Schwand (Stadtsteinach)

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Schwand
Koordinaten: 50° 12′ 14″ N, 11° 30′ 58″ O
Höhe: 563 m ü. NN
Einwohner: 150
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 95346
Vorwahl: 09223
Schwand aus der Luft
Schwand aus der Luft

Schwand ist ein Ortsteil der Stadt Stadtsteinach in Oberfranken. Das Dorf hat ca. 150 Einwohner und wurde 1145 erstmals urkundlich erwähnt, damals verkauften die Edelherren von Callenberg (bei Coburg) ihre Besitztümer in „Suuanda“ an das Kloster Michelsberg in Bamberg. Frühere Ansiedlungen dürften jedoch schon in der Slawenzeit (6.–9. Jahrhundert) bestanden haben. Im Jahre 1397 wurde mehrfach ein Hans Haueisen zu Schwand erwähnt. Seine 1512 als „Wale“ bezeichnete befestigte Turmhügelburg Schwand in der Ortsmitte wurde wahrscheinlich mit dem Anwesen Haus Nr. 30 überbaut.

Schwand liegt ca. fünf Kilometer nördlich von Stadtsteinach im Landkreis Kulmbach. Die Gemeinde Schwand gehörte bis zum 1. Juli 1972 mit dem Inkrafttreten der Kreisgebietsreform in Bayern dem am gleichen Tag aufgelösten Landkreis Stadtsteinach an. Die Gemeinde wurde am 1. Januar 1974 aufgelöst. Ihr Hauptteil wurde der Stadt Stadtsteinach zugesprochen. Die anderen Gebietsteile kamen zum Markt Presseck.[1]

Der Ortsname lässt sich vom Begriff schwenden herleiten.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 692.