Schweppenhausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Schweppenhausen
Schweppenhausen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Schweppenhausen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 56′ N, 7° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Stromberg
Höhe: 195 m ü. NHN
Fläche: 3,05 km2
Einwohner: 878 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 288 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55444
Vorwahl: 06724
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 093
Adresse der Verbandsverwaltung: Warmsrother Grund 2
55442 Stromberg
Webpräsenz: www.schweppenhausen.de
Ortsbürgermeister: Günter Landwermann
Lage der Ortsgemeinde Schweppenhausen im Landkreis Bad Kreuznach
Bad KreuznachKirnBiebelsheimPfaffen-SchwabenheimPleitersheimVolxheimHackenheimFrei-LaubersheimNeu-BambergFürfeldTiefenthal (Rheinhessen)Traisen (Nahe)NorheimAltenbambergHochstättenFeilbingertHallgarten (Pfalz)Niederhausen (Nahe)Oberhausen an der NaheDuchrothBad SobernheimAuen (Hunsrück)BärweilerDaubach (Hunsrück)IppenschiedKirschrothLangenthal (Hunsrück)LauschiedMartinsteinMeddersheimMerxheim (Nahe)Bad SobernheimMonzingenNußbaumOdernheim am GlanRehbach (bei Sobernheim)SeesbachStaudernheimWeiler bei MonzingenWinterburgBretzenheimDorsheimGuldentalLangenlonsheimLaubenheimRümmelsheimWindesheimDaxweilerDörrebachEckenrothRoth (bei Stromberg)Schöneberg (Hunsrück)SchweppenhausenSeibersbachStromberg (Hunsrück)WaldlaubersheimWarmsrothKirnBärenbach (bei Idar-Oberstein)Becherbach bei KirnBrauweiler (Rheinland-Pfalz)BruschiedHahnenbachHeimweilerHeinzenberg (bei Kirn)HennweilerHochstetten-DhaunHorbach (bei Simmertal)KellenbachKönigsauLimbach (bei Kirn)Meckenbach (bei Kirn)Oberhausen bei KirnOtzweilerSchneppenbachSchwarzerdenSimmertalWeitersbornAbtweilerBecherbach (Pfalz)BreitenheimCallbachDeslochHundsbachJeckenbachLettweilerLöllbachMeisenheimRaumbachRehbornReiffelbachSchmittweilerSchweinschiedAllenfeldArgenschwangBockenauBoos (Nahe)BraunweilerBurgsponheimDalberg (bei Bad Kreuznach)GebrothGutenberg (bei Bad Kreuznach)HargesheimHergenfeldHüffelsheimMandel (Gemeinde)MünchwaldOberstreitRoxheimRüdesheim (Nahe)SchloßböckelheimSankt Katharinen (bei Bad Kreuznach)Sommerloch (bei Bad Kreuznach)SpabrückenSpallSponheimWaldböckelheimWallhausen (bei Bad Kreuznach)Weinsheim (bei Bad Kreuznach)Winterbach (Soonwald)Rhein-Hunsrück-KreisLandkreis BirkenfeldLandkreis Mainz-BingenHessenLandkreis Alzey-WormsLandkreis KuselDonnersbergkreisKarte
Über dieses Bild
Ansicht von Westen
Ansicht von Süden

Schweppenhausen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Stromberg an.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingebettet zwischen Wald, Feld und Weinbergen am Guldenbach ist Schweppenhausen „das Tor zum Hunsrück“. Schweppenhausen ist ca. 10 km von Bingen am Rhein und ca. 13 km von Bad Kreuznach entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sweppenhuzun wird im Jahr 1125 in einer Urkunde Kaiser Heinrichs V. als Besitz der Abtei St. Maximin von Trier zum ersten Mal genannt. Seit dem 14. Jahrhundert war es als Lehen der Wildgrafen und Pfalzgrafen im Besitz der Familie von Ingelheim.[2] Die wesentlichen Unterlagen zu Schweppenhausen, beginnend noch im Mittelalter, liegen im Landeshauptarchiv Koblenz unter der Signatur Abt 53 C 44.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Schweppenhausen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 475
1835 562
1871 487
1905 525
1939 540
Jahr Einwohner
1950 708
1961 753
1970 836
1987 900
2005 870

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsgemeinderat in Schweppenhausen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Ortsgemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU WGR 1 WGR 2 Gesamt
2014 2 7 3 12 Sitze
2009 3 3 6 12 Sitze
2004 6 2 4 12 Sitze

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Fertigstellung der Hunsrückbahn 1889 bestimmten Landwirtschaft und Weinbau den Broterwerb der meisten Bürger. Danach gewannen holzverarbeitende Industrie und andere Betriebszweige an Bedeutung. Ein Kindergarten und eine Grundschule befinden sich im Ort. Die gute Dorfgemeinschaft wird durch ein vielfältiges Vereinsleben geprägt.

Weinbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweppenhausen gehört zum „Weinbaubereich Nahetal“ im Anbaugebiet Nahe. Im Ort sind sieben Weinbaubetriebe tätig, die bestockte Rebfläche beträgt 46 ha. Etwa 72 % des angebauten Weins sind Weißweinrebsorten (Stand 2007). Im Jahre 1979 waren noch 22 Betriebe tätig, die Rebfläche hat sich seitdem nicht wesentlich verändert.[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die ca. 1,5 km entfernte A 61 ist Schweppenhausen ans Autobahnnetz rund um das Rhein-Main-Gebiet angebunden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schweppenhausen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. R. Seil, Schweppenhausen, ein Weindorf im Guldental, 1994, S. 29; hier verweist W. Vogt auf T. Giessmann, 1990.
  3. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen