Schwarzwald-Nordrandweg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Schwarzwald-Nordrandweg
Daten
Länge 55 kmdep1
Lage Deutschland,
Baden-Württemberg,
Schwarzwald
Betreut durch Schwarzwaldverein
Markierungszeichen Weiße Raute mit stilisiertem „n“ auf gelbem Grund
Markierungszeichen
Startpunkt Mühlacker
48° 57′ 9″ N, 8° 50′ 43,2″ O
Zielpunkt Durlach
48° 59′ 58,6″ N, 8° 28′ 44,2″ O
Typ Wanderweg
Schwierigkeitsgrad leicht

Der Schwarzwald-Nordrandweg ist ein 55 km langer Wanderweg in drei Etappen von Mühlacker nach Karlsruhe-Durlach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der nördlichste Querweg des Schwarzwaldvereins besteht seit 1980. Im Mai 2006 wurde er mit geänderter Wegführung und durchgängiger Wegmarkierung neu eröffnet.[1] Zuvor folgte er den Zugangswegen und dem Westweg über die Schwanner Warte.

Kurzbeschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Ausgangspunkt Mühlacker führt der Weg über Öschelbronn und Eutingen an der Enz zum nördlichen Stadtrand von Pforzheim. Am Wallberg vorbei geht es durch abwechslungsreiche, offene Landschaft weiter nach Ellmendingen, Dietenhausen und Langensteinbach. Über Thomashof und Turmberg wird der Endpunkt Karlsruhe-Durlach erreicht.

Tagestouren/Etappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Etappe: Mühlacker – Pforzheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruine Löffelstelz oberhalb der Enz bei Dürrmenz
  • Distanz: 21 km
Ort/Sehenswürdigkeit Strecke
(km)
Höhe
(m ü. NHN)
Weitere Informationen
Mühlacker 0,0 225 Wegmarkierung ab Bahnhof
Ruine Löffelstelz 1,5 280
Öschelbronn 7,5 240
Eutingen an der Enz 8,0 261 Bahnhof
Wartberg 2,0 375 Wartturm
Pforzheim 2,0 318 1,2 km bis Hauptbahnhof

Wegbeschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst folgt der Nordrandweg dem Gäurandweg über die Ruine Löffelstelz nach Süden und dem Eppinger-Linien-Weg bis Öschelbronn. Nach der Waldschanz mit Nachbau einer Chartaque wird die Autobahn 8 überquert. Der Weg führt hinab ins Enztal nach Eutingen und auf der gegenüberliegenden Seite wieder hinauf zum Wartberg. Auf aussichtsreichem Höhenweg wird Pforzheim erreicht.

Zweite Etappe: Pforzheim – Langensteinbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wartturm in Pforzheim
  • Distanz: 19,5 km
Ort/Sehenswürdigkeit Strecke
(km)
Höhe
(m ü. NHN)
Weitere Informationen
Pforzheim 0,0 318 1,2 km ab Hauptbahnhof
Wallberg 3,0 370 Trümmerberg mit Mahnmal
Ellmendingen 7,5 187 Historische Kelter mit Heimatmuseum
Dietenhausen 2,5 192 Nach Streckenänderung hinzugekommen
Langensteinbach 6,5 244 Ruine Burg Langensteinbach, Bahnhof

Wegbeschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Pforzheim führt der Weg über die Wilferdinger Höhe unterhalb des Wallbergs vorbei. Anschließend folgt der Weg der offenen Landschaft durch die Weinberge von Dietlingen in Richtung Ellmendingen. Bei der Dietenhäuser Mühle wird das Pfinztal durchquert. An Streuobstwiesen entlang und durch den Wald erreicht der Weg Langensteinbach.

Dritte Etappe: Langensteinbach – Karlsruhe-Durlach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick vom Turmberg auf Karlsruhe
  • Distanz: 14,3 km
Ort/Sehenswürdigkeit Strecke
(km)
Höhe
(m ü. NHN)
Weitere Informationen
Langensteinbach 0,0 244 Barbarakapelle (Langensteinbach), Bhf
Thomashof 9,5 264
Turmberg 4,0 232 Turmbergbahn
Karlsruhe-Durlach 0,8 133 Tram, Bhf KA-Durlach

Wegbeschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Kilometer süd-westlich des Rathauses am Ortsrand liegt die Barbarakapelle (Langensteinbach) sowie die Burg Langensteinbach. Vom Rathaus Langensteinbach führt der Weg Richtung Autobahn 8, die bei Karlsbad unterquert wird. An Stupferich vorbei geht es über Thomashof und Rittnerthof zum Turmberg. Von dort ist das Ziel Karlsruhe-Durlach schon sichtbar, das nach steilem Abstieg erreicht wird. Die Wegmarkierung endet in Durlach an der Endhaltestelle der Straßenbahn.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Antje Möller: Ein Fernwanderweg hat Eigenständigkeit erhalten. In: Der Schwarzwald. Nr. 1/2006, S. 14–15. Abgerufen am 12. Juli 2014.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin Kuhnle: Schwarzwald Mitte/Nord. Bergverlag Rother, München 2013, ISBN 978-3-7633-4420-8, S. 46–59.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wanderservice Schwarzwald – Wanderportal des Schwarzwaldvereins mit verschiedenen Kartenansichten und Overlays (Wegenetz, Wegweiser, Unterkünfte etc.)