaligen Gewerbemuseums in der Spalenvorstadt 2 für ihre Projekte eigene Ausstellungsräume, eine öffentliche Bibliothek für Gestaltung sowie eine Plakatsammlung. Seit Sommer 2017 sind diese Satelliten am Freilager-Platz auf dem Dreispitz-Areal anzutreffen.

Bildungsangebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestalterischer Vorkurs/Propädeutikum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vollzeit und berufsbegleitend. Grundlage für gestalterische Berufslehren und Vorbereitung auf ein Fachhochschulstudium.

Fachklasse für Grafik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vollzeit. Berufliche Grundbildung mit integrierter Berufsmaturität.

Fachunterricht für gestalterische Berufslehren EFZ[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dual. Goldschmied/-in, Grafiker/-in, Polydesigner3D, Polygraf/-in, Interactive Media Designer.

Höhere Weiterbildung / Höhere Fachschule HF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vollzeit. HF Textildesign. Professionelle Vertiefung mit Schwerpunkt Gestaltung, Gewebe, Druck.

Berufsbegleitend. HF Interaction Design. Gestaltung von digitalen Produkten an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik

Berufsbegleitend. HF Visuelle Gestaltung. Der Schwerpunkt liegt auf der Konzeption und den gestalterischen Prozessen bis zur Präsentation von Print- und digitalen Medien

Berufsbegleitend. HF Visual Merchandising Design. Inszenieren von Produkten, Marken und Dienstleistungen im Raum.

Weiterbildung Gestaltung und Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentliche Kurse tagsüber und abends.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 47° 33′ 48,3″ N, 7° 36′ 19,6″ O; CH1903: 612554 / 268093

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]