Schwarzwald-Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg

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Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg
Blick von Hohengundelfingen  ins Lautertal
Blick von Hohengundelfingen ins Lautertal
Karte
Karte des Wanderweges
Daten
Länge 311 kmdep1
Lage Baden-Württemberg,
Heckengäu,
Schönbuch,
Schwäbische Alb,
Oberschwaben,
Allgäu
Betreut durch Schwäbischer Albverein
Markierungszeichen
HW5 (SAV).PNG

Roter Querbalken
Startpunkt Pforzheim Kupferhammer
48° 52′ 38″ N, 8° 41′ 58″ O
Zielpunkt Schwarzer Grat
47° 41′ 32″ N, 10° 7′ 32″ O
Typ Fernwanderweg
Höhenunterschied 860 mdep1
Höchster Punkt 1118 m ü. NN (Schwarzer Grat)
Niedrigster Punkt 258 m ü. NN (Pforzheim Kupferhammer)
Höhenprofil
Wegzeiger des HW 5 zwischen Steinhausen und Bad Waldsee, wo der HW 5 gemeinsam mit dem Oberschwäbischen Jakobsweg nach Süden führt.
Einkehr in einer kleinen Kapelle am Wachbühl bietet die St. Columban und St. Gallus-Kapelle; oder auch nur Unterstand.

Der Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg, auch Hauptwanderweg 5 oder abgekürzt HW 5 genannt, ist ein 311 Kilometer langer Fernwanderweg des Schwäbischen Albvereins. Er führt von Pforzheim bis auf den Schwarzen Grat. Hierbei durchquert er zunächst den Rand des Nordschwarzwaldes, dann den Schönbuch, die Schwäbische Alb und Oberschwaben. Er endet im württembergischen Allgäu.

Wegverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abschnitt Nordschwarzwald – Schönbuch – Neckar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg beginnt in Pforzheim-Kupferhammer nahe dem Punkt, an dem auch die drei großen Wanderwege des Schwarzwaldvereins (West-, Mittel- und Ostweg) ihren Anfang nehmen. Der Weg orientiert sich zunächst am Tal der Würm, und führt hierbei auch über die Schwarzwald-Randplatte; Zwar verlaufen die ersten 13 Kilometer im Naturraum Schwarzwald, doch führt der Weg lediglich am Rand des Mittelgebirges entlang. Im Hecken- und Schlehengäu gelangt der Wanderer nach Weil der Stadt, und von dort aus weiter nach Bebenhausen im Herzen des Naturpark Schönbuch. Die Städte Herrenberg und Tübingen können mit Abstechern besucht werden. Bei Lustnau wird der Schönbuch verlassen, der HW 5 führt dort über den Neckar.

Abschnitt Neckar – Alb – Donau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Querung des Neckars, der bei Lustnau auf einer Höhe von etwa 310 m fließt, steigt der Weg wieder an und führt hinauf auf die Hochfläche des Lias: Hinter Pfullingen beginnt der Aufstieg auf die Schwäbische Alb. Zugleich trifft der Weg hier auf das Biosphärengebiet Schwäbische Alb, das von der UNESCO im Jahr 2009 anerkannt wurde. Über den markanten Schönbergturm am Albtrauf führt der HW 5 zu Schloss Lichtenstein mit 817 m Höhe. Dort begegnet der HW 5 dem Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg, dem HW 1. Der linke Rand des Echaztales wird verlassen. Es kommt zu einem weiteren Anstieg, hinauf zum Sternberg mit einer Höhe von 844 m. Der Sternbergturm schenkt mit seinen 32 m Höhe dem Wanderer einen Fernblick über die Baumwipfel hinweg.[1] Nun folgt der Hauptwanderweg 5 dem Tal der Großen Lauter, quert den Schwäbische-Alb-Südrand-Weg und erreicht Obermarchtal am Südrand der Alb.

Abschnitt Oberschwaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier überquert der Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg die Donau, und führt zunächst auf den markanten Bussen mit seinen 767 m Höhe. Es geht nun weiter durch die Landschaft Oberschwabens nach Biberach und Steinhausen mit seiner berühmten Wallfahrtskirche. Der HW 5 führt sodann durch östliche Ortsteile von Bad Waldsee. Über das Wurzacher Ried gelangt der Wanderer nach Bad Wurzach.

Abschnitt Westallgäu[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Weg verlässt Oberschwaben, und geht im württembergischen Allgäu weiter: Von Leutkirch aus führt der HW 5 hinauf in die Adelegg, und dort auf den Gipfel des Schwarzen Grat. Mit 1118 m Höhe ist er der höchste Berg des früheren Landes Württemberg. Der Hauptwanderweg 5 endet hier.

Markierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Weg ist entsprechend dem Schema der Hauptwanderwege des Schwäbischen Albvereins mit einem roten Querbalken markiert. Meist, aber nicht immer, findet sich die Bezeichnung „HW 5“ in schwarzer Farbe unter- oder oberhalb des Balkens auf einer weißen Plakette.

Sehenswürdigkeiten am Wege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besondere Stationen auf dem Weg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Willi Beck: HW 5 Schwarzwald Schwäbische Alb Allgäu, Konrad-Theiss-Verlag, Stuttgart 1984, ISBN 3-8062-0344-X. Zu beziehen über den Schwäbischen Albverein. Dieser Wanderführer ist inzwischen an zahlreichen Stellen veraltet.
  • Helmut Hecht: Burgen-Weg, Verlag des Schwäbischen Albvereins, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-920801-68-1. Dieser Wanderführer beschreibt mit kleinen Abweichungen den Wegabschnitt von Reutlingen bis Zwiefalten.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://tuerme-wanderheime.albverein.net/aussichtstuerme/sternbergturm-bei-gomadingen-kreis-reutlingen so die Homepage des Schwäbischen Albvereins, abgerufen am 14. September 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schwarzwald-Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien