Schwei

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Schwei
Gemeinde Stadland
Wappen von Schwei
Koordinaten: 53° 24′ 10″ N, 8° 21′ 21″ O
Fläche: 36,36 km²
Einwohner: 1500
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 26936
Vorwahl: 04737
Einbruch des Jadebusens und zeitweiliges Weserdelta. →Sichtbreite 1122 px

Schwei ist ein Ort in der Gemeinde Stadland im Landkreis Wesermarsch im nordwestlichen Niedersachsen.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft hat mit den sieben zugehörigen Bauerschaften Norderschwei, Kötermoor, Süderschwei, Schweieraußendeich, Schweieraltendeich, Schweierfeld und Schwei-West[1] rund 1500 Einwohner und eine Fläche von 3636 Hektar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname entstand im 16. Jahrhundert aus Swige bzw. Swege und bedeutet feuchtes sowie niedriges Land.

Die Möve im oberen Teil des Wappens symbolisiert die Position am Jadebusen. Die untere Hälfte mit Sense und Klee symbolisiert die Landwirtschaft und den fruchtbaren Boden.

Am 1. März 1974 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Schwei mit den Gemeinden Rodenkirchen und Seefeld sowie dem Ortsteil Kleinensiel von Esenshamm im Rahmen der Kommunalreform zur Gemeinde Stadland zusammengelegt.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Integrative Kindertagesstätte „Lüttje Lüü“ mit zwei Gruppen, Krippe und Hort
  • Grundschule Schwei

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ev.-luth. Kirchengemeinde Schwei
  • mit Gemeindehaus und Friedhof einschl. Leichenhalle
  • Freiwillige Feuerwehr Schwei
  • Neue Turnhalle
  • Sportplatz

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Turn- und Sportverein TuS Schwei von 1898 e.V.[3]
  • Sportgemeinschaft SG Schwei / Seefeld / Rönnelmoor e.V. (SGSSR)[4]
  • Landvolk
  • Schweier Bürgerverein[5]
  • Das Rote Kreuz

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landwirtschaft, Handwerksbetriebe, Dienstleister und Tourismus bestimmen das Wirtschaftsleben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Landkreis Wesermarsch
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 276.
  3. TuS Schwei, abgerufen am 13. September 2014
  4. SG SSR, abgerufen am 13. September 2014
  5. Schweier Bürgerverein, abgerufen am 15. März 2014