Schweizer Parlamentswahlen 2003/Resultate Nationalratswahlen

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Die Nationalratswahlen der 47. Legislaturperiode fanden am 19. Oktober 2003 statt. Auf dieser Seite findet sich eine Übersicht über die Resultate in den Kantonen (Parteien, Stimmen, Wähleranteil, Sitze).

Anmerkungen zu den Wählerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Mehrpersonenwahlkreisen (20 Kantone mit total 194 von 200 Sitzen) hat jeder Wähler so viele Stimmen, wie in seinem Kanton Sitze zu vergeben sind (im Kanton Zürich 34, im Kanton Jura 2). Diese Stimmen kann er an beliebige Kandidaten der sich zur Wahl stellenden Listen vergeben (Panaschieren). Eine Stimme für einen Kandidaten ist gleichzeitig eine Stimme für dessen Partei. Hat ein Wähler nicht alle seine Stimmen an Kandidierende vergeben, gehen diese Stimmen als sogenannte "Zusatzstimmen" an die von ihm gewählte Liste. Wenn der Wähler keine Liste auswählt (sondern einen so genannten "Wahlzettel ohne Parteibezeichnung" verwendet) verfallen nicht benutzte Stimmen (sog. Leere Stimmen). Um zu überkantonal vergleichbaren Ergebnissen zu kommen, wird hier die so genannte "Wählerzahl" verwendet. Diese erhält man, indem man die Stimmen durch die Anzahl der Sitze teilt. Weil aber ein Wähler seine Stimmen auf mehrere Parteien verteilen kann, entstehen 1/2-, 1/3-, etc. Stimmen. Bei den unten angegebenen ganzen Wählerzahlen handelt es sich um gerundete Werte. Diese stellen nicht mehr als eine statistische Fiktion dar. Ein Aargauer "Wähler" kann auch aus 15 Personen bestehen, die je einen Kandidaten der betreffenden Partei auf ihrer Liste aufgeführt haben.

Kanton Aargau (15 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Schweizerische Volkspartei 51'918 34,8 % +1,3 % 6 +1 Ulrich Giezendanner

Ulrich Siegrist

Luzi Stamm

Hans Ulrich Mathys

Christian Speck

Walter Glur

Sozialdemokratische Partei 31'648 21,2 % +2,5 % 3 0 Pascale Bruderer

Urs Hofmann

Doris Stump

Christlichdemokratische Volkspartei 23'243 15,6 % −0,7 % 2 −1 Doris Leuthard

Ruth Humbel Näf

Freisinnig-Demokratische Partei 22'847 15,3 % −1,9 % 2 −1 Christine Egerszegi-Obrist

Philipp Müller

Evangelische Volkspartei 7'791 5,2 % +1,4 % 1 0 Heiner Studer
Grüne 7'619 5,1 % +0,7 % 1 +1 Geri Müller
Schweizer Demokraten 2'145 1,4 % −1,3 %
Alternative Liste 1261 0,8 % +0,8 %
Freiheits-Partei 338 0,2 % −1,2 %
Partei National Orientierter Schweizer 191 0,1 % +0,1 %

Listenverbindungen bestanden zwischen SVP und FDP, zwischen SP, Grünen und der AL, zwischen CVP und EVP sowie zwischen SD und FPS. Eine Unterlistenverbindung bestand zwischen Grünen und AL.

Kanton Appenzell Ausserrhoden (1 Sitz)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden musste aufgrund der Bevölkerungsentwicklung einen Sitz abgeben, und verfügte erstmals nur über einen Sitz. So galt im Kanton Appenzell Ausserrhoden das Majorzsystem. Wählbar ist daher grundsätzlich jeder Schweizer Stimmberechtigte, ob er sich nun für die Wahlen im Kanton Appenzell Ausserrhoden angemeldet hat oder nicht.

Kandidat/in Partei Stimmen % gewählt?
Marianne Kleiner FDP 7'161 41,1 % gewählt
Jakob Freund SVP 6'680 38,3 %
Ivo Müller SP 3'468 19,9 %
Vereinzelte 131 0,8 %

Kanton Appenzell Innerrhoden (1 Sitz)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kanton Appenzell Innerrhoden galt das Majorzsystem. Wählbar ist daher grundsätzlich jeder Schweizer Stimmberechtigte, ob er sich nun für die Wahlen im Kanton Appenzell Innerrhoden angemeldet hat oder nicht. Der bisherige Nationalrat Arthur Loepfe war der einzige von einer offiziellen Partei nominierte Kandidat.

Kandidat/in Partei Stimmen % gewählt?
Arthur Loepfe CVP 2'310 69,2 % gewählt
Rudolf von Rohr SVP 725 21,7 %
Daniel Fässler CVP1 145 4,3 %
Vereinzelte 160 4,8 %
1 kein offizieller Kandidat seiner Partei

Kanton Basel-Landschaft (7 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Schweizerische Volkspartei 20'661 26,5 % +8,5 % 2 +1 Caspar Baader

Christian Miesch

Sozialdemokratische Partei 19'231 24,7 % +1,3 % 2 0 Susanne Leutenegger Oberholzer

Claude Janiak

Freisinnig-Demokratische Partei 15'509 19,9 % −2,2 % 1 −1 Hans Rudolf Gysin
Grüne 9'807 12,6 % +3,3 % 1 0 Maya Graf
Christlichdemokratische Volkspartei 7'824 10,0 % −1,9 % 1 0 Walter Jermann
Schweizer Demokraten 2'101 2,7 % −7,4 %
Evangelische Volkspartei 2'079 2,7 % +0,2 %
Parteilose 4Wb 619 0,8 % +0,8 %
Freiheits-Partei 158 0,2 % −0,1 %

Listenverbindungen bestanden zwischen SVP, FDP und CVP, zwischen SP und Grünen sowie zwischen SD und Freiheitspartei.

Kanton Basel-Stadt (5 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung musste der Kanton Basel-Stadt einen Sitz abgeben.

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Sozialdemokratische Partei 23'098 40,9 % +7,7 % 3 0 Rudolf Rechsteiner

Remo Gysin

Silvia Schenker

Schweizerische Volkspartei 10'515 18,6 % +5,1 % 1 0 Jean Henri Dunant
Freisinnig-Demokratische Partei 5'595 9,9 % −2,2 % 1 0 Johannes Randegger
Liberal-Demokratische Partei 4'775 8,5 % −2,2 % 0 −1
Christlichdemokratische Volkspartei 3'722 6,6 % −2,0 %
Grüne Partei Basel-Stadt 3'222 5,7 % +GB2
Basels starke Alternative 1'979 3,5 % +GB2
Vereinigung evangelischer Wählerinnen und Wähler 1'616 2,9 % −0,9 %
Volksaktion gegen zuviele Ausländer und Asylanten 885 1,6 % +1,6 %
Schweizer Demokraten 624 1,1 % −2,7 %
Eidgenössisch-Demokratische Union 417 0,7 % +0,7 %

Listenverbindungen bestanden zwischen FDP, LDP und CVP sowie zwischen SP, Grüne und BastA. Bemerkenswerterweise schlossen Grüne und BaStA keine gemeinsame Unterlistenverbindung.

2 Bei den vorangehenden Nationalratswahlen 1999 waren die Bündnis-Parteien (BaStA und Grüne Basel-Stadt) auf einer gemeinsamen Liste angetreten. Zusammen gerechnet erreichten GP und BastA! 2003 0,5 % mehr als die GB-Liste von 1999.

Kanton Bern (26 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung musste der Kanton Bern einen Sitz abgeben.

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Schweizerische Volkspartei 83'883 29,6 % +1,1 % 8 0 Ursula Haller

Rudolf Joder

Hansruedi Wandfluh

Hermann Weyeneth

Adrian Amstutz

Simon Schenk

Walter Schmied

Fritz Abraham Oehrli

Sozialdemokratische Partei 79'166 28,0 % +0,4 % 8 0 Ursula Wyss

Rudolf Strahm

Paul Günter

Peter Vollmer

Evi Allemann

André Daguet

Ruth-Gaby Vermot-Mangold

Margret Kiener Nellen

Freisinnig-Demokratische Partei 41'919 14,8 % −2,4 % 4 −1 Johann Schneider-Ammann

Kurt Wasserfallen

Pierre Triponez

Christa Markwalder

Grüne 26'270 9,3 % +1,8 % 2 0 Franziska Teuscher

Therese Frösch

Evangelische Volkspartei 14'581 5,4 % +1,2 % 1 0 Walter Donzé
Eidgenössisch-Demokratische Union 11'611 4,1 % +0,1 % 1 0 Christian Waber
Schweizer Demokraten 7'556 2,7 % −1,1 % 1 0 Bernhard Hess
Christlichdemokratische Volkspartei 6'640 2,3 % −1,4 % 1 0 Norbert Hochreutener
Liste romande 5'521 1,9 % +1,9 %
Freiheits-Partei 2'978 1,1 % −1,7 %
Partei Interessengemeinschaft Gesundheit 2'465 0,9 % +0,9 %
Aktion Jörg Stettler 625 0,2 % +0,2 %

Listenverbindungen bestanden zwischen SVP und FDP, zwischen SP und Grünen, zwischen EVP und CVP, zwischen SD, FPS und PIG sowie zwischen CVP und Liste romande.

Kanton Freiburg (7 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung verfügte der Kanton Freiburg über einen Nationalratssitz mehr als bei den vorangegangenen Wahlen.

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Christlichdemokratische Volkspartei 18'295 25,4 % −8,3 % 2 0 Thérèse Meyer-Kaelin

Dominique de Buman

Sozialdemokratische Partei 15'491 21,5 % +1,2 % 2 0 Erwin Jutzet

Christian Levrat

Schweizerische Volkspartei 15'423 21,4 % +10,0 % 1 +1 Jean-François Rime
Freisinnig-Demokratische Partei 9'196 12,8 % −2,0 % 1 0 Jean-Paul Glasson
Christlich-soziale Partei 7'538 10,5 % −0,5 % 1 0 Hugo Fasel
Grüne 2'901 4,0 % +2,3 %
Freie Liste - Solidarität3 1'594 2,2 % −2,3 %
Eidgenössisch-Demokratische Union 518 0,7 % +0,7 %
Evangelische Volkspartei 516 0,7 % +0,7 %
Freiburger Unabhängige Bewegung 378 0,5 % −1,2 %
Direkter Zugang 242 0,3 % +0,3 %

Listenverbindungen bestanden zwischen CVP und FDP sowie zwischen SP, CSP, Grüne, Freie Liste- Solidarität und EVP.

3 Die Gruppierung "Freie Liste - Solidarität/Indépendant-Solidarité-Citoyenne" um Louis Duc ist von der Freien Liste/Ouverture, Nachfolgerin der Demokratisch-Sozialen Partei zu unterscheiden.[1]

Kanton Genf (11 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Sozialdemokratische Partei 24'428 24,8 % +4,8 % 3 +1 Liliane Maury Pasquier

Carlo Sommaruga

Maria Roth-Bernasconi

Schweizerische Volkspartei 18'053 18,3 % +10,8 % 2 +2 Jacques Pagan

André Reymond

Liberale Partei 16'592 16,8 % −1,7 % 2 0 Jacques-Simon Eggly

Martine Brunschwig Graf

Christlichdemokratische Volkspartei 11'665 11,8 % −2,3 % 1 −1 Jean-Philippe Maitre
Grüne 11'069 11,2 % +3,0 % 1 0 Ueli Leuenberger
Freisinnig-Demokratische Partei 7'185 7,3 % −5,4 % 1 −1 John Dupraz
solidaritéS 5'355 5,4 % −2,6 % 1 0 Pierre Vanek
Partei der Arbeit 2'654 2,7 % −6,0 % 0 −1
Union des patriotes suisses 976 1,0 % −0,3 %
Les Communistes 682 0,7 % +0,7 %

Listenverbindungen bestanden zwischen FDP, CVP und Liberalen, zwischen SP und Grünen sowie zwischen SolidaritéS und PdA.

Kanton Glarus (1 Sitz)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kanton Glarus gilt das Majorzsystem. Wählbar ist daher grundsätzlich jeder Schweizer Stimmberechtigte, ob er sich nun für die Wahlen im Kanton Glarus angemeldet hat oder nicht.

Kandidat/in Partei Stimmen % gewählt?
Werner Marti SP 3'811 67,1 % gewählt
Rolf Widmer CVP 701 12,3 %
Walter Elmer SVP 334 5,9 %
Vereinzelte 831 14,6 %

Kanton Graubünden (5 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Schweizerische Volkspartei 16'202 33,9 % +6,9 % 2 0 Brigitta Gadient

Hansjörg Hassler

Sozialdemokratische Partei 11'925 24,9 % −1,7 % 1 0 Andrea Hämmerle
Christlichdemokratische Volkspartei 11'259 23,5 % −2,0 % 1 0 Sep Cathomas
Freisinnig-Demokratische Partei 7'570 15,8 % +0,7 % 1 0 Duri Bezzola
Eidgenössisch-Demokratische Union 897 1,9 % −0,3 %

Es bestanden keine Listenverbindungen zwischen verschiedenen Parteien.

Kanton Jura (2 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Christlichdemokratische Volkspartei 8'759 39,4 % +0,3 % 1 0 Pierre Kohler
Sozialdemokratische Partei 7'593 34,2 % +0,0 % 1 0 Jean-Claude Rennwald
Freisinnig-Demokratische Partei 3'622 16,3 % −3,2 %
Schweizerische Volkspartei 1'838 8,3 % +1,7 %
Eidgenössisch-Demokratische Union 394 1,8 % +1,8 %

Es bestanden keine Listenverbindungen zwischen verschiedenen Parteien.

Kanton Luzern (10 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Christlichdemokratische Volkspartei 34'579 29,4 % −4,4 % 3 −1 Ruedi Lustenberger

Josef Leu

Franz Brun

Schweizerische Volkspartei 28'057 23,9 % +1,1 % 3 +1 Josef Kunz

Otto Laubacher

Felix Müri

Freisinnig-Demokratische Partei 27'115 23,1 % +0,4 % 2 0 Otto Ineichen

Georges Theiler

Sozialdemokratische Partei 13'069 11,1 % +1,1 % 1 0 Hans Widmer
Grünes Bündnis 11'508 9,8 % +1,8 % 1 0 Cécile Bühlmann
CHance21 1'835 1,6 % +0,5 % 4
Evangelische Volkspartei 951 0,8 % +0,8 %
Schweizer Demokraten 414 0,4 % −0,5 %

Eine Listenverbindung bestand zwischen SP und Grünen.

Die beiden Listen "Groupe politique 60plus" und "Aktive Seniorinnen und Senioren" trugen keine Parteibezeichnung. Trotzdem können sie klar der FDP respektive der SVP zugerechnet werden.

4 Die bei den Wahlen 1999 angetretene "Ueberparteiliche Bewegung für eine neutrale Schweiz ohne EU/NATO-Beitritt" kann als Vorgängerin der CHance21 gelten.[2]

Kanton Neuenburg (5 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Sozialdemokratische Partei 14'910 29,2 % +1,3 % 2 0 Valérie Garbani

Didier Berberat

Schweizerische Volkspartei 11'456 22,5 % +22,5 % 1 +1 Yvan Perrin
Freisinnig-Demokratische Partei 7'560 14,8 % −5,7 % 1 0 Didier Burkhalter
Liberale Partei 7'362 14,4 % −9,6 % 0 −1
Grüne 7'049 13,8 % −0,9 % 1 0 Fernand Cuche
Partei der Arbeit 1'531 3,0 % −3,9 %
solidaritéS 1'126 2,2 % −0,4 %

Listenverbindungen bestanden zwischen FDP und Liberalen sowie zwischen SP, Grünen, PdA und solidaritéS. Eine Unterlistenverbindung bestanden zwischen Grünen, PdA und solidaritéS. Aufgrund der linken Listenverbindung erhielten die Grünen einen Sitz und die Libalen keinen, obwohl die Liberalen leicht mehr Stimmen erzielt hatten.

Kanton Nidwalden (1 Sitz)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kanton Nidwalden galt das Majorzsystem. Wählbar war daher grundsätzlich jeder Schweizer Stimmberechtigte, ob er sich nun für die Wahlen im Kanton Nidwalden anmeldete oder nicht.

Kandidat/in Partei Stimmen % gewählt?
Edi Engelberger FDP 7'888 88,5 % gewählt
Beat Vetterli SD 912 10,2 %
Vereinzelte 111 1,2 %

Kanton Obwalden (1 Sitz)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kanton Obwalden galt das Majorzsystem. Wählbar war daher grundsätzlich jeder Schweizer Stimmberechtigte, ob er sich nun für die Wahlen im Kanton Obwalden anmeldete oder nicht.

Kandidat/in Partei Stimmen % gewählt?
Adriano Imfeld CVP 6'402 66,4 % gewählt
Adrian Halter SVP[3] 3'238 33,6 %
Vereinzelte 2 0,0 %

Kanton Schaffhausen (2 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Sozialdemokratische Partei 11'527 39,7 % +6,1 % 1 0 Hans-Jürg Fehr
Freisinnig-Demokratische Partei 8'462 29,1 % −11,3 % 1 0 Gerold Bührer
Schweizerische Volkspartei 8'238 28,5 % +2,5 %
Christlichdemokratische Volkspartei 770 2,7 % +2,7 %

Es bestanden eine Listenverbindungen zwischen SVP, FDP und CVP.

Kanton Schwyz (4 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung verfügte der Kanton Schwyz über einen Nationalratssitz mehr als bei den vorangegangenen Wahlen.

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Schweizerische Volkspartei 18'105 43,6 % +7,8 % 2 +1 Peter Föhn

Pirmin Schwander

Christlichdemokratische Volkspartei 9'724 23,4 % −3,8 % 1 0 Reto Wehrli
Sozialdemokratische Partei 7'284 17,6 % +1,2 % 1 +1 Josy Gyr
Freisinnig-Demokratische Partei 6'368 15,4 % −3,8 % 0 −1

Es bestanden keine Listenverbindungen zwischen verschiedenen Parteien.

Kanton Solothurn (7 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Sozialdemokratische Partei 19'524 25,4 % −1,8 % 2 0 Boris Banga

Bea Heim

Freisinnig-Demokratische Partei 18'411 24,0 % −1,4 % 2 0 Rudolf Steiner

Kurt Fluri

Schweizerische Volkspartei 17'281 22,5 % +3,9 % 2 +1 Roland Borer

Walter Wobmann

Christlichdemokratische Volkspartei 16'170 21,0 % −0,4 % 1 −1 Elvira Bader
Grün Plus 4'612 6,0 % +1,1 %
Evangelische Volkspartei 921 1,2 %

Eine Listenverbindung bestanden zwischen SP und Grün Plus.

Kanton St. Gallen (12 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Schweizerische Volkspartei 40'535 33,1 % +5,5 % 4 +1 Toni Brunner

Theophil Pfister

Elmar Bigger

Jasmin Hutter

Christlichdemokratische Volkspartei 27'175 22,2 % −4,0 % 3 −1 Lucrezia Meier-Schatz

Felix Walker

Jakob Büchler

Sozialdemokratische Partei 22'529 18,4 % +1,3 % 2 0 Paul Rechsteiner

Hildegard Fässler

Freisinnig-Demokratische Partei 17'967 14,7 % −2,2 % 2 Peter Weigelt

Walter Müller

Grüne und Grünliberale 8'656 7,1 % +2,4 % 1 0 Pia Hollenstein
Evangelische Volkspartei 1'843 1,5 % +0,2 %
Eidgenössisch-Demokratische Union 1'371 1,1 % +0,1 %
Schweizer Demokraten 930 0,8 % −0,6 %
Katholische Volkspartei 511 0,4 % +0,4 %
Tierschutz ist Menschenschutz 505 0,4 % +0,4 %
Mutig und innovativ, Einer für alle 413 0,3 % +0,3 %
Die Ostschweizer Partei 117 0,1 % +0,1 %

Listenverbindungen bestanden zwischen SVP und EDU sowie zwischen SP und Grünen.

Kanton Tessin (8 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Freisinnig-Demokratische Partei 27'327 29,8 % +2,1 % 3 +1 Fulvio Pelli

Fabio Abate

Laura Sadis

Sozialdemokratische Partei 23'678 25,8 % +7,1 % 2 0 Franco Cavalli

Fabio Pedrina

Christlichdemokratische Volkspartei 22'540 24,6 % −1,3 % 2 0 Meinrado Robbiani

Chiara Simoneschi-Cortesi

Lega dei Ticinesi 7'304 8,0 % −10,6 % 1 −1 Attilio Bignasca
Schweizerische Volkspartei 6'957 7,6 % +2,3 %
Grüne 2'721 3,0 % +1,6 %
Risorgimento ticinese 1'190 1,3 % +1,3 %

Eine Listenverbindung bestand zwischen SP und Grünen sowie zwischen Lega und SVP.

Kanton Thurgau (6 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Schweizerische Volkspartei 25'265 41,0 % +7,8 % 3 0 Peter Spuhler
Hansjörg Walter
Alexander Baumann
Christlichdemokratische Volkspartei 10'127 16,5 % +0,7 % 1 0 Brigitte Häberli
Sozialdemokratische Partei 8'680 14,1 % −2,0 % 1 0 Jost Gross
Freisinnig-Demokratische Partei 7'318 11,9 % −2,8 % 1 0 Werner Messmer
Grüne Partei 4'880 7,9 % +1,8 %
Schweizer Demokraten 1'813 2,9 % +0,5 %
Evangelische Volkspartei 1'670 2,7 % −0,1 %
Eidgenössisch-Demokratische Union 1'191 1,9 % +0,0 %
Katholische Volkspartei 426 0,7 % −0,2 %
Freiheitspartei (Auto-Partei) 191 0,3 % −2,4 %

Listenverbindungen bestanden zwischen SVP und FDP, zwischen CVP, EVP zwischen SP und Grünen sowie zwischen SD und FP.

Kanton Uri (1 Sitz)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kanton Uri galt das Majorzsystem. Wählbar war daher grundsätzlich jeder Schweizer Stimmberechtigte, ob er sich nun für die Wahlen im Kanton Uri angemeldet hatte oder nicht.

Kandidat/in Partei Stimmen % gewählt?
Gabi Huber FDP 3'964 36,6 % gewählt
Paul Dubacher SVP 3'384 31,3 %
Armin Braunwalder Grüne 3'312 30,6 %
Vereinzelte 160 1,5 %

Kanton Waadt (18 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung verfügte der Kanton Waadt über einen Nationalratssitz mehr als bei den vorangegangenen Wahlen.

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Sozialdemokratische Partei 33'601 21,7 % −0,7 % 4 −1 Pierre-Yves Maillard

Marlyse Dormond Béguelin

Géraldine Savary

Pierre Salvi

Schweizerische Volkspartei 31'501 20,3 % +9,6 % 4 +2 André Bugnon

Jean Fattebert

Pierre-François Veillon

Freisinnig-Demokratische Partei 28'644 18,5 % −6,5 % 4 −1 Yves Christen

Yves Guisan

Charles Favre

René Vaudroz

Grüne 17'524 11,3 % +4,2 % 2 +1 Anne-Catherine Menétrey-Savary

Luc Recordon

Liberale Partei 17'135 11,1 % −1,6 % 2 0 Claude Ruey

Serge Beck

Partei der Arbeit 10'410 6,7 % −1,1 % 2 +1 Josef Zisyadis

Marianne Huguenin

Christlichdemokratische Volkspartei 6'882 4,4 % −0,1 % 0 −1
solidaritéS 4'082 2,6 % +0,5 %
Eidgenössisch-Demokratische Union 2'736 1,8 % −1,0 %
Evangelische Volkspartei 1'020 0,7 % +0,7 %
Schweizer Demokraten 538 0,3 % −0,5 %
Avenir + sécurité5 404 0,3 % +0,3 %
Le droit de savoir6 380 0,2 % +0,2 %

Listenverbindungen bestanden zwischen Grünen, SP, PdA und solidaritéS sowie zwischen SVP, FDP, Liberalen und CVP. Eine Unterlistenverbindung bestand zwischen PdA und solidaritéS.

5 auf deutsch: Zukunft + Sicherheit
6 auf deutsch: Das Recht, zu wissen

Kanton Wallis (7 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kanton Wallis existiert die Besonderheit, dass alle grösseren Parteien eigenständige Parteien für das deutschsprachige Ober- und das französischsprachige Unterwallis kennen. Innerhalb der CVP Schweiz gab es im Jahr 2003 sogar vier Walliser Parteien: CVP Unterwallis, CVP Oberwallis, CSP Oberwallis und CSP Unterwallis.[4] Da es sich bei diesen Parteien nicht bloss um regionale Listen, sondern um eigenständige Parteien mit grossem Eigenleben handelt, werden sie hier separat aufgeführt.

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Christlichdemokratische Volkspartei 46'033 47,9 % −3,5 % 3 −1
-CVP Unterwallis 24'257 25,5 % +1,5 % 2 0 Christophe Darbellay

Maurice Chevrier

-CVP Oberwallis 12'594 13,1 % +0,5 % 1 0 Jean-Michel Cina
-CSP Oberwallis 8'912 9,3 % -2,4 % 0 -1
Sozialdemokratische Partei 18'347 19,1 % +2,2 % 2 0
-SP Unterwallis 12'928 13,4 % -4,6 % 2 +1 Stéphane Rossini

Jean-Noël Rey

-SP Oberwallis 5'419 5,6 % -1,2 % 0 -1
Freie Demokratische Partei 16'416 17,1 % −0,1 % 1 0 Jean-René Germanier
Schweizerische Volkspartei 12'833 13,4 % +4,4 % 1 +1
-SVP Unterwallis 11'035 11,5 % +5,3 % 1 +1 Oskar Freysinger
-SVP Oberwallis 1'800 1,9 % -0,9 %
Grüne 2'492 2,6 % +0,5 %

Listenverbindungen bestanden zwischen allen SP-Listen und den Grünen zwischen der CVP Oberwallis und der CVP Unterwallis sowie zwischen allen SVP-Listen. Unterlistenverbindungen bestanden zwischen allen SP-Listen. Die CSP Oberwallis schloss dagegen, obwohl zur selben nationalen Partei gehörend keine Listenverbindungen mit den beiden CVPs. Dies ist auch der Grund dafür, weshalb die C-Parteien mit ihren 47,9 % nur drei (und nicht vier) Nationalratssitze erhielten.

Kanton Zug (3 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Schweizerische Volkspartei 9'572 27,7 % +6,3 % 1 0 Marcel Scherer
Christlichdemokratische Volkspartei 7'910 22,9 % −3,5 % 1 0 Gerhard Pfister
Freisinnig-Demokratische Partei 7'726 22,4 % −3,3 % 0 −1
Alternative Kanton Zug 4'698 13,6 % +n.m.7 1 +1 Josef Lang
Sozialdemokratische Partei 4'643 13,4 % +n.m.7 0 0

Eine Listenverbindung bestand zwischen Alternativen und SP. Aufgrund dieser linken Listenverbindung gewannen die Alternativen den Nationalratssitz und nicht die FDP, die wesentlich mehr Stimmen erhalten hatte.

7 Bei den vorangegangenen Wahlen 1999 waren Alternative und SP auf einer gemeinsamen Liste angetreten. Im Vergleich zu dieser Liste gewannen die beiden Parteien 2003 +3,8 %.

Kanton Zürich (34 Sitze)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei Stimmen % (+/-) Sitze (+/-) Gewählte Nationalräte
Schweizerische Volkspartei 120'680 33,4 % +0,9 % 12 −1 Christoph Blocher

Ueli Maurer

Toni Bortoluzzi

Hans Fehr

Christoph Mörgeli

Hans Kaufmann

Jürg Stahl

Max Binder

Ulrich Schlüer

Ernst Schibli

Bruno Zuppiger

Robert Keller

Sozialdemokratische Partei 92'739 25,7 % +0,0 % 10 0 Jacqueline Fehr

Anita Thanei

Mario Fehr

Andreas Gross

Christine Goll

Barbara Haering

Vreni Müller-Hemmi

Vreni Hubmann

Barbara Marty Kaelin

Chantal Galladé

Freisinnig-Demokratische Partei 58'706 16,2 % −1,6 % 5 −1 Felix Gutzwiller

Filippo Leutenegger

Rolf Hegetschweiler

Ruedi Noser

Markus Hutter

Grüne 30'608 8,5 % +4,3 % 3 +2 Ruth Genner

Daniel Vischer

Martin Bäumle

Christlichdemokratische Volkspartei 19'625 5,4 % +0,3 % 2 0 Rosemarie Zapfl

Kathy Riklin

Evangelische Volkspartei 14'852 4,1 % +0,7 % 1 0 Ruedi Aeschbacher
Eidgenössisch-Demokratische Union 7'451 2,1 % +0,3 % 1 +1 Markus Wäfler
Alternative Liste/PdA 5'193 1,4 % +0,5 %
Freies Forum 3'317 0,9 % +0,9 %
Schweizer Demokraten 3'143 0,9 % −0,7 %
Soziale Liste - die Gewerkschaften 2'632 0,7 % +0,7 %
Hanf-Ueli 698 0,2 % +0,2 %
Junge ins Parlament! 567 0,2 % +0,2 %
Europa-Partei 358 0,1 % −0,1 %
Freiheitspartei 334 0,1 % −0,7 %
Humanistische Partei 286 0,1 % −0,0 %
Die-Jugend.ch 124 0,0 % +0,0 %
Danowski 107 0,0 % +0,0 %

Listenverbindungen bestanden zwischen SVP und FDP, zwischen SP, AL und sozialer Liste, zwischen Grünen, CVP, EVP, Freiem Forum, Europa-Partei und Die-Jugend.ch sowie zwischen EDU, SD, FP und "Junge ins Parlament!". Eine Unterlistenverbindung bestand zwischen AL/PdA uns sozialer Liste.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Soweit nicht anders angegeben, beziehen sich die Angaben auf die amtlichen Schlussresultate gemäss http://www.admin.ch/ch/d/pore/nrw07/list/kt_index.html. Die Resultate der Nationalratswahlen 1999, welche indirekt zur Berechnung der Parteigewinne resp. -verluste benötigt wurden, stammen von http://www.admin.ch/ch/d/pore/nrw99/indexkt.html.

  1. vgl. Kandidierende http://www.admin.ch/ch/d/pore/nrw99/list/cand/FR6_k2.html, http://www.admin.ch/ch/d/pore/nrw99/list/cand/FR14_k2.html, http://www.admin.ch/ch/d/pore/nrw03/list/cand/fr_13_cand.html, http://www.admin.ch/ch/d/pore/nrw07/list/cand/fr_13_cand.html
  2. Erkennbar an den bei beiden Wahlen antrenden Kandidierenden: http://www.admin.ch/ch/d/pore/nrw99/list/cand/LU14_k2.html, http://www.admin.ch/ch/d/pore/nrw03/list/cand/lu_5_cand.html
  3. http://www.ow.ch/dl.php/de/20051229162635/Nationalratswahl+19.10.2003.pdf
  4. Die CSP Unterwallis wechselte erst 2005 zur Freien CSP http://www.anneepolitique.ch/APS/de/APS_2005/APS2005_III_a.html#ref13