Scone (Gebäck)

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Scones mit Clotted Cream und Konfitüre

Ein Scone ([skɒn] oder [skoʊn]) ist ein von den britischen Inseln stammendes Gebäck, das oft zur Tea Time gereicht wird.

Der Ausdruck wird im Englischen in der Regel im Plural (Scones) gebraucht, obwohl man ein einzelnes dieser Gebäckstücke auch als Scone bezeichnet. Das Wort scone wurde wohl aus dem Niederländischen schoonbrood (dt.: „Schönbrot“; Brot aus feinem Mehl) zunächst in das Scots entlehnt und fand von dort im 19. Jahrhundert den Weg in die englische Sprache.

Das ursprünglich eher flache Gebäck wird heute aus Weizen-, Gersten- oder Hafermehl und Backpulver als Triebmittel hergestellt. Vor der Erfindung des Backpulvers wurden Scones nicht im Backofen, sondern in einer Pfanne zubereitet und ähnelten eher Eierkuchen.

Die besondere Konsistenz der Scones entsteht durch das Einarbeiten kalter Butter in den Teig, der nach Zugabe von Milch nur wenig gemischt oder geknetet werden darf.

Die weichen, krustenlosen Scones werden in Großbritannien und Irland traditionell warm mit Butter, Konfitüre oder Honig gegessen, zum Tee aber vor allem mit Clotted cream. In Irland und Schottland gibt es außerdem potato scones, die aus Kartoffelbrei, Butter und Salz zubereitet werden. In den USA hergestellte Scones enthalten oft auch Nüsse oder Preiselbeeren; ein ähnliches Gebäck ohne süße Zutaten wird dort als Biscuit bezeichnet.

BBC-Food empfiehlt eigene Verfeinerungsmöglichkeiten mittels Trockenfrüchten und diversen Gewürzen.[1] Beim Guardian startete die Gewinnerin des "Guild of Food Writers awards for Food Journalist of the Year" 2011, Felicity Cloake, eine regelrechte Testreihe, welche gängigen Rezepte zum Selberbacken am ehesten taugen: das National Trust-Rezept erwies sich als Sieger. Vom Fertigprodukt-Einkauf im Supermarkt wird abgeraten.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Scones recipe, ingredients and method (englisch), BBC, abgerufen 16. Mai 2019
  2. How to make the perfect scone, The Guardian vom 22. April 2010, abgerufen 16. Mai 2019