UBS

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Dieser Artikel behandelt die Schweizer Großbank UBS, zu weiteren Bedeutungen von UBS siehe UBS (Begriffsklärung).
  UBS Group AG
Logo
Staat Schweiz
Sitz Zürich[1]
Rechtsform Aktiengesellschaft (AG)[1]
ISIN CH0244767585
BC-Nummer 230[2]
BIC UBSWCHZH80A[2]
Gründung 1862
Website www.ubs.com
Geschäftsdaten Vorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Daten veraltetVorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Jahr fehlt
Bilanzsumme CHF 989,4 Milliarden
(Q2 2016)[3]
Mitarbeiter 60'093 (Q2 2016)[4][5][3]
Leitung

Unternehmensleitung

Sergio P. Ermotti
(CEO)
Axel A. Weber
(VR-Präsident)

Die UBS Group AG ist eine Schweizer Grossbank mit Sitz in Zürich.[1] Sie zählt zu den weltweit grössten Vermögensverwaltern.[6]

Ursprünglich war der Name das Akronym aus französisch Union de Banques Suisses bzw. italienisch Unione di Banche Svizzere, später dann auch englisch Union Bank of Switzerland.[7] Heute steht UBS offiziell als Eigenname ohne weitere Bedeutung (siehe auch im Abschnitt Geschichte).

Die Bank ist eine der 30 Grossbanken, die vom Financial Stability Board (FSB) als «systemically important financial institution» (systemisch bedeutsames Finanzinstitut) eingestuft wurden.[8] Sie unterliegt damit einer besonderen Überwachung und strengeren Anforderungen an die Ausstattung mit Eigenkapital.[9] Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) nimmt die Aufsichtsfunktion wahr.[10]

Konzernüberblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014 war die UBS in 56 Ländern und an allen wichtigen Finanzplätzen mit 893 Niederlassungen [11] vertreten.[12] Davon sind 9 Niederlassungen in Deutschland, 2 in Österreich und über 300 in der Schweiz gelegen. Die Anzahl der vom Konzern beschäftigten Mitarbeiter belief sich am des ersten Halbjahres 2016 weltweit auf 60'093[3], davon etwa 35 Prozent in Nord- und Lateinamerika, 36 Prozent in der Schweiz, 17 Prozent im übrigen Europa, dem Nahen Osten und Afrika, sowie weitere 12 Prozent im asiatisch-pazifischen Raum.[13]

Die Höhe des verwalteten Vermögens betrug Ende 2015 ca. 2'689 Milliarden Schweizer Franken.[4] Damit nimmt die UBS AG nach eigenen Angaben die Position des führenden und wachstumsstärksten Vermögensverwalters der Welt ein.[14] Die Gesellschaft ist als eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht organisiert[1], deren Aktien an der SIX Swiss Exchange und an der New York Stock Exchange (NYSE) gelistet sind.[15]

Restrukturierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UBS Group AG wurde am 10. Juni 2014, als Holdinggesellschaft des UBS-Konzerns[5][16], in der Schweiz in der Form einer Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht gegründet und in das Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen.[1] UBS Group AG hat ihren Sitz in Zürich[1] und die Aktien der Gesellschaft tragen die ISIN CH0244767585. Die primäre operative Einheit der Gruppe ist derzeit die UBS AG, die im Jahre 1978 gegründete und in die Handelsregister der Kantone Basel-Stadt (am 28. Februar 1978),[17] und Zürich (am 13. Februar 1998) eingetragene Aktiengesellschaft mit ihrem registrierten Firmensitz in Basel und Zürich. Weder die Unternehmensbereiche von UBS AG, noch das Corporate Center sind rechtlich selbständige Einheiten, sondern führen ihre Geschäftsaktivitäten durch die weltweiten Niederlassungen des Stammhauses aus. Darüber hinaus werden die Geschäfte wo nötig oder wünschenswert auch durch lokale Tochtergesellschaften geführt.

Im Rahmen der Restrukturierungsmassnahmen sind keine Änderungen im Verwaltungsrat oder in der Geschäftsleitung der Gruppe beabsichtigt. Die Einrichtung einer Konzern-Holdinggesellschaft verfolgt hauptsächlich den Zweck, die Abwicklungsfähigkeit der Gruppe mit Blick auf die schweizerischen Anforderungen an das Grössenvertrauen ("Too-big-to-fail"-Anforderungen) zu verbessern und die jeweils geltenden Anforderungen in anderen Ländern, in denen die Gruppe Geschäfte tätigt, zu erfüllen.[5] So sollten Strukturen geschaffen werden, die im Falle einer Krise erlauben, systemrelevante Teile fortführen und Problemgeschäfte abspalten zu können.[5] Die Umstrukturierung wurde mittels eines Aktientausches realisiert,[5] dabei erwarb per 31. Dezember 2014, die UBS Group AG 96,68 % der Aktien der UBS AG.[5][18][19] Nach Abschluss der Transaktion wurde die UBS Group AG zur Holdinggesellschaft der UBS AG und deren drei Tochtergesellschaften in der Schweiz, Grossbritannien und den Vereinigten Staaten.[5] Die UBS Group AG hat im Rahmen eines Squeeze-out-Verfahrens, dessen Abschluss in der zweiten Jahreshälfte 2015 erwartet wird,[5] eine Kraftloserklärung beantragt. Wird diese vom Handelsgericht des Kantons Zürich gutgeheissen, so werden die Aktien der verbleibenden Minderheitsaktionäre der UBS AG automatisch in die Aktien der UBS Group AG umgetauscht, und die UBS Group AG wird damit zu 100 % Eigentümerin der UBS AG.[5]

Die Aktien der UBS Group AG sind seit dem 28. November 2014 an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: UBSG) kotiert und werden seit demselben Tag auch an der New York Stock Exchange (Ticker-Symbol: UBS) regulär gehandelt.[5] Am 17. Januar 2015 erfolgte die Dekotierung der Aktien der UBS AG von der NYSE.[5] Nach Abschluss des Squeeze-out-Verfahrens ist auch die Dekotierung der Aktien der UBS AG von der SIX vorgesehen.[5]

Ausser der Einrichtung einer neuen Holdinggesellschaft sind folgende weitere Veränderungen vorgesehen:

  • In Absprache mit den britischen und schweizerischen Aufsichtsbehörden, wurde das Geschäfts- und Betriebsmodell für die UBS Limited überarbeitet mit der Folge, dass die UBS Limited in höherem Mass die Risiken und Chancen ihrer geschäftlichen Aktivitäten zu tragen hat bzw. behalten wird.[5] Die Gruppe hat die Kapitalisierung von UBS Limited entsprechend erhöht.
  • In den USA wird die Gruppe die neuen Regeln für ausländischen Banken (bekannt gegebent vom Federal Reserve Board in den Abschnitten 165 und 166 des Dodd-Frank) implementieren. Sämtliche US-Tochtergesellschaften der UBS werden unter einer eigenen Zwischenholding bis zum 1. Juli 2016 zusammengefasst, die Eigentümerin des gesamten Geschäfts in den USA mit Ausnahme der US-Geschäftsstellen der UBS AG sein wird.[5]
  • Möglicherweise werden weitere Änderungen in der Rechtsstruktur des Konzerns vorgenommen, um weitere regulatorische Vorschriften bezüglich der Rechtsstruktur zu erfüllen.[5] Derzeit werden diese strukturellen Änderungen kontinuierlich mit der FINMA und anderen regulatorischen Aufsichtsbehörden erörtert.[5]

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konzernleiter (CEO) ist Sergio Ermotti, er folgte auf Oswald Grübel. Verwaltungsratspräsident ist seit Mai 2012 Axel A. Weber, er löste Kaspar Villiger ab. Ehrenpräsident war von 1996 bis zu seinem Tod 2014 Nikolaus Senn.

Die Mitglieder des Verwaltungsrates sind: Die Geschäftsleitung der UBS AG besteht aus:

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die UBS bietet jährlich über 300 Plätze für Lehrlinge und Praktikanten in der Schweiz an, wobei bis 2009 die UBS durchschnittlich 70 Prozent der Lehrabgänger übernahm. Im Jahr 2009 wurde die Anzahl erstmals auf 50 Prozent verringert, daneben wurden allerdings Plätze in einem internen Förderprogramm für hochqualifizierte Abgänger geschaffen und befristete Arbeitsverträge für neun Monate neu eingeführt.[20] Ausserdem bestehen weltweit Talentförderungsprogramme für die besten Lehrabsolventen sowie für Hochschulabgänger, unter anderem der 2014 eingeführte Master-Lehrgang, welcher in Zusammenarbeit mit der Universität Bern und der University of Rochester in der Schweiz und in Singapur angeboten wird.

Geschäftsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die operative Struktur[21] der Gruppe[22] gliedert sich in das Corporate Center sowie fünf Unternehmensbereiche:[23] Corporate Center, Wealth Management, Wealth Management Americas, Personal & Corporate Banking, Asset Management und Investment Bank.

  • Im Geschäftsbereich Wealth Management verwaltete die UBS per Ende des ersten Halbjahres 2016 das Vermögen in Höhe von 935 Milliarden Franken[3][24] und war in mehr als 40 Ländern mit rund 190 Niederlassungen präsent.[4] Ende des ersten Halbjahres 2016 beschäftigte dieser Bereich ca. 10'000 Mitarbeiter, darunter rund 4'000 Kundenberater.[3] Dieser Geschäftsbereich bietet für vermögende private Kunden weltweit (mit Ausnahme der Kunden von Wealth Management Americas) das gesamte Angebotsspektrum des Unternehmens, von umfassenden Finanzdienstleistungen bis zu den Dienstleistungen der Vermögensberatung.[24]
  • Wealth Management Americas umfasst das Inlandsgeschäft in den USA und in Kanada, neben den in den USA verbuchten internationalen Geschäften.[25] Die Finanzberater in diesem Geschäftsbereich stellen eine voll integrierte Palette von Wealth-Management Lösungen bereit, die speziell auf die Bedürfnisse von Ultra-High-Net-Worth- und High-Net-Worth-Kunden zugeschnitten sind.[25] Per 30. Juni 2016 belief sich das verwaltete Vermögen auf insgesamt 1'077 Milliarden US-Dollar.[3]
  • Das Corporate Center gliedert sich in zwei Einheiten: Corporate Center – Core Functions und Corporate Center – Non-Core and Legacy Portfolio.[22] Die erste Einheit erbringt Kontrollleistungen für den gesamten Konzern[22] und stellt alle Logistik- und Supportfunktionen bereit. Per 1. Januar 2015 wurde Corporate Center – Core Functions in zwei neue Bereiche aufgeteilt: Corporate Center – Services und Corporate Center – Group Asset and Liability Management (Group ALM).[5] Die zweite Einheit hat das Non-Core-Geschäft, sowie die Legacy-Positionen übernommen, die vor der Restrukturierung der Investment Bank angehörten.[5] Ende Juni 2016 beschäftigte UBS in diesem gesamten Geschäftsbereich 23'925 Mitarbeiter in über 35 Ländern, mit Hauptniederlassungen in Hongkong, London, New York, Singapur, Sydney, Tokio und Zürich,[3] die zuvor Teil der Investment Bank waren.[22]

Das Privat- und Firmenkundengeschäft der UBS in der Schweiz beträgt je nach Kundensegment einen Marktanteil zwischen einem Viertel und einem Drittel.[30] Ende 2015 erreichte die UBS etwa 80 % der Vermögen in der Schweiz, bediente ein Drittel der Haushalte, vermögenden Privatpersonen und Pensionskassen[4] und tätigte Bank- und Wertschriftendienstleistungen für über 120'000 Firmenkunden,[4] sowie rund 80 % der in der Schweiz domizilierten Banken.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung der Bank in Winterthur im April 1862 gilt als offizielles Gründungsdatum der UBS.[31] Die heutige UBS AG entstand im Juni 1998 aus dem Zusammenschluss der Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG, auf Französisch und Italienisch mit UBS abgekürzt)[32] mit Hauptsitz in Zürich, und dem Schweizerischen Bankverein(SBV) mit Hauptsitz in Basel.[33] Von der Schweizerischen Bankgesellschaft wurde das Kürzel,[34] vom Schweizerischen Bankverein das Schlüssellogo übernommen.

Schweizerische Bankgesellschaft (SBG), 1862–1998[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebäude der Schröder, Münchmeyer, Hengst & Co. als Filiale der UBS in Offenbach

1912 schlossen sich die 1862 gegründete, im Kreditgeschäft und der Eisenbahnfinanzierung tätige Bank in Winterthur und die Toggenburger Bank, die 1863 in Lichtensteig gegründet wurde, und als Handels- und Notenbank tätig war, zur Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG; Union de Banques Suisses, Unione di Banche Svizzere, Union Bank of Switzerland) zusammen.[34]

Nach dem Ersten Weltkrieg expandierte die SBG im Inland durch mehrere Übernahmen und Filialöffnungen in der ganzen Schweiz. Zu einem Aufschwung trugen auch das Auslandskreditgeschäft in Deutschland und Osteuropa, sowie die Beteiligung an der Emission von Auslandanleihen bei. Dank hoher Reservenbildung während dieser Zeit wurden die Weltwirtschaftskrise und der Zweite Weltkrieg überstanden, wobei allerdings die Bilanzsumme und das Kapital um ca. die Hälfte zurück ging.

Die SBG hatte lange Zeit mehrere Sitze, erst 1918 wurde die Zentralbuchhaltung, 1945 auch der Hauptsitz nach Zürich verlegt, und die in Turbulenzen geratene Eidgenössische Bank übernommen.[34] Nach 1945 wurde das Filialnetz der SBG im Inland weiter ausgebaut. 1967 fusionierte die SBG mit der Interhandel, einer ehemaligen Tarnfirma der I.G. Farben, wodurch sie zur damals grössten Schweizer Bank wurde.[35] Ausserdem eröffnete sie ihre erste ausländische Niederlassung in London.[35]

1975 gründete die SBG eine Niederlassung in New York.[34] Mitte der 1980er Jahre begann die Umwandlung der SBG zu einem globalen Finanzinstitut durch den Ausbau des Investment Bankings, die Stärkung des internationalen Asset Managements und des Offshore-Finanzplatzes. 1986 folgte die Übernahme der in der institutionellen Vermögensverwaltung führenden Londoner Brokerage-Firma Phillips & Drew. Hohe Kosten führten jedoch zu einer Änderung der Expansionsstrategie. In den weiteren Jahren übernahm sie mehrere andere Banken, wie zum Beispiel 1996 die Ersparniskasse Langenthal (EKL), die Appenzell-Ausserrhodische Kantonalbank oder die Hamburger Bank Schröder, Münchmeyer, Hengst & Co. im Jahr 1997.[36] Dadurch gelang der SBG der Einstieg ins Private Banking in Deutschland und der Ausbau ihres institutionellen und Anlagefondsgeschäfts. Anschliessend, am 30. Juli 1997, wurde die SBG in UBS umbenannt.[34]

Schweizerischer Bankverein (SBV), 1854–1998[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweizerischer Bankverein, einer von den zwei Vorgängern der UBS AG, Basel, ca. 1920

1854 wurde in Basel unter dem Namen Basler Bankierverein ein Konsortium aus sechs Privatbanken gebildet, um Industrie- und Eisenbahnprojekte zu finanzieren.[34] Nach dem Deutsch-Französischen Krieg setzte wirtschaftlicher Aufschwung an, der zu einem steigenden Kapitalbedarf führte. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wurde 1871 unter dem Namen Basler Bankverein in Frankfurt durch das Konsortium mit dem Frankfurter Bankverein eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Basel gegründet.[34] Bereits im Jahre 1872 öffnete der erste Schalter des Basler Bankvereins.[34] 1895 fusionierte die Bank mit dem Zürcher Bankverein, 1896 mit der Schweizerischen Unionbank in St. Gallen, 1897 mit der Basler Depositen-Bank und wurde in "Schweizerischer Bankverein (SBV)" umbenannt. Mit der Eröffnung von Filialen und der Übernahme der Banque d'Espine, Fatio & Cie. in Genf 1906, der Bank Fratelli Pasquali in Chiasso 1908, der Banque d'escompte et de dépôts in Lausanne und Aigle 1912, expandierte SBV in die ganze Schweiz.[36] Bereits 1898 wurde die erste Auslandsniederlassung in London eröffnet.[34] 1917 änderte die Bank ihre sämtlichen Namen, mit Ausnahme des deutschen, in Société de Banque Suisse (SBS) (bis dahin Bankverein Suisse), Società di Banca Svizzera (SBS) und Swiss Bank Corporation (SBC) (Swiss Bankverein).[36]

1918 lag die Bilanzsumme erstmals über einer Milliarde CHF. Da Deutschland, Mitteleuropa und Italien grösstenteils von Zürich aus bearbeitet wurden, wirkte sich die Weltwirtschaftskrise besonders stark auf die Rechnungsergebnisse des Sitzes Zürich aus und führte zu einem starken Rückgang im Kredit- und Passivgeschäft, sowie im Wertpapierhandel. Der Börsenumsatz des SBV Zürich, der an der Zürcher Börse den Umsatzanteil von circa 12 % aufwies, sank von 658 Millionen CHF im Jahr 1929 auf 378 Millionen CHF 1935.

1936 gründete der Bankverein die Goldraffinerie Métaux Précieux S.A. in Le Locle.[37] 1937 führte der Bankverein sein neues Logo mit den drei Schlüsseln ein, die Vertrauen, Sicherheit und Verschwiegenheit symbolisieren sollten.[34] 1939 wurde in New York die erste Niederlassung in den Vereinigten Staaten von Amerika eröffnet.[34] 1945 übernahm der Bankverein die zu den Schweizer Grossbanken zählende Basler Handelsbank, die am Ende des Zweiten Weltkriegs zahlungsunfähig geworden war.[34] 1950 verfügte der Bankverein über 31 Niederlassungen in der Schweiz und drei im Ausland. Mit der wachsenden Verflechtung der internationalen Finanzmärkte folgte in den 1950er und 60er Jahren ein Ausbau der Auslandspräsenz vor allem in den USA, aber auch in Kanada, Asien, Lateinamerika und Europa. Ab 1969 war die Bank auf allen fünf Kontinenten vertreten (1966: in Asien mit Tokio, und 1969 in Australien mit Sydney). 1964 verlegten zwei Geschäftsleitungsmitglieder das erste Mal ihren Arbeitsplatz nach Zürich, der juristische Sitz blieb aber weiterhin in Basel. 1972 wurde mit der Ständerätin Lise Girardin die erste Frau in den Verwaltungsrat gewählt. Am 4. Februar 1998 stimmten die Aktionäre an einer ausserordentlichen Generalversammlung in Basel der Fusion mit der UBS zu.[34] Am 15. April wurde die 126. (und letzte) ordentliche Generalversammlung des Schweizerischen Bankvereins in Basel abgehalten. Über das Wochenende des 27./28. Juni 1998 wurde die Fusion mit der UBS rechtlich vollzogen.[38]

Entstehung der UBS AG (1997/98) und Entwicklung bis 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 8. Dezember 1997 wurde die Fusion zwischen der SBG/UBS und dem Schweizerischen Bankverein angekündigt.[38] Zu diesem Zeitpunkt betrugen die Bilanzsummen jeweils 400 Milliarden CHF (SBG/UBS) und 300 Milliarden CHF (SBV), so dass die (an der Bilanzsumme gemessen) zweitgrösste Bank der Welt entstehen sollte. Weltweit beschäftigten die beiden Banken 58'000 Mitarbeiter: 30'000 (SBG/UBS) und 28'000 (SBV). Vom Bankverein wurde dabei das Logo mit den drei Schlüsseln[34] und von der SBG (Union de Banques Suisses) das französische Akronym «UBS» übernommen. Der Projekttitel der Fusion hiess ursprünglich «United Bank of Switzerland», welches somit das gleiche Akronym ergab. Aus markenrechtlichen Gründen wurde der Projekttitel nie zum offiziellen Namen der Bank. UBS ist daher keine Abkürzung, sondern ein Eigenname ohne weitere Bedeutung.[39]

Im Februar 1998 kündigte die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) an, die Fusion zu prüfen. Am 4. Mai 1998 wurde sie mit Auflagen genehmigt, und am 27./28. Juni 1998 rechtlich vollzogen.

1999 wurde der auf das Portfoliomanagement für private und institutionelle Kunden, sowie das Anlagefondsgeschäft spezialisierte Asset-Manager GAM übernommen. Im Jahr 2000 wurde der US-amerikanische Vermögensverwalter PaineWebber Inc. übernommen.[34] Drei Jahre später, im Mai 2003, übernahm UBS die französische Vermögensverwaltungsgeschäft von der Lloyds TSB.[36] Im September des gleichen Jahres kaufte sie das Prime-Brokerage-Geschäft von ABN AMRO.[36] Im darauffolgenden Jahr 2004, erwarb UBS die Capital Markets Division der Charles Schwab Corporation, sowie das Vermögensverwaltungsgeschäft der Bank Julius Bär in Nordamerika und das Vermögensverwaltungsgeschäft der Dresdner Bank in Lateinamerika.[38] Weiter, erwarb UBS 2004 mit der Sauerborn Trust AG das grösste Multi Family Office in Deutschland.[40] 2005 übernahm die UBS den Immobilienarm der Siemens Kapitalanlagegesellschaft mbH und führte sie als UBS Real Estate Kapitalanlagegesellschaft mbH fort.[36] Im September 2005 schloss die UBS einen Zusammenarbeitsvertrag mit der Bank of China.

Drei Monate später, im Dezember 2005, verkaufte die UBS ihre drei unabhängigen Privatbanken, Ehinger & Armand von Ernst, Banco di Lugano und Ferrier Lullin sowie GAM an die Julius Bär Holding,[36] und im April 2006 gab UBS die Übernahme des Privatkundengeschäft der Piper Jaffray Companies, sowie im Mai die Übernahme der brasilianischen Investment-Bank Banco Pactual S.A. bekannt, und übernahm die globalen Future- und Optionsgeschäfte von ABN AMRO. Im September 2006 erwarb UBS das Geschäftsstellennetz von McDonald-Investments.[36] Im Jahre 2008 hat UBS die Beteiligung im Umfang von rund 3,4 Milliarden US-Dollar Limited H-Shares an der Bank of China an institutionelle Anleger verkauft.[41]

Beginn der Subprime-Krise (2007–2008)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infolge der durch die Finanzkrise ab 2007 erlittenen Verluste musste UBS am 10. Dezember 2007 zusätzliche Abschreibungen in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar vornehmen. Um ihre Kapitalbasis zu stärken, kündigte die UBS gleichzeitig eine Kapitalerhöhung im Umfang von 13 Milliarden Franken in Form einer Privatplatzierung zweier Investoren an: Elf Milliarden Franken entfielen auf die Government of Singapore Investment Corporation Pte Ltd. (GIC), dem Staatsfonds von Singapur, und weitere zwei Milliarden Franken auf einen Investor aus dem Nahen Osten.[42] In der ausserordentlichen Generalversammlung am 27. Februar 2008 stimmten die Aktionäre der geplanten Kapitalerhöhung mit klarer Mehrheit zu. Eine von der Anlagestiftung Ethos beantragte Sonderprüfung wurde hingegen nur knapp abgelehnt.[43][44]

Am 1. April 2008 gab die UBS in einer Medienmitteilung bekannt, dass sie für das 1. Quartal 2008 einen Reinverlust von ungefähr zwölf Milliarden Franken und Abschreibungen in Höhe von ungefähr 19 Milliarden US-Dollar auf Positionen im US-Immobilienmarkt und damit zusammenhängende strukturierten Krediten erwartete.[45] Damit erhöhte sich die Gesamtsumme der bisherigen Abschreibungen auf CHF 40 Milliarden.

In einer gleichentags veröffentlichten Medienmitteilung gab die UBS zudem bekannt, dass der bisherige VR-Präsident Marcel Ospel nicht mehr zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat zur Verfügung stehe. Der Verwaltungsrat der UBS gab darin auch bekannt, dass er der Generalversammlung vom 23. April 2008 die Wahl von Peter Kurer in den Verwaltungsrat vorschlage. Dieser sollte die Nachfolge von Marcel Ospel als Präsident übernehmen.[46] Wie anlässlich der Veröffentlichung des Berichts «Finanzmarktkrise und Finanzmarktaufsicht» durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht am 14. September 2009 bekannt wurde, erfolgte der Rücktritt von Marcel Ospel auf den damaligen Generalversammlungstermin auf Veranlassung der Eidgenössischen Bankenkommission.[47]

Nachdem mehrere Banken in Europa und den USA staatliche Finanzhilfe erhielten, griffen die Schweizerische Eidgenossenschaft und die Schweizerische Nationalbank der UBS mit zwei Finanzspritzen unter die Arme, um gravierende, lang andauernde volkswirtschaftlichen Konsequenzen eines drohenden Konkurses abzuwenden. Am 16. Oktober 2008 sprachen der Bund und die Nationalbank der UBS bis zu 60 Milliarden US-Dollar zu: Davon sollten 54 Milliarden US-Dollar von der Nationalbank in eine Zweckgesellschaft zum Erwerb von problembehafteten Wertpapieren der UBS fliessen[48]. Die Schweizerische Eidgenossenschaft selbst stellte der angeschlagenen UBS 6 Milliarden Franken in Form einer Pflichtwandelanleihe zur Verfügung[49]. Die Höhe der von der UBS in die Zweckgesellschaft zu transferierenden Aktiven wurde im Februar 2009 auf knapp 40 Milliarden US-Dollar (39,1 Milliarden US-Dollar) reduziert, wovon maximal 35 Milliarden US-Dollar von der SNB getragen wurden[50]. Die Verwaltung dieser Aktiven wird von der UBS gegen Entschädigung durchgeführt.[51]

Für das Geschäftsjahr 2008 vermeldete die UBS einen Reinverlust von 19,7 Milliarden Franken, wobei der Verlust von über acht Milliarden Franken im vierten Quartal angefallen war. Im vierten Quartal hatte die UBS ihre Risikopositionen verringert und Kosten abgebaut, es waren jedoch über 80 Milliarden Franken an Kundengeldern abgeflossen. Aufgrund eines positiven Nettozuflusses an Neugeldern im Januar - sowohl im Wealth Management, als auch im Asset Management - sprach die UBS in einer Medienmitteilung von einem ermutigenden Start ins Jahr 2009, obwohl die Bank die Lage an den Finanzmärkten weiterhin als instabil bezeichnete. Der UBS-Chef Sergio Ermotti bezeichnete im November 2012 rückblickend die damalige Krise als «Nahtod-Erfahrung».[52]

Rechtliche Auseinandersetzungen mit den USA (2008/2009)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2008 wurde öffentlich bekannt, dass das amerikanische Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC gegen die UBS ermittelten. Der Vorwurf lautete auf regelmässige Beihilfe der UBS für zehntausende US-Staatsbürger zur Steuerhinterziehung in den Jahren 2000 bis 2007. Raoul Weil, damaliges Mitglied der UBS-Konzernleitung, wurde vom Department of Justice in Florida angeklagt. Im November 2014 wurde er nach einem 3-wöchigen Prozess als nicht schuldig befunden und somit freigesprochen.[53]

Die USA beantragten im Sommer 2008 in einem Amtshilfeverfahren von der Schweiz die Herausgabe der Daten der betroffenen Bankkunden. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (EStV) leitete eine Prüfung ein, ob sich die Preisgabe vertraulicher Bankdaten mit dem zwischen der Schweiz und den USA geltenden Doppelbesteuerungsabkommen vereinbaren lassen würde.[54] Laut den in der Schweiz geltenden Regeln dürfen Banken Kundendaten nur weitergeben, wenn gegen konkrete Personen strafrechtlich relevante Vorwürfe erhoben werden.[55] Die Nichtangabe von Vermögens- und Einkommenswerten gilt in der Schweiz nicht als Steuerbetrug, sondern als Steuerhinterziehung.

Erste Untersuchungsergebnisse der EStV bezüglich der Preisgabe der von den USA geforderten Kundendaten wurden nach Angaben der Neuen Zürcher Zeitung für März oder April 2009 angekündigt.[54] Dies dauerte den US-Behörden zu lange und der Schweiz wurde eine Frist gesetzt, bis zu deren Ablauf sie die geforderten Daten herauszugeben hatte – anderenfalls drohe die Einleitung eines Strafverfahrens gegen die UBS in den USA. Kurz vor Ablauf dieser Frist, am 18. Februar 2009, lenkte die UBS schliesslich ein.[56] Auf Veranlassung der Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA[54] gab sie die geforderten 250 bis 300 Kundendaten heraus und stimmte einer Zahlung von 780 Millionen US-Dollar als «Rückzahlung ungerechtfertigter Gewinne» (die in diesen Fällen auf rund 300 Millionen US-Dollar bei «hinterzogenen» 18 Milliarden US-Dollar geschätzt wurden) samt Strafaufschlag zu.[57] Dass die FINMA in diesem Fall einen Verstoss gegen das Bankgeheimnis zuliess, begründete sie mit den Artikeln 25 und 26 des Schweizer Bankengesetzes, die bei «drohender Insolvenzgefahr» «Schutzmassnahmen» gestatten. Die Herausgabe der Kundendaten wurde daher als Schutzmassnahme vor einem Gerichtsprozess in den USA, der die UBS zu weitaus höheren Strafzahlungen hätte verurteilen können, betrachtet.[54] Schweizer Medien und Politiker reagierten empört auf diese «Preisgabe des Bankgeheimnisses» – die Neue Zürcher Zeitung bezeichnete dieses Vorgehen am nächsten Tag als «Kapitulation im Steuerstreit mit den USA».[54]

Der Aktienkurs der UBS fiel am folgenden Freitag, dem 20. Februar 2009, um 14 % auf 11 CHF und am Montag darauf um weitere 9,1 % auf 10 CHF. Nachdem die Aktie am Dienstag erstmals unter 10 Franken geschlossen hatte, erholte sie sich in den folgenden Tagen wieder auf über 11 CHF, fiel aber am 5. März erneut auf ein Rekordtief von 9,52 CHF.[58]

Die Zahlung von 780 Millionen US-Dollar und die Herausgabe von 250 bis 300 Kundendaten wurden in den Medien oft als «Ausgleich» bezeichnet. Tatsächlich handelte es sich hierbei jedoch um ein Deferred Prosecution Agreement, eine aussergerichtliche Einigung, bei welcher der Beschuldigte «eine gewisse Verantwortung für illegales Verhalten»[56] eingesteht, eine Busse bezahlt, Besserung gelobt und einer Beaufsichtigung zustimmt.[56] Im Gegenzug wird vorläufig keine Anklage vor Gericht erhoben, was für ein Unternehmen existenzbedrohend sein könnte (so brach die Revisionsgesellschaft Arthur Andersen in den USA 2002 aufgrund eines Gerichtsprozesses zusammen und zehntausende Angestellte wurden entlassen[56]). Jedoch bleibt die Möglichkeit der Anklageerhebung weiterhin bestehen, insbesondere wenn der Beschuldigte im Verlauf einer von der Staatsanwaltschaft festgelegten «Bewährungsphase» nicht ausreichend (nach Ermessen der Staatsanwaltschaft) mit der Staatsanwaltschaft kooperiert und sein rechtswidriges Handeln nicht einstellt. Zudem droht die Staatsanwaltschaft mit der Veröffentlichung der Anklageschrift. Im Falle der UBS betrug diese Bewährungsphase 18 Monate. Am 20. Februar 2009 untersagte das Schweizer Bundesverwaltungsgericht die Herausgabe der UBS-Kundendaten, nachdem acht betroffene Bankkunden gegen die Verfügung der FINMA Beschwerde eingereicht hatten.[59]

An der UBS-Generalversammlung am 14. April 2010 in Basel wurde das Traktandum über die Entlastung des Verwaltungsrates für die Jahre 2007 bis 2009 intensiv diskutiert. Der Grund dafür war die als riskant erachtete Wirtschaftspraxis, die vom damaligen Verwaltungsrat unter der Präsidentschaft von Marcel Ospel verfolgt und genehmigt worden war. Der UBS-Verwaltungsrat entschied sich im Dezember 2009, keine Klage gegen die vorherigen Verwaltungsräte zu erheben. Eine Entlastung, Décharge genannt, die der Verwaltungsrat an der Generalversammlung beantragte, hätte die Verwaltungsräte in den Jahren 2007 bis 2009 vor Klagen geschützt. Vor der Abstimmung führten die Aktionäre eine emotionsreiche Diskussion, ebenso wurden kritische Stimmen gegen die Verwaltungsräte laut. Die Aktionäre stimmten schliesslich der Décharge des Verwaltungsrates für die Jahre 2008 und 2009 zu, jedoch verweigerten sie diese mit 52,75 % für das Jahr 2007. Damit waren die damaligen UBS-Verantwortlichen Marcel Ospel, Peter Wuffli, Marcel Rohner und Peter Kurer weiterhin vor Klagen nicht geschützt. Neu in den Verwaltungsrat wurde zudem der Lufthansa-Konzernchef Wolfgang Mayrhuber gewählt.[60]

Im Sommer 2015 haben US-Behörden erneut Ermittlungen gegen, unter anderen, die UBS aufgenommen. Gebüsst würden Verkäufe von durch Hypotheken gesicherten Wertpapieren, auch Mortgage Backed Securities genannt. Die Investoren seien nicht vollumfänglich über die Wertpapiere informiert worden.[61]

Hoher Verlust durch Handelsgeschäfte eines Mitarbeiters (2011)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. September 2011 teilte die UBS vor Börsenbeginn mit, dass ein Händler bei ungenehmigten Handelsgeschäften schätzungsweise zwei Milliarden Dollar (ca. 1,74 Milliarden Franken) Verlust verursacht habe. Es seien keine Kundenpositionen betroffen. Die Bank gab eine Gewinnwarnung für das laufende dritte Quartal heraus.[62]

In London war wenige Stunden zuvor der 31-jährige UBS-Investmentbanker Kweku Adoboli festgenommen worden.[63] Dieser wurde im November 2012 von einem Gericht in London wegen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt.[64] Er legte Berufung gegen das Urteil ein.[65] Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hatte noch am Tag von Adobolis Verhaftung, dem 16. September 2011,[66] eine umfassende, unabhängige Untersuchung in Zusammenarbeit mit der britischen Finanzmarktaufsicht Financial Services Authority (FSA) angekündigt.[67]

Am 18. September 2011 bezifferte die UBS den Verlust auf 2,3 Milliarden Dollar (ca. 2 Milliarden Franken). Weiter gab die UBS an, dass der Verlust durch unautorisierten, spekulativen Handel mit verschiedenen Aktienindexfutures des S&P 500, DAX und Euro Stoxx im Verlauf der letzten drei Monate entstanden sei. Dabei habe der Händler, der im Bereich «Global Synthetic Equity» in London arbeitete, die Risikolimiten überschritten. Dies habe er aber dadurch verdeckt, dass er Schein-Absicherungsgeschäfte getätigt habe, was zu einer Verfälschung der tatsächlichen Dimension des Risikos geführt habe. Nachdem die UBS-Kontrollstellen die Positionen des Händlers geprüft und Rückfragen an ihn gerichtet hätten, habe dieser am 14. September 2011 seine unerlaubten Aktivitäten zugegeben. Der UBS-Verwaltungsrat setzte einen speziellen Ausschuss ein, um zu den unerlaubten Handelsaktivitäten und deren Bezug zum Kontrollumfeld eine unabhängige Untersuchung durchzuführen.[68][69]

Am 24. September 2011 übernahm der Vorstandsvorsitzende Oswald Grübel die Verantwortung für den Vorfall und trat zurück.[70][71] Am 5. Oktober 2011 wechselte die UBS im Bereich Global Equities der Investment Bank die zwei Co-Leiter aus. Ausserdem wurden gegen weitere Mitarbeiter Disziplinarmassnahmen ergriffen.[72]

Libor-Skandal 2012–2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen des so genannten «Libor-Skandals» betreffend Manipulationen des Referenzzinssatzes LIBOR, sowie weiterer Zinssätze - nämlich EURIBOR und japanischer TIBOR - im Interbankengeschäft, stimmte die UBS im Dezember 2012 einer Vergleichszahlung von rund 1,4 Mrd. Franken an US-amerikanische, britische und Schweizer Behörden zu. Ausserdem räumte UBS Securities Japan in einem Anklagepunkt den Betrug durch Manipulation von Referenzzinssätzen ein.[73] Da die UBS in einem Strafverfahren des EU-Kommissars für Wettbewerb gegen das Libor-Kartell als eine von zwei Kronzeuginnen aufgetreten war, liess die EU-Kommission im Dezember 2013 eine Geldbusse der Bank von 2,5 Milliarden Euro fallen. Sechs andere Banken zahlten Bussen in Höhe von insgesamt 1,7 Milliarden Euro.[74][75]

Laufende Ermittlungen in Frankreich seit 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer ersten Voruntersuchung im März 2011 leitete die Pariser Staatsanwaltschaft im April 2012 Ermittlungen zu UBS-Geschäftsaktivitäten in Frankreich wegen des Verdachts auf Geldwäscherei und Beihilfe zur Steuerhinterziehung ein.[76] Auslöser waren anonym an französische Behörden übermittelte Unterlagen gewesen, die auf die Existenz von nicht-deklarierten UBS-Konten französischer Kunden in der Schweiz und auf parallele Bankaufzeichnungen für die Jahre 2002 bis 2007 hingewiesen haben sollen.[77]

Im Juli 2012 fanden Hausdurchsuchungen in der UBS-Niederlassung in Bordeaux und bei UBS-Managern in Strassburg statt.[76] Einige Monate später, im Oktober 2012, erklärte Jean-Frédéric de Leusse, Chef von UBS Frankreich, bei internen Untersuchungen der Bank seien keine betrügerischen Machenschaften zum Vorschein gekommen.[77]

Wegen des Vorwurfs des illegalen Anwerbens von Kunden, sowie der Geldwäscherei und der Hehlerei wurden formelle Ermittlungsverfahren zunächst gegen Patrick de Fayet, der in den Jahren 2008 und 2009 die Position des UBS-Generaldirektors in Frankreich innehatte, sowie einen ehemaligen UBS-Leiter in Lille, und einige leitende UBS-Angestellte in Strassburg aufgenommen,[78][77] und ab Ende Mai 2013 wegen des Verdachts auf Vertuschung von Steuerhinterziehung auch gegen die UBS Frankreich. Als «Zeugin mit Rechtsbeistand» bekam die Bank einen Status als Beschuldigte und Zeugin gleichzeitig.[79]

Im Juni 2013 wurden die Ermittlungsverfahren auf die Schweizer UBS ausgeweitet. Die französische Staatsanwaltschaft verdächtigte die Bank, an gesetzeswidrigen Vertriebspraktiken in Frankreich beteiligt gewesen zu sein.[80][81]

Während der noch anhängigen Rechtsverfahren erhob im Februar 2014 eine ehemalige Marketingchefin von UBS Frankreich in einem Buch den Vorwurf, die Bank habe aktiv an Steuerhinterziehung für Kunden mitgewirkt. UBS bestritt ihre Darstellungen.[82][83][84]

Ermittlungsverfahren in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2012 hatte eine vom Bundesland Nordrhein-Westfalen angekaufte Daten-CD Ermittlungen gegen die UBS wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung ausgelöst, wobei deutsche Kunden bei der Bank bis zu 20 Milliarden Franken unversteuert angelegt haben sollen. Am 24. Februar 2014 berichtete die Süddeutsche Zeitung, dass UBS zur Zahlung einer Vergleichssumme von 200 Millionen Euro bereit sei.[85][86]

Ermittlungsverfahren in England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014 musste die Bank die Verluste in Höhe von 400 Millionen Euro aus hochriskanten Spekulationen im KWL-Skandal mit den Kommunalen Wasserwerken Leipzig selber tragen. Dies entschied der Londoner High Court of Justice. Im Urteil wurde festgestellt, dass sich einer der KWL-Geschäftsführer von Finanzberatern bestechen liess, während der zweite Geschäftsführer half, dies zu verschleiern.[87]

Rebranding[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2015 kündigte der Kommunikationschef der UBS an, dass der Auftritt gegen innen sowie gegen aussen überarbeitet wurde. Die Veröffentlichung des Projekts «it’s time» wurde für den Herbst 2015 angekündigt,[88] eine neue Werbekampagne wurde im September gestartet. Sie soll das Vertrauen in die Bank wieder aufbauen, und, dank der vorwiegend digitalen Kampagne, die nächste Generation als Kunden zu gewinnen.[89]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1997 machte der bei der SBG angestellte Nachtwächter Christoph Meili die Vernichtung von Akten aus der Zeit des Nationalsozialismus publik. Im selben Jahr richteten der Schweizerische Bankverein und die Schweizerische Bankgesellschaft zusammen mit der Credit Suisse auf internationalen Druck hin einen Fonds zur Entschädigung von Holocaust-Opfern ein. Den Banken wurde vorgeworfen, Guthaben im Wert von mehreren hundert Millionen US-Dollar zu lagern, die deutsche Nationalsozialisten jüdischen Bürgern geraubt und in der Schweiz deponiert hätten. [90] [91]

Wie auch andere Schweizer Banken wurden die Vorgänger der UBS für ihre Geschäftsbeziehungen mit Südafrika zur Zeit der Apartheid kritisiert. 2002 wurde in New York eine Klage von 91 Apartheid-Opfern gegen UBS, Credit Suisse und 20 weitere westlichen Unternehmen eingereicht, die durch Zusammenarbeit mit Apartheid-Südafrika dessen Menschenrechtsverstösse unterstützt haben sollen. Die Klage wurde im November 2004 abgewiesen und befindet sich in der Berufung.[92]

Die UBS engagiere sich laut einer belgischen und einer niederländischen Nichtregierungsorganisation (NGO) in der Finanzierung von Unternehmen, die an der Entwicklung oder Produktion von Streubomben beteiligt sind, wobei dieses Engagement mit 465 Mio. USD beziffert wird.[93][94][95]

Die Schweizerische Bundesanwaltschaft eröffnete 2012 ein Strafverfahren gegen die UBS wegen des Verdachts auf Geldwäscherei. Nach Angaben des Bruno Manser Fonds soll Musa Aman, Regierungschef eines malaysischen Bundesstaats, von Holzkonzernen Bestechungsgelder für die Erteilung von Holzkonzessionen und für die Exportgenehmigung von Tropenhölzern verlangt und diese bei der UBS anschliessend gewaschen haben.[96]

Mediale Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: UBS – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Internet-Auszug - Handelsregister des Kantons Zürich. Handelsregister des Kantons Zürich. Abgerufen am 10. April 2015.
  2. a b Eintrag im Bankenstamm der Swiss Interbank Clearing
  3. a b c d e f g h i j k l Our financial results. Second quarter 2016 report. (PDF) UBS. 29. Juli 2016. Abgerufen am 29. Juli 2016.
  4. a b c d e f Geschäftsbericht 2015 (PDF) UBS. Abgerufen am 18. April 2016.
  5. a b c d e f g h i j k l m n o p q r Geschäftsbericht 2014 (PDF) UBS. Abgerufen am 31. Dezember 2015.
  6. Scorpio Partnership Global Private Banking Benchmark 2013. scorpiopartnership.com. Abgerufen am 15. November 2014.
  7. Wir über uns. Geschichte von UBS.
  8. Policy Measures to Address Systemically Important Financial Institutions. In: Financial Stability Board (FSB) vom 4. November 2011 (PDF-Datei; 105 kB)
  9. Update of group of global systemically important banks (G-SIBs) (PDF; 43 kB) vom 1. November 2012
  10. Faktenblatt Too Big To Fail Regime (PDF) Finma.ch.
  11. Die Zukunft gestalten – UBS Jahresrückblick 2014. UBS. Abgerufen am 10. April 2015.
  12. Geschäftsstellen und Standorte Abgerufen am 15. November 2014
  13. UBS in ein paar Worten. UBS.com. Abgerufen am 15. November 2014.
  14. UBS Factsheet Abgerufen am 15. November 2014
  15. UBS Security numbers Abgerufen am 15. November 2014
  16. UBS startet Etablierung von Konzernholding NZZ, abgerufen am 23. Januar 2015
  17. UBS: Handelsregister- und Wirtschaftsinformationen moneyhouse, Abgerufen am 23. Januar 2015
  18. 90% der UBS-Aktionäre nehmen an Aktientausch teil Finanz und Wirtschaft,abgerufen am 23. Januar 2015
  19. UBS-Konzernumbau: Aktionäre tauschen Aktien Bilanz, abgerufen am 23.Januar 2015
  20. Tagesanzeiger: UBS stellt Lehrabgänger auf die Strasse, 1. April 2009
  21. UBS Organisationsstruktur. UBS.com. Abgerufen am 8. Februar 2015.
  22. a b c d e f g h i j k UBS Kunden und Geschäfte. UBS.com. Abgerufen am 8. Februar 2015.
  23. a b UBS Geschäftsbericht 2013. UBS.com. Abgerufen am 8. Februar 2015.
  24. a b UBS Wealth Management. UBS.com. Abgerufen am 8. Februar 2015.
  25. a b UBS Wealth Management Americas. UBS.com. Abgerufen am 8. Februar 2015.
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  28. UBS Fund Services. UBS.com. Abgerufen am 8. Februar 2015.
  29. a b UBS Investment Bank. UBS.com. Abgerufen am 8. Februar 2015.
  30. UBS Our Profile. UBS.com. Abgerufen am 8. Februar 2015.
  31. UBS: Es begann in Winterthur. Der Landbote. Abgerufen am 24. Oktober 2015.
  32. Schweizerische Bankgesellschaft, Eintrag im Handelsregister des Kantons Zürich
  33. Schweizerischer Bankverein, Eintrag im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive)
  34. a b c d e f g h i j k l m n o UBS 150 Jahre im Bankgeschäft. UBS.com. Abgerufen am 25. Januar 2015.
  35. a b Mario König: Interhandel. Die schweizerische Holding der IG Farben und ihre Metamorphosen – eine Affäre um Eigentum und Interessen (1910–1999)(PDF; 16 kB). Abgerufen am 25. Januar 2015.
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  38. a b c Geschichte von UBS. UBS. Abgerufen am 25. Januar 2015.
  39. Warum heisst UBS eigentlich nichts? (Memento vom 15. Oktober 2012 im Webarchiv archive.is) In: Tages-Anzeiger, 11. November 2006
  40. UBS Wealth Management in Germany and Sauerborn Trust together. UBS. Abgerufen am 29. Oktober 2013.
  41. UBS trennt sich von ihrem Anteil an der Bank of China. Neue Zürcher Zeitung. Abgerufen am 3. Juni 2015.
  42. UBS: UBS stärkt ihre Kapitalbasis und passt Bewertungen an, Medienmitteilung vom 10. Dezember 2007, Zugriff am 31. Dezember 2015
  43. NZZ, 27. Februar 2008
  44. 13 Milliarden für die UBS – 27. Februar 2008 (Memento vom 1. März 2008 im Internet Archive), Tagesschau, 27. Februar 2008
  45. UBS – Medienmitteilungen: Vorankündigung eines erwarteten Verlustes von ungefähr CHF 12 Milliarden im 1. Quartal 2008 (1. April 2008)
  46. UBS – Medienmitteilungen: Marcel Ospel steht zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat nicht mehr zur Verfügung, 1. April 2008
  47. „Finanzmarktkrise und Finanzmarktaufsicht“ (PDF; 821 kB) Eidgenössische Finanzmarktaufsicht, 14. September 2009 (siehe Seite 35/71)
  48. Medienmitteilung der Schweizerischen Nationalbank vom 16. Oktober 2008 (PDF; 60 kB)
  49. Medienmitteilung des Eidgenössischen Finanzdepartements vom 16. Oktober 2008
  50. Schweizerische Nationalbank, Medienmitteilung vom 10. Februar 2009 (PDF; 60 kB)
  51. 20 Minuten online: UBS verdient auch mit Schrottpapieren Millionen
  52. sda: Bankbranche laut UBS-Chef Ermotti in historischem Umbruch, 15. November 2012
  53. Schnelle Entscheidung: Freispruch für Raoul Weil. In: Neue Zürcher Zeitung. 3. November 2015, abgerufen am 14. Juni 2015.
  54. a b c d e Kapitulation im Steuerstreit mit den USA: Weitergabe von Kundendaten – Zahlung von 780 Millionen Dollar. In: Neue Zürcher Zeitung Online, 19. Februar 2009 (Printausgabe: 20. Februar 2009)
  55. Switzerland: Banking Confidentiality. UBS. Abgerufen am 29. Oktober 2013.
  56. a b c d Juristisches Damoklesschwert über der UBS. Heikle Aspekte rund um Aufschub der Strafverfolgung in den USA.. Abgerufen am 30. April 2016.
  57. Klaus Bonanomi: UBS zahlt Strafe und gibt Kundendaten preis. In: Der Standard Online, 19. Februar 2009 (Printausgabe: 20. Februar 2009)
  58. Tagesgespräch an der Börse: UBS-Aktie fällt auf Rekordtief von 10 Franken – Banken überdenken Kaufempfehlungen für die Titel der Großbank. In: Neue Zürcher Zeitung, 24. Februar 2009
  59. APA/AP: Schweizer Gericht untersagt Herausgabe von UBS-Unterlagen. derstandard.at, 20. Februar 2009
  60. Aktionäre verweigern Décharge für Ospel und Co. In: NZZ Online, 14. April 2010
  61. Drohen UBS und CS neue Milliardenzahlungen? In: News, 5. Juni 2015 (abgerufen am 14. Juni 2015)
  62. Medienmitteilung in: UBS vom 15. September 2011
  63. UBS-Kontrolleure sollen Milliarden-Minus übersehen haben, Spiegel Online, 16. September 2011
  64. Adoboli zu sieben Jahren verurteilt NZZ, 20. November 2012 (abgerufen am 30. April 2016).
  65. Ex-UBS-Händler Adoboli legt Berufung gegen Gefängnisstrafe ein. In: Neue Zürcher Zeitung vom 1. März 2013
  66. Händler in London vor Gericht. In: faz.net vom 16. September 2011
  67. UBS-Handelsverluste: FINMA und UK FSA starten Untersuchung. Medienmitteilung in: Eidgenössische Finanzmarktaufsicht vom 16. September 2011
  68. UBS liefert mehr Details zu den unautorisierten Handelsgeschäften. Medienmitteilung vom 18. September 2011
  69. UBS-Chef Grübel will Verantwortung übernehmen in: NZZ Online vom 18. September 2011
  70. UBS-Chef Grübel gibt auf, Spiegel Online, 24. September 2011
  71. Sergio P. Ermotti zum Group CEO ad interim ernannt – Oswald J. Grübel tritt zurück. Medienmitteilung vom 24. September 2011
  72. Führungswechsel im Bereich Global Equities der Investment Bank von UBS. Medienmitteilung vom 5. Oktober 2011
  73. Positionspapier von UBS: Libor-Vergleich 2012 – eingeleitete Massnahmen, Dezember 2012 abgerufen am 24. Februar 2014
  74. Neue Zürcher Zeitung: EU büsst Banken mit 1,7 Milliarden Euro. Die UBS entgeht einer Rekordstrafe, 4. Dezember 2013
  75. n-tv: Deutsche Bank trifft Großteil der EU-Strafe, 4. Dezember 2013
  76. a b Tagesanzeiger: Hausdurchsuchungen bei hochrangigen UBS-Managern, 11. Juli 2012
  77. a b c Handelszeitung: Ermittlungen gegen UBS in Frankreich, 24. Mai 2013
  78. Die Welt: Ermittlungen gegen Ex-Generaldirektor von UBS Frankreich, 19. November 2012
  79. Handelszeitung: Ermittlungsverfahren gegen UBS in Frankreich eingeleitet, 1. Juni 2013
  80. FAZ: Gesetzeswidrige Vertriebspraktiken. Frankreich weitet Steuer-Ermittlungen gegen UBS aus, 7. Juni 2013
  81. Spiegel: Verdacht auf illegale Steuertricks: Frankreich leitet Verfahren gegen UBS ein, 7. Juni 2013
  82. Handelszeitung: Diese Französin zwickt die UBS, 6. Februar 2014
  83. Neue Zürcher Zeitung: Ex-UBS-Kader kritisieren ehemaligen Arbeitgeber. Der Stachel im Fleisch der UBS, 8. Februar 2014
  84. Tagesanzeiger: Die Frau, die zu viel wusste, 6. Februar 2014
  85. Süddeutsche Zeitung: Feilschen um die Strafe, 24. Februar
  86. Spiegel: Unterstützung für Steuerbetrüger: UBS bietet Rekordsumme als Strafe an, 25. Februar 2014
  87. Aufatmen in Leipzig – Stadt gewinnt KWL-Prozess. In: MDR. 4. November 2014, abgerufen am 4. November 2014.
  88. "It’s time" – es geht los mit New UBS. In: Tagesanzeiger. 2. Juni 2015, abgerufen am 14. Juni 2015.
  89. UBS investiert 150 Millionen in ihr Image. Tagesanzeiger.ch. Abgerufen am 31. Dezember 2015.
  90. US-Richter geht mit Schweizer Banken hart ins Gerich. derstandard.at. Abgerufen am 30. April 2016.
  91. Holocaust-Gelder: Wo sind die Millionen hin?. beobacher.ch. Abgerufen am 30. April 2016.
  92. UBS AG - Eine Traditionsbank aus der Schweiz. WIFSG. Abgerufen am 30. April 2016.
  93. Schweiz ratifiziert Anti-Streubomen-Konvention 2011 in NZZ vom 27. Juli 2010
  94. Schweizer Banken stehen am Pranger wegen Streubomben. In: Basler Zeitung, 15. April 2010
  95. Worldwide Investments in Cluster Munitions – a shared responsibility. (PDF; 1,7 MB) NGO-Bericht über weltweites Streubomben-Engagements, Oktober 2009 (englisch)
  96. CH/Bundesanwaltschaft eröffnet Strafverfahren gegen die UBS (AF). In: Handelszeitung vom 31. August 2012
  97. Res Strehle, Arthur Rutishauser: «Das grenzt an Geschichtsklitterung.» Interview in: Tages-Anzeiger vom 2. Juli 2012
  98. Robert U. Vogler: Abrechnung mit Marcel Ospel. In: finews.ch vom 4. Dezember 2015.
  99. Hansueli Schöchli: Buch eines Insiders. Die UBS-Fusion hing an einem dünnen Faden. In: Neue Zürcher Zeitung vom 16. Januar 2016.