Schweinfurter Rhön

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Hesselbacher Waldland
Typische Landschaft der mittleren Schweinfurter Rhön Lauerbachtal östlich von Hambach
Typische Landschaft der mittleren Schweinfurter Rhön
Lauerbachtal östlich von Hambach
Alternative Namen Schweinfurter Rhön
Fläche 255,3 km² [1]
Systematik nach Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands
Haupteinheitengruppe 13 →
Mainfränkische Platten
Region 4. Ordnung
(Haupteinheit)
139 →
Hesselbacher Waldland
Geographische Lage
Koordinaten 50° 7′ 14,4″ N, 10° 18′ 32,3″ OKoordinaten: 50° 7′ 14,4″ N, 10° 18′ 32,3″ O
Hesselbacher Waldland (Bayern)
Hesselbacher Waldland
Lage Hesselbacher Waldland
Kreis Landkreis Schweinfurt, Landkreis Haßberge, Landkreis Bad Kissingen, Schweinfurt
Bundesland Bayern

Die Schweinfurter Rhön ist eine Landschaft, die mit dem Naturraum Hesselbacher Waldland identisch ist und gelegentlich auch Schlettach genannt wird. Als Schweinfurter Oberland wird in neuerer Zeit der zum Landkreis Schweinfurt gehörende Teil der Schweinfurter Rhön, zusammen mit nördlich daran angrenzenden Bereichen anderer Landschaften bezeichnet.[2]

Die Schweinfurter Rhön ist eine ca. 255 km² große[1] und bis 421 m ü. NN gelegene Hochebene im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt und im östlich benachbarten Landkreis Haßberge, die im Süden zum Main hin durch zahlreiche Täler eingeschnitten ist.[3] Sie liegt nordöstlich der kreisfreien Stadt Schweinfurt, zu einem kleinen Teil auch innerhalb des Stadtgebietes.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herbstliches Panorama mit Blick ins Hausener Tal in der Schweinfurter Rhön. Ganz rechts am Horizont das Schweinfurter Becken und dahinter im Dunst der Steigerwald

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schweinfurter Rhön liegt etwa zu zwei Dritteln der Fläche im Landkreis Schweinfurt, das östliche Drittel gehört zum Landkreis Haßberge und ein kleiner Randstreifen im Nordwesten zum Landkreis Bad Kissingen. Ferner liegt die kreisfreie Stadt Schweinfurt mit ihren nordöstlichen Gebieten in ihr. Die Schweinfurter Rhön wird im Süden vom Tal des Mains, im Westen von den Tälern des Marienbachs und der oberen Wern, im Norden vom Tal der oberen Lauer und im Osten vom Haßgau begrenzt.

Höchste Punkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der höchste Punkt der Schweinfurter Rhön liegt mit 421 m ü. NN 1 km nordöstlich von Hoppachshof, am Funkturm an der Golfakademie Hoppachshof.[4] Nahezu überall wird die Höhe der Schweinfurter Rhön zu niedrig angegeben, so auch vom Bundesamt für Naturschutz mit 416 m ü. NN.[5] Der höchste Punkt innerhalb des Landkreises Haßberge ist mit 406 m ü. NN die Buchner Höhe nahe dem Dorf Buch[6] und der höchste Punkt im Landkreis Bad Kissingen liegt mit 387 m ü. NN im Waldgebiet Jungholz, 3 km südwestlich von Maßbach.[6]

Naturräumliche Zuordnung und Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Main bei Mainberg, links oben mit Schweinfurter Rhön und rechts unten mit Schweinfurter Becken

Das Hesselbacher Waldland ist als eigenständige naturräumliche Haupteinheit innerhalb der Naturräumlichen Haupteinheitengruppe der Mainfränkische Platten ausgewiesen und gliedert sich wie folgt:[7][8]

  • (zu 13 Mainfränkische Platten)
    • 139 Hesselbacher Waldland
      • 139.0 Südliches Hesselbacher Waldland
      • 139.1 Nördliches Hesselbacher Waldland

Das Hesselbacher Waldland wird im Süden von der Haupteinheit 136 Schweinfurter Becken, im Westen und Nordwesten von den Wern-Lauer-Platten (135) und im Norden und Osten vom Grabfeld (138) begrenzt.

Bei ansonsten gleicher Naturausstattung unterscheidet sich das Nördliche vom Südlichen Hesselbacher Waldland durch das weitgehende Fehlen tief eingesenkter Täler, wobei der zur Lauer entwässernde, den Nordostrand bildende Maßbach eine Ausnahme ist,[8] ebenso der zur Nassach entwässernde Riedbach im Osten. Der Südteil wird (von West nach Ost gelistet) vor allem durch das System des Marienbachs, des Höllenbachs, des Meerbachs, das System der Steinach und durch die Wässernach markant zertalt.

Tektonik und Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Pliozän wurde durch tektonische Verbiegung eine NW-SO streichende Mulde gefaltet, die Naturräumliche Haupteinheit Schweinfurter Becken (136). Zeitgleich wurden parallel streichende Störungen reaktiviert, insbesondere die Kissingen-Haßfurter Sattel- und Störungszone, in deren Kernraum die Schweinfurter Rhön bzw. das Hesselbacher Waldland (139) liegt. Der mit Lössfetzten bedeckte Untergrund besteht aus Muschelkalk und Lettenkeuper.[9]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweinfurter Rhön im Winter, Wildpark an den Eichen in Schweinfurt

Obwohl die Schweinfurter Rhön direkt an das sommerheiße und trockene Schweinfurter Becken angrenzt, mit Jahresniederschlägen bis unter 550 mm,[10] und unweit davon in Kitzingen, mit 2015 den höchsten jemals in Deutschland gemessenen Temperaturen von 40,3 °C,[11] hat sie ein mitunter raues Klima, worauf auch der Name hinweist. Dies ermöglichte zumindest in vergangenen Jahrzehnten auch Wintersport (siehe Winter).

Landschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schweinfurter Rhön ist ein Bergland. Das Bundesamt für Naturschutz rechnet es dem Landschaftstyp 2.8 Andere waldreiche Landschaft zu.[9]

Typische Landschaft im mittleren Bereich der Schweinfurter Rhön, zwischen Haardtwald und Brönnhof

In der Schweinfurter Rhön herrscht Forstwirtschaft vor[9] und sie ist völlig frei von Industrie und größerem Gewerbe. Sie ist in den Waldgebieten hinter Schweinfurt und seinen Vororten weithin unbesiedelt und steht im starken Kontrast zur nordbayerischen Industriemetropole. In ihr liegt die höchstgelegene Ortschaft des Landkreises Schweinfurt, Hoppachshof (403 m ü. NN);[12] die höchstgelegenen Berge des Landkreises liegen jedoch außerhalb, in Haßbergen und Steigerwald (siehe Landkreis Schweinfurt, Lage).

Der Süden der Hochebene zum Main und nach Schweinfurt hin wird von zahlreichen Tälern eingeschnitten, ist bei Schweinfurt reich an Quellen, vollständig bewaldet und besitzt hier Mittelgebirgs-Charakter (siehe Naturräumliche Zuordnung und Gliederung). Ein von Eichen dominierter Laubmischwald herrscht vor.[9] Die zahlreichen Täler mit Bächen (siehe: Naturräumliche Zuordnung und Gliederung) führen fächerförmig zum Schweinfurter Mainbogen. Die Wiesengründe in den Tälern im Westen sind wichtige Kaltluftzufuhrgassen in die Stadt. Dieser Bereich ist ein Naherholungsgebiet, das aufgrund seiner großen Ausdehnung seine Stille bewahrt hat.

Insbesondere der mittlere Bereich ist eine Hochebene, mit kleinen Dörfern in Rodungsinseln, in denen Ackerbau betrieben wird.

Brönnhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinkreuz am Brönnhof

Im Nordwesten der Schweinfurter Rhön, im Landkreis Schweinfurt, liegt ihr größtes zusammenhängendes Waldgebiet, Brönnhof. Die U.S. Army Garrison Schweinfurt errichtete hier um 1960 einen Standortübungsplatz, der in Folge des kompletten US-Truppenabzuges aus Schweinfurt im Jahre 2014 seitdem nicht mehr genutzt wird. 2016 wurde der größte Bereich des Brönnhofs zu Bayerns größtem Nationalen Naturerbe (NNE).

In der Mitte des Brönnhofs, in einer Rodungsinsel, liegt die Wüstung Brönnhof – ein einstiger Hof, von dem der Name auf das gesamte restliche, große, unbesiedelte Gebiet übertragen wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Dittelbrunner Gemeindegebiet sind die ersten Funde aus der Mittelsteinzeit 12000 Jahre alt und seitdem ist eine Besiedlung durch nahezu alle vorgeschichtlichen Epochen hindurch nachgewiesen. Über die Jungsteinzeit, die Urnenfelderkultur und die Hallstattzeit bis hin zur La-Tène-Zeit (siehe Dittelbrunn, Vorgeschichte). In Greßhausen, mit heute nur ca. 115 Einwohnern, gibt es ebenfalls Funde aus der Jungsteinzeit und in Mainberg zahlreiche Funde aus der Hallstattzeit.

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schonungen wurde vermutlich bereits im 5. Jahrhundert gegründet (siehe Schonungen, Geschichte), Altenmünster mit heute nur ca. 280 Einwohnern im 7. Jahrhundert. Auch die ersten urkundlichen Erwähnungen, auch von kleinen Dörfern und Weilern, reichen zum Teil weit zurück. Rannungen wurde im Jahre 772, Abersfeld 788, Jeusungen 791, Theres 802 und der heute wenige Einwohner zählende Weiler Ottenhausen im Jahre 811 erstmals urkundlich erwähnt.

Kloster Obertheres im 18. Jahrhundert von Bischof Suitger von Bamberg, dem späteren Papst Clemens II. gegründet

Um das Jahr 1000 wurde das Gebiet von den Markgrafen von Schweinfurt beherrscht, dem damals mächtigsten Adelsgeschlecht im heutigen Nordbayern, bis es in der Schweinfurter Fehde 1003 seine dominierende Stellung verlor. Die Markgrafen mussten sich nun teilweise oder ganz auf ihren Stammsitz, den Burgberg Peterstirn zurückziehen, dem südwestlichen, über dem Main gelegenen Bergsporn der Schweinfurter Rhön. Es entstand ein Machtvakuum in Ostfranken, in dem unmittelbar darauf Heinrich II. das Bistum Bamberg gründete, das 1007 von Papst Johannes XVIII. bestätigt wurde. Auf der Peterstirn gründeten die fortan bedeutungslosen Markgrafen von Schweinfurt Anfang des 11. Jahrhunderts ein Benediktinerkloster.

Grafschaft Henneberg 1594 unter wettinischer Verwaltung

Um das Jahr 1045 gründete Bischof Suitger von Bamberg 15 km mainaufwärts, am südöstlichen Ende der Schweinfurter Rhön, die nun zum Bistum Bamberg gehörte, das Kloster Theres. Ein Jahr später bestieg Suitger den Papstthron als Clemens II. Er war der erste Papst der Geschichte, der sein Bistum beibehielt, was ihn materiell von römischen Einkünften unabhängig machte. Er ging zudem als Reformpapst in die Geschichte ein: „zurück zu den Wurzeln“. Das Kloster wurde im Zuge der Säkularisation 1802 aufgelöst, die Gebäude bestehen noch.

Eine überregional bedeutsame Nord-Süd-Verbindung führte von Münnerstadt am Westrand der Schweinfurter Rhön entlang über die Furt bei Schweinfurt über den Main. Sie ist bereits in der Rompilgerweg-Beschreibung der Annales Stadenses aus dem 13. Jahrhundert enthalten. Sie verlor 1796 durch die Fertigstellung der Chaussee Würzburg–Meiningen ihre Bedeutung.

Im späten Mittelalter dehnte die Grafschaft Henneberg ihr Gebiet über die westliche Schweinfurter Rhön bis nach Mainberg vor die Tore Schweinfurts aus. Deshalb führen die drei heutigen Gemeinden auf dem Gebiet des Altlandkreises Schweinfurt, die Großgemeinden Schonungen, Üchtelhausen und Dittelbrunn, das Henneberger Wappen in ihrem Gemeindewappen.

Frühe Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1436/37 erwarb die Reichsstadt Schweinfurt vom Deutschen Orden für 18.000 Gulden die Dörfer Zell, Weipoltshausen und die Höfe Deutschhof und Thomashof. Das reichsstädtische Territorium wurde 1620[13] um Madenhausen ergänzt. Das Gebiet der Reichsstadt erstreckte sich seitdem bis 1802 in einem Korridor quer durch die gesamte Schweinfurter Rhön hindurch, bis an die Grenze des heutigen Landkreises Bad Kissingen. 1542[13] schloss sich die Reichsstadt der Reformation an. Ihr Territorium war fortan eine protestantische und für damalige Verhältnisse demokratische und humanistische Insel, vom Bistum Würzburg umgeben, auf der großer politischer Druck lag.[14]

Im Dreißigjährigen Krieg nächtigte der schwedische König Gustav Adolf am 2. Oktober 1631 in Madenhausen, vor seinem Feldzug nach Schweinfurt, das er zu einem protestantischen Zentrum, mit einer Universität ausbauen wollte, was jedoch scheiterte (siehe Gescheiterter Versuch einer Universitätsgründung).

Königreich Bayern 1805–1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am alten Bahnhof in Maßbach

Durch den Reichsdeputationshauptschluss kamen 1802 die Reichsstadt Schweinfurt und die anderen Territorien der Schweinfurter Rhön zum Fürstentum Bayern, drei Jahre bevor das Königreich Bayern gegründet wurde. Von 1810 bis 1814 kam das Gebiet zum neuen Großherzogtum Würzburg und fiel dann wieder ans Königreich Bayern.

1852 wurde die Schweinfurter Rhön über zahlreiche Bahnhöfe entlang ihrem Südrand im Maintal durch die Eröffnung der Ludwigs-Westbahn von Bamberg nach Schweinfurt ans Eisenbahnnetz angeschlossen. Im Jahre 1900 kamen Rannungen, Maßbach und Stadtlauringen am Nordrand der Schweinfurter Rhön durch die Lauertalbahn dazu. Die 16,9 km lange Nebenbahn, auf der ausschließlich Dampflokomotiven verkehrten, bestand nur 59 Jahre. Diese Bahn stand schon vor der Eröffnung wegen ihrer Streckenführung in der Kritik. Eine Bahnbuslinie auf direkten Weg nach Schweinfurt, quer durch die Schweinfurter Rhön, übernahm die Bedienung.

Vor dem Ersten Weltkrieg wurde im Stadtwald unmittelbar nördlich des heutigen Stadtteils Deutschhof ein Truppenübungsplatz angelegt, der jedoch wegen des Kriegsausbruchs nie genutzt wurde. Auf den noch erhaltenen Schützengräben stehen große Bäume.

Moderne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Westen der Schweinfurter Rhön war seit dem Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Übungsraum für die im Schweinfurter Westen stationierten US-Streitkräfte, mit einer Schießanlage auf dem Haardtberg und einem Standortübungsplatz (siehe Brönnhof). Seit dem Abzug der US-Truppen 2014 hat dieser von Natur aus schöne Bereich noch weiter an Wert für die Naherholung gewonnen.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wuchs die Schweinfurter Stadtbebauung von der Klingenhöhe und dem Kilansberg bis zu 3 km in die Schweinfurter Rhön hinein. Es entstanden hier fünf neue Stadtviertel, vorwiegend mit Einfamilienhäusern höheren Standards.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinden Dittelbrunn, Schonungen und die Ortschaft Zell gehören zum Schweinfurter Speckgürtel, mit beliebten Hanggrundstücken, zum Teil mit Fernsicht, wohin seit den 1970er Jahren große Teile des Schweinfurter Bürgertums zogen. Was einen starken Einwohner-Zuwachs zur Folge hatte. So hat sich die Einwohnerzahl auf dem Gebiet der heutigen Großgemeinde Dittelbrunn innerhalb von 45 Jahren mehr als verdoppelt, von 3.215 (6. Juni 1961)[15] auf 7.444 (31. März 2006). Schonungen zählte zeitweise über 8.000 Einwohner.

Im scharfen Gegensatz dazu stehen die äußeren Bereichen der Schweinfurter Rhön, wo die kleinen Ortschaften in den letzten 100 Jahren zum Teil einen Einwohnerrückgang hatten, so wie in der heutigen Großgemeinde Riedbach.

Einwohner von Riedbacher Ortsteilen in der Schweinfurter Rhön 2013. (Einwohnerzahl in Klammern von 1910)

  • Humbrechtshausen 528 (544)
  • Kleinsteinach 426 (452)

Diese Bereiche der Schweinfurter Rhön sind sehr dünn besiedelt. So besitzt Riedbach heute nur noch 55 Einwohner je km² (31. Dezember 2014).[16] Diese Werte werden von den östlich angrenzenden Haßbergen, die zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Westdeutschlands gehören, noch weit untertroffen. So leben hier, zum Vergleich, auf dem Gemeindegebiet von Bundorf nur 23 Einwohner je km² (Oktober 2015).[17]

Wüstungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweinfurter Rhön liegen einige Wüstungen. Jeusungen wurde 791 erstmals urkundlich erwähnt und Lauerbach im Jahre 1302, während zu Weipoltsdorf und zum Brönnhof keine Erstdatierungen bekannt sind.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schweinfurter Rhön gehört mit Ausnahme ihres Teils im Landkreis Haßberge und ihrem westlichen Rand, der zur kreisfreien Stadt Schweinfurt und zur Großgemeinde Dittelbrunn gehört, zur Interkommunalen Allianz Schweinfurter OberLand. Deren Gründungsmitglieder sind die drei Großgemeinden Üchtelhausen, Schonungen und der Markt Stadtlauringen, die alle im Landkreis Schweinfurt liegen. 2012 kamen die beiden Gemeinden aus dem nördlich anschließenden Landkreis Bad Kissingen Markt Maßbach und Thundorf in Unterfranken hinzu und 2014 Rannungen aus demselben Landkreis.[18] Die Gemeindegebiete von Maßbach und Rannungen liegen größtenteils und von Thundorf komplett außerhalb der Schweinfurter Rhön. Thundorf und Rannungen sind Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft Maßbach.

Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Birnbaum am Madenhäuser Weg bei Hesselbach "Alter Wengertsweg" bei Rannungen
Birnbaum am Madenhäuser Weg bei Hesselbach
"Alter Wengertsweg" bei Rannungen

Die Schweinfurter Rhön ist das nächstgelegene größere Naherholungsgebiet der städtischen Bevölkerung.

Wandern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schweinfurter Rhön ist mit einem dichten Netz von Wanderwegen durchzogen, das am Schweinfurter Stadtrand beginnt und sich im Nordosten in Richtung der Haßberge fortsetzt. Der stadtnahe, bewaldete Bereich, mit seinen Tälern und sehr dichtem Wanderwegnetz ist das klassische Gebiet für Schulwandertage. Jugendheime zur Stadtranderholung befinden sich auf der Ostseite des Zeller Grundes.

Besonders hervorzuheben sind der Wanderweg von Schweinfurt durch das Landschaftsschutzgebiet Jeusinggrund, vorbei am neuen Nationalen Naturerbe (siehe: Brönnhof) nach Maßbach, der auf 15 km, bis in den Landkreis Bad Kissingen, nur durch eine Ortschaft, Zell führt und der bekannteste Wanderweg der Schweinfurter Rhön durch das Wässernachtal (siehe: Sehenswürdigkeiten). Ferner der 143 km lange Friedrich-Rückert-Wanderweg, der von seinem Geburtshaus am Schweinfurter Marktplatz quer durch die Schweinfurter Rhön nach Neuses bei Coburg führt.

Ellertshäuser See[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ellertshäuser See

Der Ellertshäuser See wurde in den 1950er Jahren als Stausee angelegt und ist mit 33 Hektar das größte stehende Gewässer Unterfrankens. Der See wird als Naherholungsgebiet genutzt und ist rund um von Wald umgeben; nach Osten ist der Blick auf die Haßberge frei. Weite Teile sind zum Baden, Tauchen, Segeln und Angeln freigegeben. Um den See führt ein 4,4 km langer Rundweg. Auf der Nordseite befinden sich Segelbootshäfen und ein Restaurant und im Osten unterhalb des Staudamms ein Campingplatz.

Hallen- und Freizeitbäder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Ellertshäuser See gibt es (auch im Winter) weitere Bademöglichkeiten:

  • Silvana; am Schweinfurter Stadtwald An den Eichen, neben dem Wildpark (siehe Tierpark) befindet sich das große städtische Freizeitbad. Es ist ein Hallen-Freibad, mit einer großen Liegewiese am Waldrand, mit Blick über die Stadt.
  • Hallenbad Dittelbrunn, Am Sonnenteller;
  • Hallenbad Schonungen, am Hang des Kreuzberges.

Golfplätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweinfurter Rhön gibt es insgesamt drei Golfplätze. Einen 18-Loch-, einen 6-Loch- und einen 3-Loch-Platz, der erweitert werden soll. Zudem gibt es eine Reservefläche für einen weiteren 9-Loch-Platz.

  • Der Golf Club Schweinfurt hat seine ausgedehnte Anlage in Löffelsterz. Sie besteht aus einem 18-Loch-Meisterschaftsplatz, einem öffentlichen 6-Loch-Platz, einer öffentlichen Driving Range und einem Clubhaus mit Restaurant. Der Club hat rund 1000 Mitglieder und für eine weitere Zunahme der Mitgliederzahl eine Bedarfsfläche für einen zusätzlichen 9-Loch-Platz. Die auf bis zu 400 m ü. NN gelegene Anlage bietet einen Blick über das Schweinfurter Becken auf den Steigerwald.
  • Die Golfakademie Hoppachshof (4 km nordwestlich vom Golf Club Schweinfurt) liegt am höchsten Punkt der Schweinfurter Rhön. Eine kleine öffentliche Anlage, mit einem 3-Loch-Platz, einer Driving Range und Übungsgrüns. Ein ehemals Spielender Pro aus Ghana wechselte in den Lehrberuf über, baute die Anlage auf und will sie noch erweitern.

Tierpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elch im Wildpark Schweinfurt

Der Wildpark an den Eichen im Norden Schweinfurts, im Stadtwald, ist ein Wildpark mit integrierter Freizeitanlage und Schaubauernhof. Er hat eine Fläche von 18 Hektar, 450 Tiere und gehört mit jährlich 600.000 Besuchern zu den meistbesuchten Erholungs- und Freizeiteinrichtungen Bayerns.[19] Zwei größere Biergarten liegen im bzw. am Wildpark.

Klettern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kletterparcours am Ellertshäuser See

Die Schweinfurter Rhön bietet Klettermöglichkeiten an Kunstwänden oder im Wald:

  • DAV-Kletterzentrum neben dem Tierpark; mit einer Hauptwand von 700 m², bis 14 m Höhe, mit 5 m Überhang
  • Kletterparcours am Ellertshäuser See (siehe Ellertshäuser See)
  • Freeclimbing: Möglichkeit an der Naturstein-Außenwand des kleinen Aussichtsturms Am Schind, hinter der Peterstirn, oberhalb des Höllentals

Winter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt (gab) ein paar kleinere Möglichkeiten für den Wintersport:

  • Städtische Rodelbahn neben dem Tierpark (siehe oben). Sie führt vom Stadtwald An den Eichen hinunter in den Zeller Grund;
  • Schlepplift bei Marktsteinach. Zumindest in vergangenen schneereicheren Wintern[20] wurde dieser Skilift am Hang des Steinachtals auf dem Gebiet der Gemeinde Schonungen betrieben;
  • Ebenfalls, zumindest in länger zurückliegenden, sehr schneereichen Wintern, wurde an der DAV-Hütte bei Thomashof auf knapp 400 m ü. NN eine Skilanglauf-Loipe gespurt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Folge sehr dünner Besiedlung großer Teile der Schweinfurter Rhön (siehe Einwohnerentwicklung) hat sie ihren idyllischen Charakter bewahrt. Es gibt einige kleinere Sehenswürdigkeiten an meist beschaulichen und ruhigen Orten:

Felsensee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer der sehenswertesten Orte der Schweinfurter Rhön liegt abgeschieden, ist nahezu unbekannt und weder zugänglich noch einsehbar. Es ist Ein 2,57 ha großer Grundwassersee, an drei Seiten von steilen Abbruch-Felswänden umgeben, ca. 275 m ü. NN,[21] in einem 1998 stillgelegten Kalksteinbruch, am Naturschutzgebiet Hausener Tal, nördlich von Hausen.[24]

Biergärten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schießhaus-Biergarten am Haardtberg

Die Biergärten liegen mit Ausnahme von Rednershof und Ulrich alle am nordöstlichen Stadtrand Schweinfurts und sind durch Wanderwege miteinander verbunden:

  • Almrausch, oberhalb von Dittelbrunn, mit Waldgasthaus Hütt'n;
  • Almrösl, am Bramberg, oberhalb des Höllentals, mit beheizter Hütte für den Winter und Blick über die Stadt;
  • Jahn, Biergarten am Wildpark an den Eichen;
  • Rednershof, im Wässernachtal;
  • Schießhaus, auf dem Haardtberg hinter dem Stadtteil Haardt;
  • Ulrich, Brauerei Ulrich Martin in Hausen, Wirtshaus mit Biergarten und eigener Dorfbrauerei;
  • Zur Hölle, im Höllental, alter Biergarten unter großen Kastanien am Fuße des Burgberges Peterstirn, Ort der Kirchweih Hölle/Altstadt mit dem traditionellen Hahnenkampf.

Zudem gibt es einige Berghäuser und Berghütten, die nur an bestimmten Tagen geöffnet sind:

  • DAV-Hütte an der Haselstaude; diese Hütte oberhalb des Weilers Thomashof des Deutschen Alpenvereins, Sektion Schweinfurt, ist nur zu Fuß erreichbar;
  • Naturfreundehaus Marktsteinach, oberhalb von Marktsteinach;
  • Tannenberghütte, bei Ottenhausen, oberhalb des Ottenhäuser Grundes, ebenfalls nur zu Fuß erreichbar.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schweinfurter Rhön ist als intakte Landschaft kaum von Verkehrswegen durchschnitten, aber trotzdem über das südlich angrenzende Maintal leicht erreichbar.

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie ist mit dem Auto gut über die Maintalautobahn A 70 Schweinfurt–Bamberg erreichbar, mit den Anschlussstellen Nr. 9 Schonungen und Nr. 10 Haßfurt. An der Anschlussstelle Nr. 9 beginnt die B 303 nach Coburg, die als Schnellstraße die östliche Schweinfurter Rhön durchquert und mit vier Abfahrten erschließt. Der westliche Teil wird durch die Staatsstraße 2280 von Schweinfurt nach Bad Königshofen erschlossen.

Schiene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Südrand im Maintal verläuft die Bahnlinie Würzburg–Schweinfurt–Bamberg. Hier bieten sich als Ausgangspunkte für Touren in die Schweinfurte Rhön der Bahnhof Schweinfurt Stadt und die Bahnhöfe in Schonungen und Haßfurt an.

Radwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo Main-Radweg Logo Main-Werra-Radweg
Logo
Main-Radweg
Logo Main-Werra-Radweg

Am Südrand der Schweinfurter Rhön verläuft der ca. 600 km lange Main-Radweg, der 2008 als erster deutscher Radfernweg vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) mit fünf Sternen ausgezeichnet wurde.[25]

Unweit westlich verläuft der 140 km lange Main-Werra-Radweg, von Würzburg über Schweinfurt nach Meiningen und der Werntal-Radweg.

Quer durch die Schweinfurter Rhön führen zwei Radwege. Der eine läuft entlang Nebenstraßen von Schweinfurt nach Maßbach, über Zell, Weipoltshausen und Madenhausen. Der zweite, landschaftlich sehr reizvolle Radweg läuft fast nur durch Wiesengründe und Wälder abseits von Straßen, von Schonungen über Hausen zum Ellertshäuser See und dann weiter über Altenmünster nach Stadtlauringen.[26]

Schiff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von März bis Oktober wird Schonungen über den Main ab der Anlegestelle an der Gutermannpromenade in Schweinfurt von der Schweinfurter Personenschifffahrt angefahren;

Flugzeug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Südosten Haßfurts liegt der Flugplatz Haßfurt-Schweinfurt

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtteil Deutschhof in der Schweinfurter Rhön
St. Laurentius in Sailershausen

Zwölf kommunale Gebiete befinden sich ganz oder teilweise in der Schweinfurter Rhön, bzw. dem Hesselbacher Waldland (Haupteinheit 139):

Städte

Märkte

Gemeinden

Nicht nachvollziehbar ist die Zuordnung des Bundesamts für Naturschutz von Ballingshausen zum Grabfeld (Haupteinheit 1381),[5] da das Dorf 70 Meter über der oberen Lauer auf 349 m ü. NN[6] auf der Hochfläche der Schweinfurter Rhön liegt.

Schutzgebietsanteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludwig Erhard

Drei berühmte Persönlichkeiten haben einen Bezug zu Randgebieten der Schweinfurter Rhön. Ludwig Erhards Vater stammt aus Rannungen und ging in Schweinfurt in die Lehre; der frühere Kanzler selbst ist Rannunger Ehrenbürger. Gunter Sachs wurde auf Schloss Mainberg geboren, wo er auch seine frühe Kindheit verbrachte. Die Eltern eines der erfolgreichsten Kameraleute Hollywoods, Michael Ballhaus, gründeten das Theater Schloss Maßbach. Er kam durchs Theater zum Film und drehte auch mit Rainer Werner Fassbinder 15 Filme.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johannes Müller: Grundzüge der Naturgeographie von Unterfranken (=Fränkische Landschaft 1). Klett/Justus Perthes Verlag, Gotha 1996, ISBN 978-3623005003
  • Joseph Schwarzmeier: Geologische Karte von Bayern 1:25.000 – Blatt Nr. 5927 Schweinfurt (stadtnaher Bereich der Schweinfurter Rhön). Bayerisches Geologisches Landesamt, München 1982
  • Topographische Karte Bayern 1 : 25.000 – Blatt Nr. 5927 Schweinfurt (stadtnaher Bereich der Schweinfurter Rhön). Landesamt für Vermessung Bayern, München 2011, ISBN 978-3860388204
  • Topographische Karte Bayern 1 : 50.000 – Blatt Nr. L 5926 Schweinfurt (westlicher Bereich der Schweinfurter Rhön). Landesamt für Vermessung Bayern, München 2018, ISBN 9783899330076
  • Wanderkarte Landkreis Schweinfurt 1:50.000 – Blatt Nr. 87. Fritsch Landkartenverlag, Hof 2014, ISBN 978-3861160878
  • Freizeitkarte Landkreis Schweinfurt 1:75.000. Städte-Verlag E. v. Wagner & J. Mitterhuber, Fellbach 2016, ISBN 978-3738103458

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Emil Meynen, Josef Schmithüsen (Herausgeber): Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands. Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen/Bad Godesberg 1953–1962 (9 Lieferungen in 8 Büchern, aktualisierte Karte 1:1.000.000 mit Haupteinheiten 1960).
  2. Karte des Schweinfurter Oberlandes. Abgerufen am 26. August 2018.
  3. BayernAtlas: Historische Karte, Bereich südliche Schweinfurter Rhön, mit Relief. Abgerufen am 2. Januar 2019.
  4. Topographische Karte von Bayern 1:50.000 Blatt Nr. L 5926 Schweinfurt. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, München 2006.
  5. a b c d e f g h i j k l m n Bundesamt für Naturschutz, Karte der Landschaften in Deutschland, auf der Grundlage (Genauigkeit) von Karten im Maßstab 1:200.000.
  6. a b c Nach der Amtlichen Karte im BayernAtlas.
  7. Brigitte Schwenzer: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 140 Schweinfurt. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1968. → Online-Karte (PDF; 4,3 MB)
  8. a b Heinz Späth: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 141 Coburg. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1987. → Online-Karte (PDF; 5 MB)
  9. a b c d e f g h Bundesamt für Naturschutz: Landschaftssteckbrief 13900 Hesselbacher Waldland
  10. Johannes Müller: Grundzüge der Naturgeographie von Unterfranken (=Fränkische Landschaft 1). Justus Perthes Verlag, Gotha 1996, S. 56.
  11. Sommer in Deutschland. Kitzingen stellt neuen Hitzerekord auf. In: Der Spiegel. 6. Juli 2015.
  12. Kapelle in Ortsmitte; interpoliert nach Höhenlinien im BayernAtlas
  13. a b Stadtplan Schweinfurt mit Geschichte und Sehenswürdigkeiten. Druck- und Verlagshaus Weppert, Schweinfurt 2003.
  14. Siehe Karte Bistum Würzburg mit freier Reichsstadt Schweinfurt um 1700 in: schweinfurtfuehrer.de abgerufen am 16. Mai 2016.
  15. Statistisches Bundesamt, Historisches Gemeindeverzeichnis
  16. Bayerisches Landesamt für Statistik, Einwohnerzahl auf Grundlage des Zensus 2011
  17. Bayerisches Landesamt für Statistik, Tabelle 12411-001
  18. Internetpräsenz der Interkommunalen Allianz Schweinfurter OberLand: Entstehungsgeschichte der Allianz. Abgerufen am 9. Januar 2017.
  19. mainpost.de: Wildpark Schweinfurt: Wie man einen Luchs austrickst, 15. Februar 2020. Abgerufen am 16. Februar 2020.
  20. Nach Rückfrage bei der Gemeinde Schonungen (2015) ist nicht bekannt, dass das Projekt aufgegeben wurde
  21. a b Topografische Karte von Bayern 1:25.000 Blatt Nr. 5927 Schweinfurt. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, München 2005.
  22. Gemessen aus: Großer Generalatlas 2007/2008. MairDumont, Ostfildern.
  23. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalliste Stand 2015
  24. „Lebensräume“. Ein Projekt der Basalt Actiengesellschaft: Bilder vom See im Kalksteinbruch. Abgerufen am 9. Januar 2017.
  25. n-tv.de: Main-Radweg ausgezeichnet – Fünf Sterne vom ADFC, 27. August 2008.
  26. Freizeitkarte Kreis Schweinfurt. 14. Auflage, Städte-Verlag E. v. Wagner & J. Mitterhuber, Fellbach, ISBN 3-8164-1554-7.