Schwimmstil

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Als Schwimmstil bezeichnet man die für den einzelnen Schwimmer charakteristische individuelle Ausführung einer Schwimmart oder Schwimmtechnik.

Schwimmstil versus Schwimmtechnik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Begriffe "Schwimmart" oder "Schwimmtechnik" sind von dem Terminus "Schwimmstil" abzugrenzen. Unter Schwimmarten versteht man im Schwimmsport Techniken wie das Brustschwimmen, das Kraulschwimmen, das Rückenkraulen oder das Schmetterlingsschwimmen. Ältere und seltener geschwommene Schwimmtechniken sind das Seitenschwimmen und das Altdeutsch-Rücken. Die ursprünglichste Form des Schwimmens ist das „Hundeschwimmen“, das Paddeln mit allen vier Gliedmaßen unterhalb des flach liegenden Rumpfes. Auf diese Weise schwimmen viele Landsäugetiere.

Der Begriff Stil charakterisiert dagegen die individuelle Umsetzung dieser normierten Schwimmarten. Er hängt z.B. von den anatomischen Besonderheiten oder den Vorlieben des einzelnen Schwimmers ab. So kann das Brustschwimmen etwa mit langen oder kurzen Gleitphasen, das Kraulen mit einer unterschiedlichen Armzugtechnik, einem persönlich bevorzugten Atmensrhythmus oder mit einer spezifischen Handhaltung ausgeführt werden. Die Schwimmtechnik ist wettkampfmäßig genau definiert und vorgegeben. Der individuelle Schwimmstil ist freigestellt.

Elementare Bedeutung erhält die Unterscheidung von Stil und Technik vor allem im Wettkampfsport: Abweichungen von der vorgeschriebenen Schwimmtechnik führen zur Disqualifikation des betreffenden Schwimmers, während der sich im Rahmen des Regelwerks bewegende persönliche Schwimmstil keine Auswirkungen auf die Bewertung hat. Die Unterscheidung trifft der Schiedsrichter mit sachkundigem Urteil. [1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutscher Schwimmverband, Wettkampfbestimmungen Schwimmen, Stand 14.03.2015, § 106, Abs. 3