Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz
| Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz (MV) | |
|---|---|
| Rechtsform | Verein |
| Gründung | 1915[1] in Biel[1] |
| Sitz | Bern |
| Präsident | Carlo Sommaruga |
| Generalsekretärin | Linda Rosenkranz |
| Website | https://www.mieterverband.ch/ |
Der Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz (MV), vertritt die Interessen der Schweizer Mieterinnen und Mieter auf nationaler Ebene. Er ist in allen drei Sprachregionen des Landes vertreten: im Mieterinnen- und Mieterverband Deutschschweiz (MVD), in der L'Association des locataires en Suisse romande (ASLOCA Romande) und in der Associazione Svizzera Inquilini im Tessin (ASI). Das Generalsekretariat vertritt die Mieterinnen und Mieter in der nationalen Politik.
Über 230’000 Mitglieder sind gesamtschweizerisch in den 20 Sektionen des Mieterinnen- und Mieterverbandes Schweiz (MV) organisiert. Rechtlich ein privater Verein mit einer ideellen Zielsetzung und ohne staatliche Unterstützung, gehört der MV zu den grossen Non-Profitorganisationen (NPO) der Schweiz.
Das Selbstverständnis des MV hat sich im Verlauf der Jahre gewandelt. War seine Tätigkeit in der Vergangenheit im Wesentlichen auf die Rechte der Mieter ausgerichtet, versteht sich der MV in jüngster Zeit auch als nationales Kompetenzzentrum für Fragen rund um die Wohn- und Lebensqualität. Als traditionelle Dienstleistung gehört die kostenlose Rechtsberatung für Mitglieder bei Fragen rund ums Mieten und Wohnen zu den wichtigsten Tätigkeiten des Mieterinnen- und Mieterverbands. Der MV ist landesweit die einzige Organisation mit langjährig spezialisierter Kompetenz in diesem Bereich. Davon profitieren Mietende in den jährlich gegen 50’000 persönlichen Rechtsberatungen.
Die lokalen Sektionen stellen Vertretende für die kantonalen Schlichtungsstellen und Mietgerichte. Diese sind paritätisch aus Vertretenden der Mieterseite und der Vermieterseite zusammengesetzt.
Der Mieterverband beschwerte sich in Medienäusserungen darüber, dass das der Mieterschutz Schweiz MSS beim Verband abkupfere. Strässle als Geschäftsführer des Mieterschutz sah das anders und fand, dass seine Kunden durchaus die beiden Angebote unterscheiden könnten, und konterte, dass der Mieterverband nicht mit Mieterschutz im Internet werben sollte.[2]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Mietervereine in Deutschland
- Mietervereinigung Österreichs
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website des Dachverbands der Mieterverbände in der deutschsprachigen Schweiz: Mieterinnen- und Mieterverband Deutschschweiz
- Offizielle Website des Dachverbands der Mieterinnen- und Mieterverbände der Romandie: Association Suisse des Locataires (ASLOCA)
- Offizielle Website des Dachverbands der Mieterinnen- und Mieterverbände im Tessin: Associazione Svizzera inquilini (ASI)
- Literatur von und über Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b 100 Jahre Mieterverband – und noch bleibt die Arbeit nicht aus. srf.ch, 20. Januar 2015, abgerufen am 18. Januar 2019.
- ↑ Maria Kressbach: Mieterschutz ist nicht Mieterverband. In: SRF Kassensturz. 15. April 2011, abgerufen am 7. Oktober 2025.