Schule für Gestaltung Basel

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Schule für Gestaltung Basel (SfG Basel)
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Gründung 1796
Trägerschaft Erziehungsdepartement Kanton Basel-Stadt
Ort Basel, Schweiz
Direktorin Ursula Gysin
Studenten 1300
Mitarbeiter 130 (davon 100 Lehrpersonen)
Website www.sfgbasel.ch
BW
Bibliothek der Schule für Gestaltung an der Spalenvorstadt 2 in Basel

Die Schule für Gestaltung Basel (SfG Basel) ist ein Kompetenzzentrum für die Berufsausbildung gestalterischer und künstlerischer Berufe. Sie bietet Vor-, Grund- und Weiterbildung in Vollzeit- oder berufsbegleitenden Lehrgängen für gestalterische Tätigkeiten am Arbeitsmarkt.

Unter Nutzung neuer technischer Möglichkeiten und der Bezugnahme auf moderne Gestaltungstrends, hat die Ausbildung an der SfG gleichermassen die Förderung von intellektuellen und handwerklichen Fähigkeiten zum Ziel. Zum Grundkonzept der Schule – an der Lehrkräfte aus den Bereichen Gestaltung, Kunst und Wissenschaft unterrichten – gehört daher die Verbindung von Theorie mit anwendungsorientiertem Wissen und der Berufspraxis.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1796 gegründete Zeichen- und Modellierschule für junge Handwerker wurde 1887 in die vom Kanton gegründete Allgemeine Gewerbeschule als kunstgewerbliche Abteilung aufgenommen, in welcher immer mehr gestalterisch-künstlerische Ausbildungsgefässe geführt wurden. Ihr angeschlossen war das Gewerbemuseum, welches 1961 die Eigenständigkeit erlangte.

In den 60er und 70er Jahren wurde die Entwicklung der Kunstgewerbeschule, wie man sie damals nannte, von mehreren einflussreichen Lehrkräften geprägt: Emil Ruder, Typograf und Direktor gründete die Fachklasse für Buchdruck, Armin Hofmann, Leiter der Fachklasse für Grafik, gründete die Weiterbildungsklasse für Grafik und Wolfgang Weingart, Typograf, baute den Fachbereich Typografie aus.

1980 erhielt die kunstgewerbliche Abteilung der Allgemeinen Gewerbeschule den heutigen Namen Schule für Gestaltung.

1999 wurde die Fachhochschule gegründet, in welche einige der oben genannten Bildungsgänge integriert und entsprechend den europäischen Anforderungen restrukturiert wurden.

Die Schule für Gestaltung behielt die Vorkurse, die Angebote der Grundbildung und der Weiterbildungen und ist heute eine Berufsfachschule auf Sekundarstufe II. Inzwischen ist sie eigenständig und weiterhin in den 1961 von Hermann Baur erbauten Gebäuden an der Vogelsangstrasse untergebracht. Die Schule hat in den Räumlichkeiten des ehemaligen Gewerbemuseums in der Spalenvorstadt 2 für ihre Projekte eigene Ausstellungsräume, eine öffentliche Fachbibliothek sowie eine Plakatsammlung.

Bildungsangebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorkurs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vollzeit und berufsbegleitend. Grundlage für gestalterische Berufslehren und Vorbereitung auf ein Fachhochschulstudium.

Fachklasse für Grafik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vollzeit. Berufliche Grundbildung mit integrierter Berufsmaturität.

Fachunterricht für gestalterische Berufslehren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilzeit. Drucktechnologen, Goldschmiede, Grafiker, Polydesigner 3D, Polygrafen.

Weiterbildung Textildesign[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vollzeit. Professionelle Vertiefung mit Schwerpunkt Gestaltung.

Weiterbildung Typografie & Grafik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berufsbegleitend. Vorbereitung auf Prüfungen der eidgenössischen höheren Berufsbildung

Weiterbildung Gestaltung und Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentliche Kurse tagsüber und abends.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 47° 33′ 48,3″ N, 7° 36′ 19,6″ O; CH1903: 612554 / 268093