Schwedische Luftwaffe

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Svenska Flygvapnet
Flygvapnet vapen bra.svg
Wappen der schwedischen Luftwaffe
Aufstellung 1. Juli 1926
Land SchwedenSchweden Schweden
Streitkräfte Försvarsmakten vapen bra.svg Schwedische Streitkräfte
Konflikte Winterkrieg
Kongo-Krise
ISAF
Militäreinsatz in Libyen 2011
Befälhavare
Flygvapeninspektörer Generalmajor Micael Bydén[1]
Insignien
Flugzeugkokarde Flygvapnet roundel.svg Flygvapnet-Lowvis roundel.svg
Hoheitsabzeichen Flag of Sweden.svg
Luftfahrzeuge
Abfangjäger Saab 39 Gripen
Aufklärungsflugzeug/
-hubschrauber
Saab 340
Gulfstream IV
Ausbildung Saab 105
Transportflugzeug/
-hubschrauber
Lockheed C-130 Hercules
Aérospatiale AS 332
NH 90
Agusta A109
Sikorsky UH-60

Die schwedische Luftwaffe (schwedisch Svenska Flygvapnet) ist eine Teilstreitkraft der Streitkräfte Schwedens.

Geschichte[Bearbeiten]

Anfangsjahre und Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Die schwedische Luftwaffe wurde im Jahre 1926 als eigene Organisation innerhalb der schwedischen Streitkräfte geschaffen, davor war sie in das Heer integriert. Schweden unterstützte Finnland 1940 im zwischen der Sowjetunion und Finnland ausgetragenen Winterkrieg mit zwölf Gloster-Gladiator-Flugzeugen und Personal.

Kalter Krieg[Bearbeiten]

Siehe auch: Catalina-Affäre

Schweden lag während des Kalten Krieges zwischen zwei rivalisierenden Machtblöcken. Der westliche Nachbar Norwegen war seit 1949 Mitglied der NATO, im Nordosten trennte nur das ebenfalls neutrale Finnland Schweden von der UdSSR.

Es entstand die Doktrin, dass Schweden sich jederzeit selbst gegen einen Gegner wehren können sollte. So besaß die schwedische Luftwaffe in den 1960er-Jahren allein 1000 Kampfflugzeuge, um den Luftraum zu sichern und im Ernstfall Luftüberlegenheit erringen zu können. Dabei wurden z. B. allein 120 Flugzeuge vom Typ Hawker Hunter eingesetzt.[2]

Während dieser Zeit provozierten sowjetische Kampfflugzeuge regelmäßig Zwischenfälle.

Gemäß der Einsatzdoktrin waren für die schwedischen (meist von Saab hergestellten) Flugzeuge STOL-Eigenschaften gefordert (schwedische Kampfflugzeuge sollten auf kurzen Straßen und unvorbereiteten Pisten starten und landen können, wenn ihre eigentlichen Basen durch feindliche Luftangriffe unbrauchbar gewesen wären).

Kongo-Krise[Bearbeiten]

Am 30. Juni 1960 entließ Belgien die Kolonie Belgisch-Kongo (heute Demokratische Republik Kongo, auch Zaire oder Kongo-Kinshasa) in die Unabhängigkeit. Im September 1960 kam es zu einer Verfassungskrise und Anfang 1961 zur Aufspaltung des Landes in mehrere Teile. Die Vereinten Nationen beschlossen zu handeln und Blauhelm-Soldaten in den Kongo zu entsenden (Operation „UNOC“).

Die schwedische Luftwaffe unterstützte diese Mission von Oktober 1961 bis April 1963 mit elf Saab 29 Tunnan und einem F 22 genannten Verband. Die schwedische Führung entschied, nur vier Saab 29 wieder nach Schweden zurückzuführen; für die Landesverteidigung waren die Flugzeuge bereits veraltet und wurden nicht mehr gebraucht. Die Mehrzahl verblieb im Kongo beziehungsweise wurde beim Abzug der schwedischen Truppen gesprengt.

Ende des Kalten Krieges und neues Jahrtausend[Bearbeiten]

Mit dem Ende des Kalten Krieges 1991 und der Gründung der Partnerschaft für den Frieden (Partnership for Peace, PfP) 1994 fiel die äußere Bedrohung weg und damit auch die Rechtfertigung, eine derart große Armee (und Luftwaffe) aufrechtzuerhalten. Die schwedische Luftwaffe musste sich neu orientieren und strukturieren. So wurden Verbände aufgelöst, Fliegerhorste und andere Liegenschaften geschlossen. Das betraf unter anderem die Militärflugplätze Ljungbyhed, Karlsborg, Norrköping und Söderhamn.

Nach der Jahrtausendwende wurden noch einmal drei Flugplätze geschlossen, sodass sich das Gros der schwedischen Militärflugplätze seitdem im Süden des Landes befindet. Die schwedische Luftwaffe betreibt nunmehr (Stand 2013) 300 Flugzeuge, davon vier Einsatzstaffeln mit Saab 39 Gripen als Abfangjäger, zwei in Luleå und zwei in Ronneby. In Satenås befindet sich das Ausbildungsgeschwader für den Typ.

Von Juni 2003 bis Juni 2004 betrieb eine schwedische Flughafeneinheit den Flughafen Kindu in der Demokratischen Republik Kongo.

Zur Vorbereitung auf internationale Einsätze und um den Erfahrungsschatz ihrer Piloten zu vergrößern, nimmt Schweden mittlerweile auch an Großübungen wie Red Flag teil, so etwa zu Beginn des Jahres 2013.[3]

Einsatz in Afghanistan und Usbekistan im Rahmen von ISAF[Bearbeiten]

Seit 2002 beteiligen sich die schwedischen Streitkräfte am internationalen Militäreinsatz ISAF in Afghanistan. Zu diesem Zweck waren C-130-Transportflugzeuge erst in Termez in Usbekistan (2002–2004) und danach bis 2012 auf dem Flughafen Mazar-e-Sharif stationiert. Soldaten der schwedischen Luftwaffe unterstützten zudem 2004 das Camp in Mazar-e-Sharif, in dem sie als Flugbetriebsspezialisten eingesetzt wurden.[4] Zudem waren von Anfang April 2013 bis Mitte Mai 2014 Blackhawk-Hubschrauber für Medevac-Einsätze dort stationiert.[5]

Einsatz über Libyen[Bearbeiten]

Die Flygvapnet unterstützte den internationalen Militäreinsatz in Libyen 2011 durch den Einsatz von acht Kampfflugzeugen des Typs Saab JAS 39 Gripen, einer S 102 Korpen (Gulfstream IV) zur Aufklärung elektronischer und Fernmeldesignale (SIGINT), einem Transportflugzeug C-130 Hercules und einem Kontingent von etwa 130 Soldaten. Die Gripen-Kampfflugzeuge standen den internationalen Kräften nur zu Aufklärungszwecken zur Verfügung, nicht aber für Bodenangriffe. Diese Einschränkung war Voraussetzung für die Zustimmung der Sozialdemokraten zum Antrag der Minderheitsregierung von Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt im schwedischen Reichstag. Während des Einsatzes flogen schwedische Kampfflugzeuge etwa 580 Aufklärungsmissionen.[6][7]

Ausblick[Bearbeiten]

Die schwedische Luftwaffe plant seit Anfang 2014 die Erneuerung ihrer Lufttransportkapazitäten. So sollen die C-130H aufgrund ihrer abnehmenden Verfügbarkeit durch ein neues Muster, z. B. die neuere Version C-130J, ersetzt werden, auch der Kauf einer oder mehrerer Embraer KC-390 wird erwogen. Die Flugzeuge mit der zusätzlichen Fähigkeit zur Betankung in der Luft sollen das Training der Gripen-Besatzungen sicherstellen, um diese weiterhin in Einsätzen wie über Libyen einsetzen zu können. Auch die Zusammenlegung des Pilotentrainings mit anderen Nationen wird überlegt.[8]

Organisation[Bearbeiten]

Kommandeure der schwedischen Luftwaffe[Bearbeiten]

Die schwedische Luftwaffe wird von einem Befälhavare im Dienstgrad Generalmajor geführt, seit 2012 ist das Micael Bydén. Von 1926 bis 1998 war die offizielle Bezeichnung Flygvapenchef, von 1998 bis 2003 Generalinspektör för flygvapnet von 2003 bis 2013 Flygvapeninspektör und seit 2014 wieder Flygvapenchef.

Liste der Kommandeure[Bearbeiten]

Flygvapenchefer

  • Karl Amundson, 1926–1931
  • Eric Virgin, 1931–1934
  • Torsten Friis, 1934–1942
  • Bengt Nordenskiöld, 1942–1954
  • Axel Ljungdahl, 1954–1960
  • Torsten Rapp, 1960–1961
  • Lage Thunberg, 1961–1968
  • Claes Henrik Nordenskiöld, 1968
  • Stig Norén, 1968–1973
  • Dick Stenberg, 1973–1982
  • Sven-Olof Olson, 1982–1988
  • Lars-Erik Englund, 1988–1994
  • Kent Harrskog, 1994–1998

Generalinspektörer för flygvapnet

  • Jan Jonsson, 1998–2000
  • Mats Nilsson, 2000–2002
  • Jan Andersson, 2002–2003

Flygvapeninspektörer

  • Jan Andersson, 2003–2008
  • Anders Silwer, 2008–2011
  • Micael Bydén, 2012–2013

Flygvapenchefer

  • Micael Bydén, 2014–

Dienstgradabzeichen[Bearbeiten]

Die Dienstgradstruktur der schwedischen Streitkräfte wurde in den vergangenen Jahren (zuletzt 2009) an die NATO-Struktur angepasst, dabei wurde auch die einheitliche Bezeichnung nach STANAG 2116 (OF- für Offiziere, OR- für andere Dienstgrade) übernommen.

Flyg-
vapnet
Mannschaften Unteroffiziere Offiziere
OR-1 OR-2 OR-3 OR-4 OR-5 OR-6 OR-7 OR-8 OR-9 OF-1 OF-2 OF-3 OF-4 OF-5 OF-6 OF-7 OF-8 OF-9
SWE-Airforce-0bar.png SWE-Airforce-1bar.png SWE-Airforce-1UpArrow.png SWE-Airforce-2Uparrow.png SWE-Airforce-3Uparrow.png SWE-Airforce-1Stripes.png SWE-Airforce-2Stripes.png SWE-Airforce-3Stripes.png SWE-Airforce-4Stripes.png SWE-Airforce-fänrik.png SWE-Airforce-löjtnant.png SWE-Airforce-kapten.png SWE-Airforce-major.png SWE-Airforce-överstelöjtnant.png SWE-Airforce-överste.png
Menig Menig 1kl2 Vicekorpral Korpral Sergeant Förste sergeant Fanjunkare Förvaltare Flottilj-
förvaltare
Fänrik Löjtnant Kapten Major Överste-
löjtnant
Överste Brigad-
general
General-
major
General-
löjtnant
General

Ausbildung[Bearbeiten]

Die Ausbildung der Piloten der schwedischen Luftwaffe findet hauptsächlich an der Flygskolan in Linköping statt. Dort findet das etwa ein Jahr dauernde Training statt, bevor die Flugzeugführer einem Kampf- oder Transportflugzeugverband zugewiesen werden. Hubschrauberpiloten werden in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr an der Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg ausgebildet.[9]

Ausrüstung[Bearbeiten]

Die Waffensysteme der schwedischen Luftstreitkräfte tragen oftmals nicht die Namen des Herstellers, sondern eigene Bezeichnungen, die auf den Verwendungszweck hinweisen. Beispielsweise wird „Tp“ für Transportflugzeuge verwendet, „Hkp“ für Hubschrauber (Helikopter).

Flugzeugtyp Land Verwendung Versionen Stückzahl Anmerkungen
Saab JAS 39 Gripen SchwedenSchweden 0 Mehrzweckkampfflugzeug JAS 39A/B/C/D 104/12/56/12 12 Flugzeuge der C- und zwei der D-Version wurden durch die Tschechische Republik geleast. 14 Maschinen der C-/D-Version wurden an Ungarn verkauft. In Zukunft soll die E-Version des Flugzeuges einen Teil der Flugzeuge der C-Version ersetzen.[10]
Saab 340 SchwedenSchweden   Transport/AEW&C Tp 100/S100 B Argus 3  
Saab 32 Lansen SchwedenSchweden   Abfangjäger
Jagdbomber
J 32 B 2 Die Flugzeuge werden ausschließlich zum Sammeln von Luftproben eingesetzt, etwa nach Vulkanausbrüchen und fliegen dann im Auftrag des schwedischen Umweltministeriums.[11]
Saab 105 SchwedenSchweden   Trainer Sk 60 80 (35 flugtüchtig)[12] Betrieben und zugelassen durch Saab, aber im Besitz des schwedischen Staates[13]
Gulfstream IV Vereinigte StaatenVereinigte Staaten   SIGINT S 102 B 2  
VIP-Transport Tp 102 2
Lockheed C-130 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten   Transport Tp 84A/B/C/D 8  
AS 332 Cougar FrankreichFrankreich   Transporthubschrauber/
Medevac
Hkp 10A/10B/10D 9  
NH Industries NH90 Flag of Europe.svg Transporthubschrauber Hkp 14 4[14] 18 bestellt, Auslieferung aller Hubschrauber wird nicht vor 2017 abgeschlossen sein.[15]
Agusta A109 ItalienItalien   Transporthubschrauber Hkp 15 20  
Sikorsky UH-60M Black Hawk Vereinigte StaatenVereinigte Staaten   Transporthubschrauber Hkp 16[16] 4[17] 15 bestellt, um die Fähigkeitslücken zu schließen, die durch den verspäteten Zulauf des NH90 entstehen.[18]
Elbit Skylark IsraelIsrael   UAV UAV 02 SUAV Falken[19]    
AAI RQ-7 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten   UAV UAV 03 Örnen[20]    

Luftverteidigungssysteme[Bearbeiten]

  • StriC – Kommando- und Informationssystem
  • Radarsystem 860
  • Radarsystem 870

Flugplätze und Einheiten[Bearbeiten]

Schwedische Luftwaffe (Schweden)
F 1 Hässlö 1929–1983
Åmsele (1960–2005)
Björkvik (1967–2000)
Borlänge/Rommehed (1926–?)
Byholma (1962–2000)
Eskilstuna-Kjula (1962–2005)
Fällfors (1956–2006)
Färila (1963–2005)
Gimo (1960–?)
Hagshult (seit 1938)
Hagshult (seit 1938)
Hallviken (1940–ca. 1969)
Hasslösa (1939–1999)
Heden (1941–1983)
Jokkmokk (1979–ca. 2006?)
Kalixfors (1941–?)
Knislinge (1964–1994)
Kosta (1964–, jetzt Reserveplatz)
Kubbe (1960–2001)
Moholm (1939–1999)
Råda (seit 1940)
Råda (seit 1940)
Sjöbo/Björka (1939–1998)
Strängnäs-Malmby (1964–1999)
Tierp (1939–1999)
Unbyn (1940–?)
Växjö/Uråsa (ca. 1958–2001)
Vidsel (seit 1959)
Vidsel (seit 1959)
F 2 Hägernäs (1926–1974)
F 3 Malmslätt (1926–1974)
F 4 Frösön (1926–2005)
F 5 Ljungbyhed (1926–1998)
Karlsborg (seit 1939;F 6 –1994)
Karlsborg (seit 1939;
F 6 –1994)
F 7 Såtenäs (seit 1940)
F 7 Såtenäs (seit 1940)
F 8 Barkarby (1938–1974)
F 9 Säve (1940–1969)
F 10 Ängelholm (1940–2002)
F 11 Nyköping (1941–1980)
F 12 Kalmar (1942–1980)
F 13 Norrköping (1943–1994)
F 14 Halmstad (1944–1972)
F 15 Söderhamn (1945–1998)
F 16 Uppsala (1943–2003), F 20 Uppsala (1944–2004)
F 17 Kallinge (seit 1944)
F 17 Kallinge (seit 1944)
F 18 Tullinge (1946–1974)
F 21 Luleå (seit 1941)
F 21 Luleå (seit 1941)
Helikopterflottiljen (seit 1998)
Helikopterflottiljen (seit 1998)
Red pog.svg Aktuelle Stützpunkte der Flygvapnet
Orange ff8040 pog.svg ehemalige Flygflottiljer
Yellow ffff00 pog.svg ehemalige Fliegerhorste
Nicht aufgeführt sind die Verbände F 19 Finland (1940) und F 22 Kongo (1961–1963)

Die schwedische Luftwaffe betreibt zur Zeit (Stand Juli 2013) vier Fliegerhorste, drei davon im Süden des Landes. In Såtenäs ist das Geschwader F 7 stationiert, ein Schulverband, zudem befindet sich dort der Stützpunkt der C-130-Transportflugzeuge (bei der Transport-&Specialflygenhet, TSFE), der Flugplatz Blekinge bei Ronneby beherbergt den Verband F 17 mit zwei Staffeln (171. und 172.) und in der viertgrößten Stadt Schwedens, Uppsala, ist die Luftkampfschule (Luftstridsskolan, LSS) stationiert. Der einzige Verband im Norden des Landes ist das Geschwader F 21 in Luleå.[21]

Während des Kalten Krieges besaß die Flygvapnet noch fünfzehn weitere Flugplätze.

Aktuelle Verbände[Bearbeiten]

Verbände der Flygvapnet (2014)
Geschwaderebene Staffelebene Stützpunkt Kommentar
F 7 Såtenäs 71. Transportflygdivisionen Såtenäs Ausgerüstet mit Transportflygplan 84 (Tp 84)
72. Ledningsflygdivisionen Såtenäs/Malmslätt Bodenstation zum Leiten von Kampfflugzeugen
73. Signalspaningsflygdivisionen Såtenäs/Malmslätt Ausgerüstet mit Signalspaningsflygplan 102B (S 102B)
73. Signal och transportflygdivisionen Såtenäs/Stockholm Ausgerüstet mit Transportflygplan 102 (Tp 102)
Luftstridsskolan 162. Stridsledningsbataljonen 04 Uppsala
F 17 Kallinge 171. Stridsflygdivisionen Ronneby Ausgerüstet mit Saab 39 Gripen
172. Stridsflygdivisionen Ronneby Ausgerüstet mit Saab 39 Gripen
172. Flygbasbataljonen 04 Ronneby
F 21 Luleå 211. Stridsflygdivisionen Luleå Ausgerüstet mit Saab 39 Gripen
212. Stridsflygdivisionen Luleå Ausgerüstet mit Saab 39 Gripen
212. Regionala transportflygdivisionen Luleå/Såtenäs Transportflygplan 100 (Tp 100)
218. Flygbasbataljonen 04 Luleå
Helikopterflottiljen Helikopterbataljonen Malmslätt, Såtenäs, Luleå, Ronneby

NATO Strategic Airlift Capability[Bearbeiten]

Die schwedische Luftwaffe besitzt keine eigenen Flugzeuge für strategischen Lufttransport, stattdessen beteiligt sich das Land bei der NATO Strategic Airlift Capability, einem Zusammenschluss von aktuell zwölf Nationen, die auf dem ungarischen Luftwaffenstützpunkt Papá drei Luftfahrzeuge des Typs Boeing C-17 betreiben.

Literatur[Bearbeiten]

  • Christian F. Anrig: Flygvapnet. Die schwedischen Luftstreitkräfte im Wandel. Air Power Revue Nr. 4, 2005.
  •  Christian Braunstein, Statens försvarshistoriska museer (Hrsg.): Svenska flygvapnets förband och skolor under 1900-talet. Stockholm 2005, ISBN 91-971584-8-8.
  • Lennart Andersson: Svenska flygbaser, Svensk Flyghistorisk Förening, Stockholm 2008, ISSN 0345-3413 (schwedisch)

Weblinks[Bearbeiten]

  • Flygvapenbloggen. Offizieller Blog der schwedischen Streitkräfte mit Informationen zu den Verbänden der Flygvapnet und deren Auslandseinsätzen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Craig Hoyle: Sweden acts smart to deliver 'complete air force'. Flightglobal, 23. November 2012, abgerufen am 9. Juli 2013 (englisch).
  2.  David J. Griffin, Lulu Enterprises (Hrsg.): Hawker Hunter. In UK and Foreign Service. 1951–2007. Morrisville, North Carolina 2007, ISBN 978-1-4303-0593-4, S. 431–445 (Google Books, abgerufen am 16. Januar 2015).
  3. Mark Brzezinski: A Visit to Nellis Air Force Base With Swedish Friends. Brzezinski Blog, 28. Januar 2013, abgerufen am 12. Juli 2013 (englisch): „The Swedes brought pilots, maintenance personnel and support teams, and of course Saab’s JAS Gripen aircraft. In all, the Swedes had 112 personnel and 8 JAS Gripen aircraft taking part in this prestigious exercise.“
  4. Afghanistan – ISAF. Försvarsmakten (Schwedische Streitkräfte), abgerufen am 13. Januar 2015 (englisch).
  5. Gareth Jennings: Sweden ends Afghan Black Hawk deployment. In: Janes.com (Jane’s Information Group). 27. Mai 2014, abgerufen am 23. August 2014 (englisch): „The Swedish Armed Forces (SAF) has withdrawn its Sikorsky UH-60M Black Hawk (HKP 16) utility helicopters from operations in Afghanistan after a year in theatre, a senior service official told IHS Jane's on 27 May.“
  6. Svenskt deltagande i den internationella militära insatsen i Libyen. Schwedische Regierung, abgerufen am 3. April 2011 (PDF; 159 kB).
  7.  Micael Byden et al., John Andreas Olsen (Hrsg.): European Air Power. Challenges and Opportunities. 1. Auflage. Potomac Books, ISBN 978-1-61234-681-6, Kapitel 7: Swedish Air Power. Delivering Indepently, Joint and Combined, S. 170–184 (Der Autor des Kapitels, Micael Byden, ist Befehlshaber der schwedischen Luftwaffe, Google Books, abgerufen am 16. Januar 2015).
  8. Craig Hoyle: Swedish air force studies airlift, trainer renewal options. In: Flightglobal.com. 18. März 2014, abgerufen am 18. März 2014 (englisch).
  9. Mats Gyllander: Drömmen blev verklighet. Schwedische Luftwaffe, 23. Januar 2015, abgerufen am 6. Februar 2015 (schwedisch).
  10. Swedish FMV awards Gripen E development contract to Saab. Airforce-Technology.com, 27. März 2013, abgerufen am 12. Juli 2013 (englisch): „Representing second order under the original SEK47.2bn ($7.4bn) agreement signed between the company and FMV in February 2013, the SEK10.7m ($1.64M) award covers definition and development work, alongside adaptation of test and trial equipment, simulators and rigs, during the 2015-2023 timeframe.“
  11. Marie Alpman: Askprovtagning görs med Lansen. NyTeknik (Onlineausgabe), 5. Mai 2010, abgerufen am 13. Juli 2013 (schwedisch).
  12. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatFörsvarets materielverk – Historiskt avtal ger besparingar för försvaret. Fmv.se, 19. Dezember 2008, abgerufen am 15. Oktober 2011 (schwedisch).
  13. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatFörsvarets materielverk – Flygunderhåll i privat regi. Fmv.se, 11. August 2009, abgerufen am 15. Oktober 2011 (schwedisch).
  14. På plats för första, men inte sista, gången. forsvarsmakten.se, 15. September 2011, abgerufen am 17. September 2011 (schwedisch).
  15. Tweet Stockholm TT: Utredare: Köp nya helikoptrar | Inrikes | SvD. Svd.se, abgerufen am 29. März 2011 (schwedisch).
  16. Nyhetsbrev 23. März 2011. Forsvarsmakten.se, 23. März 2011, abgerufen am 17. November 2011 (schwedisch).
  17. Magnus Westerlund: Hökarna har landat. Flygvapenbloggen, 15. Dezember 2012, abgerufen am 12. Juli 2013 (schwedisch, Artikel schildert die Ankunft der ersten Black-Hawk-Hubschrauber und die Einweisung der schwedischen Besatzungen durch Personal der amerikanischen Streitkräfte).
  18. Sverige köper 15 Black Hawk. SvD Nyheter (Onlineausgabe), 9. April 2011, abgerufen am 13. Juli 2013 (schwedisch).
  19. SUAV-systeme Falken. Försvarsmakten, abgerufen am 13. Juli 2013 (schwedisch).
  20. UAV 03 Örnen. Försvarsmakten, abgerufen am 13. Juli 2013 (schwedisch).
  21.  Edwin Borremans, Stefan Degraef: One Seven One. In: Air International. Nr. 1/2015, Key Publishing, 2015, S. 100–107.