Schwarztonnensand

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Naturschutzgebiet Schwarztonnensand

IUCN-Kategorie IV − Habitat-/Species Management Area

Drochtersen mit Schwarztonnensand (an der gegenüberliegenden Elbseite Pagensand)

Drochtersen mit Schwarztonnensand (an der gegenüberliegenden Elbseite Pagensand)

Lage Insel in der Unterelbe in der niedersächsischen Gemeinde Drochtersen im Landkreis Stade
Fläche 582,0 hadep1
Kennung NSG LÜ 126
WDPA-ID 165515
FFH-Gebiet 582,0 hadep1
Vogelschutzgebiet 582,0 hadep1
Geographische Lage 53° 43′ N, 9° 28′ O53.7102777777789.4627777777778Koordinaten: 53° 42′ 37″ N, 9° 27′ 46″ O
Schwarztonnensand (Schleswig-Holstein)
Schwarztonnensand
Seehöhe von 0 m bis 1 m
Einrichtungsdatum 16. August 1985
Verwaltung NLWKN

Schwarztonnensand ist eine unter Naturschutz stehende Binneninsel in der Unterelbe. Sie liegt gegenüber Asselersand und gehört zur Gemeinde Drochtersen. Sie hat eine Länge von etwa 3.500 Metern und eine Breite von etwa 400 Metern. Östlich des Schwarztonnensandes, auf der anderen Seite des Hauptfahrwassers der Elbe, liegt der schleswig-holsteinische Pagensand.

Der Schwarztonnensand war ursprünglich eine Schlickbank, die bis 1968 nur bei Niedrigwasser sichtbar war. Bei der Vertiefung des Elbfahrwassers von 12 auf 13,5 Meter in den Jahren 1968 und 1969 wurde die Insel mit ausgebaggertem Sand aufgespült. In der Zeit von 1969 bis 1970 wurde zusätzlich eine Verbindung zum Asseler Sand angelegt, die die Strömungsverhältnisse in der Elbe so beeinflussen sollte, dass der Fluss selbsttätig sein Bett von Schlick freispült. Diese Verbindung wurde jedoch noch im gleichen Jahr durch eine Sturmflut wieder weggespült. Nach der Aufspülung begann man zur Verhinderung von Sandflug die Insel zu begrünen, u.a. durch Anpflanzungen von Laubbäumen.

Am 16. August 1985 wurde der Schwarztonnensand zum Naturschutzgebiet, bereits seit 1973 wird er von März bis Oktober von einem Vogelwart des Vereins Jordsand betreut. Der Sand ist heute Lebensraum und Rastplatz für viele Arten von Wasservögeln. Das Naturschutzgebiet hat das Kennzeichen NSG LÜ 126.

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