Schulentwicklungsplanung

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Von Schulentwicklungsplanung spricht man, wenn ein Schulträger (insbesondere in Kreisfreien Städten) oder ein Landkreis oder ein anderes den Schulträgern unmittelbar übergeordnetes Organ langfristig gültige Pläne für die Entwicklung der Schulen in seinem Einzugsbereich aufstellt. Solche Planungen finden ihre Grundlage in Landesgesetzen und fallen dementsprechend von Bundesland zu Bundesland verschieden aus. Schulentwicklungspläne müssen in der Regel von den zuständigen Stadt- oder Gemeinderäten bzw. Kreistagen als Satzung beschlossen werden, um Rechtskraft zu erlangen. In Stadtstaaten ist die Schulentwicklungsplanung Angelegenheit des Landes.

Ziel der kommunalen Schulentwicklungsplanung ist die Sicherung des benötigten Schulraumes und die Bereitstellung der Sachmittel (Einrichtung, Lehr- und Lernmittel), um ein pädagogisch leistungsfähiges Schulsystem zu ermöglichen. Auch die Gestaltung des Schulangebotes ist Aufgabe des Schulträgers: Die erforderlichen Gebäude und Sachmittel müssen rechtzeitig für den Unterricht zur Verfügung stehen. Über die Prognose der zukünftigen Schülerzahlentwicklungen sollen notwendige Investitionen und organisatorische Maßnahmen bereits im Vorfeld erkannt werden, um dadurch rechtzeitig Entwicklungsprozesse einzuleiten, die den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler Rechnung tragen.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schulentwicklungsplanung und Schulstatistik. Stadt Bonn; abgerufen am 24. August 2017.