Schulenrode

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Schulenrode
Einheitsgemeinde Cremlingen
Wappen von Schulenrode
Koordinaten: 52° 14′ 18″ N, 10° 40′ 51″ O
Höhe: 129 m ü. NHN
Fläche: 15,8 ha
Einwohner: 285 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.804 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 38162
Vorwahl: 05306
Karte
Lage von Schulenrode in Cremlingen

Schulenrode ist die kleinste Ortschaft der Einheitsgemeinde Cremlingen im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen. Nördlich des Ortes verläuft die Bundesstraße 1.

Namensherkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stamm Schulen- hat die Bedeutung schützen, verbergen und geht auf ein urgermanisches Verb *skūlijaną, das sich auch im Niederländischen als schuilen wiederfindet und im Hochdeutschen ausgestorben ist. Die Endung -rode bezeichnet schlicht eine Rodungssiedlung, sodass sich damit die Bedeutung „verborgene Waldsiedlung“ ergibt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche in Schulenrode

Erstmals erwähnt wurde der Ort 1265 in einer Lehnsurkunde als Sculenrode. Der Ort gehört zu den Dörfern mit einem Rodungsnamen. Bei der evangelischen Pfarrkirche St. Georg handelt es sich um einen gotischen Bau, an den im 15. Jahrhundert ein Chor angefügt wurde.

Am 1. März 1974 wurde Schulenrode in die Gemeinde Cremlingen eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsrat von Schulenrode besteht aus fünf Sitzen, von denen aber nur vier vergeben sind: Zwei an die CDU, einer an die SPD und einer von einem parteilosen Abgeordneten.

Ortsbürgermeister ist Helmut Wolk (CDU) (Stand 2017).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen Schulenrodes existiert seit 1989. Es zeigt im oberen Teil drei grüne Lindenblätter auf weißem Grund und im grünen Schildfuß einen weißen Baumstumpf. Der Baumstumpf weist auf Schulenrodes Ursprung als Rodungsdorf hin, die Lindenblätter auf den Lindenberg im Dorfkern und die dichte Bewaldung um Schulenrode herum. Zur Abgrenzung von den Wappen Weddels und Bornums wurden drei Lindenblätter gewählt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cremlingen, Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2017@1@2Vorlage:Toter Link/www.cremlingen-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 267.