Schwermetallrasen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schwermetallrasen mit Grasnelkenflur auf dem Bottendorfer Hügel

Als Schwermetallrasen oder Schwermetallflur werden Pflanzengesellschaften bezeichnet, die sich auf Böden mit hoher Schwermetallbelastung entwickelt haben, auf denen früher Erz abgebaut wurde. Beispiele sind die Galmeiflora im Dreiländereck um Aachen sowie die Grasnelkenflur im Harz und im Siegerland.

Schwermetallrasen wird überwiegend von den so genannten Galmeipflanzen gebildet. Dazu gehören Grasnelken wie die Galmei-Grasnelke, das Galmei-Veilchen, Lichtnelken und Galmei-Frühlings-Miere.

Schwermetallrasen wird der Azonalen Vegetation zugerechnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilfried H. O. Ernst: Ökologisch-soziologische Untersuchungen in den Schwermetall-Pflanzengesellschaften Mitteleuropas unter Einschluß der Alpen. In: Abhandlungen aus dem Landesmuseum für Naturkunde zu Münster in Westfalen. Band 27, Nr. 1, 1965, S. 1–54.
  • Wilfried H. O. Ernst: Schwermetallvegetation der Erde. In: Geobotanica Selecta. Band 5, Gustav Fischer, Stuttgart 1974, ISBN 3-437-30187-X.
  • Ursula Hoffmann, Michael Schwerdtfeger; ...und grün des Lebens goldner Baum. Lustfahrten und Bildungsreisen im Reich der Pflanzen. Ulrich Burgdorf Verlag, Göttingen 1998, ISBN 3-89762-000-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]