Schwarzes Brett

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Der Artikels ist ganz unzureichend belegt, sein Inhalt unausgewogen und schlecht strukturiert: Die Verwendung des Begriffes im Internet ist vergleichsweise überbewertet, während Ursprung und frühere Bedeutung bzw. deren Entwicklung fast völlig fehlen. Insbesondere die Einleitung als wichtigster Artikelteil ist ganz unbelegt und erscheint auf Alltagswissen der Autoren zu basieren. Statt den Begriff willkürlich auf „öffentliche Einrichtungen“ zu beschränken (und später doch zu erweitern), sollte sie auf Basis relevanter Quellen zunächst den Begriff umfassend definieren. Beachte dazu WP:BEL, WP:GUT und WP:WWNI. --WinfriedSchneider (Diskussion) 15:22, 9. Mär. 2018 (CET)
Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
WG-Zimmer-Angebote und -Gesuche an einem schwarzen Brett in Berlin

Ein Schwarzes Brett (nach neuer Rechtschreibung auch schwarzes Brett) ist ein Platz, an dem öffentliche Einrichtungen, wie Gerichte, Rathäuser, Ämter, Schulen, Universitäten oder Bibliotheken ihre Besucher zu wechselnden Sachverhalten informieren. Häufig sind Schwarze Bretter in Form von Pinnwänden vorzufinden. Bei den Informationen handelt es sich in der Regel um Ankündigungen von Terminen, Veranstaltungen, die Ergebnisse von Prüfungen und Klausuren und Stellenausschreibungen. Schwarze Bretter dienen auch der wissenschaftlichen Arbeit, so zur Aufbewahrung und Weitergabe von Gedanken oder kurzen Notizen mit Bezug zu den entsprechenden Lehrveranstaltungen.

Besonders an Hochschulen nutzen private Interessenten das Schwarze Brett für Such- oder Verkaufswünsche von gebrauchten Gegenständen oder Job-Angeboten und Nachfragen, zur Wohnungssuche beziehungsweise Vermittlung von Wohnungen ähnlich einer Annonce in einer Zeitung oder Zeitschrift.

Ursprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ursprung des Ausdrucks besteht in dem Gebrauch von Tafeln in Wirtshäusern, an denen angekreidet wurde, was der einzelne Gast zu zahlen hatte.[1]

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der englische Begriff für Schwarzes Brett ist Bulletin Board und steht mindestens seit der Gründung der ersten Mailbox (auf englisch Bulletin Board System, kurz BBS) 1978 von Ward Christensen und Randy Suess eng im Zusammenhang mit der Geschichte des frühen Internets. Sie lösten mit der CBBS (Computerized Bulletin Board System) Chicago ihren bisherigen Anrufbeantworter ab, auf dem Computer-Clubmitglieder sich gemeinschaftlich Nachrichten hinterließen.[2]

In Deutschland verwenden viele Mailboxprogramme den Begriff „Brett“ für ein Forum oder Nachrichtenverzeichnis. Dies war besonders im Z-Netz verbreitet, das sich mit der ursprünglichen Zerberus-Software an die „GeoNet“-Benutzerführung des westdeutschen Email-Pioniers Günther Leue anlehnte.

Mit dem World Wide Web der 1990er bot sich ein neue Plattform für Online-Foren. Hierzu zählt im weiteren Sinne auch der Kleinanzeigen-Markt (on-/offline). Im engeren Sinne haben Schwarze-Brett-Seiten im Internet vor allem dort Bedeutung, wo schon die realen Bretter zuvor auf reges Interesse gestoßen sind und deren einfaches Grundprinzip möglichst direkt übertragen wurde. Hierunter fallen zum Beispiel die Schwarzen Bretter auf öffentlichen Internetauftritten von Städten und sonstigen öffentlichen Einrichtungen. Daneben gibt es vor allem an den deutschen Hochschulen eine mittlerweile stark gestiegene Anzahl von Schwarze-Brett-Seiten, die entweder direkt von der Hochschule selbst als Service betrieben werden oder von Studenten ins Leben gerufen worden sind. Im World Wide Web heißen die schwarzen Bretter „Newsgroups“. Dies sind Informations- und Diskussionsforen zu beliebigen Themen in einem „Usenet“ genannten Teil des Internets oder in anderen Netzen. Newsgroups sind hierarchisch gegliedert in Allgemeines (asc), Vermischtes (misc), Computer-Themen (comp), Entspannung (rec), Forschung (sci) und weitere Themen. Eine Alternative zu Newsgroups besteht in den Foren im World Wide Web und es gibt die Zwischenform von webbasiertem Zugriff auf Newsgroups, wie z. B. Google Groups.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schwarze Bretter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Schwarzes Brett – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Duden
  2. Ward Christensen, Randy Suess: Hobbyist Computerized Bulletin Board. In: Byte Magazine. Band 3, Nr. 11, November 1978, S. 150–157 (devili.iki.fi vintagecomputer.net (PDF)).