Schwenningen (Donau)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schwenningen
Schwenningen (Donau)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schwenningen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 39′ N, 10° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Verwaltungs­gemeinschaft: Höchstädt an der Donau
Höhe: 416 m ü. NHN
Fläche: 25,05 km²
Einwohner: 1448 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89443
Vorwahl: 09070
Kfz-Kennzeichen: DLG, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 164
Gemeindegliederung: 10 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Herzog-Philipp-Ludwig-Str. 10
89443 Schwenningen
Webpräsenz: www.schwenningen.eu
Bürgermeister: Reinhold Schilling CSU/Bürgerblock-Junge Bürger
Lage der Gemeinde Schwenningen im Landkreis Dillingen an der Donau
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Donau-Ries Landkreis Günzburg Aislingen Bachhagel Bächingen an der Brenz Binswangen Bissingen (Bayern) Blindheim Buttenwiesen Dillingen an der Donau Finningen Glött Gundelfingen an der Donau Haunsheim Höchstädt an der Donau Holzheim (bei Dillingen an der Donau) Laugna Lauingen (Donau) Lutzingen Medlingen Mödingen Schwenningen (Donau) Syrgenstein Villenbach Wertingen Wittislingen Ziertheim Zöschingen ZusamaltheimKarte
Über dieses Bild

Schwenningen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt an der Donau.

Pfarrkirche St. Ulrich und Johannes Baptist

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwenningen liegt in der Region Augsburg im Donauried. Die Gemeinde Schwenningen sollte nicht verwechselt werden mit dem Stadtteil Schwenningen der Kreisstadt Villingen-Schwenningen.

Es existieren folgende Gemarkungen: Gremheim, Schwenningen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 13. Jahrhundert waren die Grafen von Dillingen Grund- und Gerichtsherren. Schwenningen gehörte später den Herren von Jubert. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, deren Sitz Schwenningen war. 1818 entstand durch das Gemeindeedikt die heutige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Gremheim eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1450 Einwohner[2]
  • 1970: 1397 Einwohner[2]
  • 1987: 1343 Einwohner
  • 1995: 1461 Einwohner
  • 2000: 1465 Einwohner
  • 2005: 1475 Einwohner
  • 2010: 1405 Einwohner
  • 2015: 1448 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2014 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:

  • Parteilose Listen: 9 Sitze (74,2 %)
  • CSU: 3 Sitze (25,8 %)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 1996 Reinhold Schilling.

Steuereinnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 958.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) 156.000 €.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Schräg geteilt durch einen goldenen Balken; oben in Blau ein schreitender, goldenbewehrter silberner Löwe, unten in Rot eine silberne Hirschstange.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 2013 nach der amtlichen Statistik 98 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte am Arbeitsort. Beschäftigte am Wohnort wurde 608 gezahlt, so dass das Pendlersaldo 510 Beschäftigte betrug.

2010 bestanden 45 landwirtschaftliche Betriebe. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche betrug 2188 ha, davon waren 1880 ha Ackerfläche und 308 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwenningen (Donau) verfügt über den im Jahr 2006 neu errichteten Haltepunkt Schwenningen (Bay), der über die Bahnstrecke der Donautalbahn stündliche Verbindungen nach Ulm und Donauwörth/Ingolstadt/Regensburg ermöglicht. Schwenningen hat Anschluss zur Bundesstraße 16.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2014):

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 30 Kindern, davon 3 unter 3 Jahren
  • Grundschule: mit 5 Klassen und 99 Schülern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schwenningen (Donau) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 770.