ScienceStage

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
ScienceStage.com
Logo ScienceStage RGB.png
http://sciencestage.com
Motto Streaming Knowledge, Advancing Careers
Beschreibung Soziales Video-Netzwerk
Eigentümer polarmedia UG
Urheber Dr. Heiko Krüger, Sebastian Burmester, Marko Bubke-Chau
Erschienen September 2008

ScienceStage ist ein globales wissenschaftsorientiertes Multimediaportal mit Schwerpunkt Online-Video-Streaming. Es soll die Kommunikation zwischen Wissenschaftlern und Berufspraktikern unterstützen.[1] Zudem können Hochschullehrer, Praktiker, Studenten und wissenschaftsinteressierte Personen die Website als virtuelles Recherche-, Lehr- und Weiterbildungsmittel verwenden. Die Videoinhalte umfassen vor allem Konferenzmitschnitte, Interviews, Dokus, Webinare und Tutorien.

ScienceStage versteht sich als „Hub“ (Schnittstelle) für Wissenschaft, Lehre und forschende Industrie. In diesem Sinne erzeugt es eine Meta-Ebene, die sowohl Benutzer und Benutzergruppen als auch multimediale Inhalte (Videos, Audios, Dokumente und Dokumentenlinks) miteinander verknüpft. So soll Akademikern aus Wissenschaft und Praxis eine effektiv integrierte multimediale und sozial-vernetzte Arbeitsebene zur Verfügung gestellt werden.[2] Im Jahr 2010 ist ScienceStage erstmals offizieller Media Partner des World Health Summit. [3]

Website[Bearbeiten]

Registrierte Nutzer können ‚Stages‘ und Gruppen erstellen, Inhalt hochladen und an Diskussionen teilnehmen und so ihre Ideen dem Fach-Netzwerk und einem globalen Publikum zugänglich machen. ScienceStage will auf diese Weise als Katalysator für Wissenschaft und Praxis fungieren.[2]

Die Inhalte werden von den einzelnen Kanalbetreibern (Personen, Institutionen, Unternehmen) selbst oder in deren Auftrag von ScienceStage eingestellt. Auf ScienceStage werden Video-, Audio- und Textinhalte gebündelt, für die das Open-Access-Modell bzw. bestimmte Creative-Commons-Lizenzen gelten (z.B. OpenCourseWare von MIT und TED-Talks).[4]

Zudem erhält der Nutzer Zugang zu externen Online-Dokumentendatenbanken, wie PubMed, IEEE und CiteSeer. Über Links gelangt der Nutzer zu Originalinhalten auf den entsprechenden Ausgangsseiten und -servern. Inhalte interner Datenbanken und solche externer Datenbanken werden über die multimediale Suche und Empfehlungssysteme miteinander verknüpft. ScienceStage lässt sich damit ebenfalls als wissenschaftsorientierte multimediale Suchmaschine charakterisieren.

Die Inhalte werden grundsätzlich von der ScienceStage-Community überwacht. So erlaubt die Website Kommentare, Bewertungen und die Meldung rechtlich problematischer Inhalte. Abgesehen davon lassen sich eigene Favoriten vormerken und eigene Titellisten für Videos und Audios erstellen.[5]

Networking[Bearbeiten]

Stages (Profilseiten)[Bearbeiten]

Einzelpersonen und Organisationen können öffentliche Profile einrichten, die Stages heißen. Mittels hochgeladener Inhalte können die Benutzer ihre Forschungsprojekte, Hochschule oder Unternehmen öffentlich vorstellen.[5] Hochgeladene Inhalte werden mit verwandten Inhalten aller multimedialen Dateitypen (Videos, Audios, Dokumente) sowie mit relevanten Stages und Gruppen quer verlinkt.[4]

Gruppen[Bearbeiten]

Wenn Benutzer gemeinsame Interessen oder gemeinsames Fachwissen haben, können sie Gruppen gründen oder einer Gruppe beitreten. Regelmäßig werden Gruppen gegründet, um ein bestimmtes Thema zu diskutieren oder an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten.[4] Im Gegensatz zu Stages können Gruppen entweder auf öffentlich oder privat gesetzt werden.

Die Gruppengröße ist nicht begrenzt. Videos oder andere Inhalte kann man einer Gruppe zuordnen, indem man zunächst einen entsprechenden Inhalt auf die eigene Stage hochlädt oder dort einbettet und diesen dann zum Content einer Gruppe hinzufügt. Auf diese Weise können Videos, Hörbeiträge und Dokumente durch mehrere Benutzer aus Hochschule und/oder Praxis in einer Gruppe zusammengestellt und miteinander verknüpft werden.

Quellen[Bearbeiten]

  1. ScienceStage.com: Wissenschaft im 21. Jahrhundert. Academicworld. Abgerufen am December 8, 2009.
  2. a b Hope Leman: A Powerful, Easy-to-Use Tool. ReadWriteWeb. 12. September 2008. Abgerufen am 8. Dezember 2009.
  3. World Health Summit - Media Partner. World Health Summit. Abgerufen am September 10, 2010.
  4. a b c ScienceStage.com – Ein Stück Berlin in Harvard. University Journal: Das unabhängige Magazin für Nachwuchswissenschaftler und Campusentscheider. October/November 2008. Abgerufen am 8. Dezember 2009.
  5. a b Website des Monats 05/2009: ScienceStage.com. Analytik News: Das Online-Magazin für Labor und Analytik. May, 2009. Abgerufen am 8. Dezember 2009.

Weblinks[Bearbeiten]