Sebastian Fischer (Politiker)

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Sebastian Fischer (2014)

Sebastian Frieder Fischer (* 8. Dezember 1981 in Oelsnitz/Vogtl.) ist ein deutscher Politiker der CDU. Seit 2009 ist er Mitglied des Sächsischen Landtages.

Leben, Beruf und Ehrenamt[Bearbeiten]

Seit 1989 wohnt Fischer in Gävernitz bei Großenhain. Nach dem Schulabschluss mit Mittlerer Reife 1998 erlernte er in Dresden den Beruf eines Kochs. Berufserfahrungen sammelte er auf Föhr und in der Schweiz, ehe er seinen Grundwehrdienst beim 2. Schnellbootgeschwader in Warnemünde bei der Marine absolvierte. Danach führte ihn sein Beruf nach Frankreich und Norwegen. Wieder zurück in Sachsen absolvierte er den Kurs zum Küchenmeister, den er im Januar 2007 abschloss. Seitdem ist er als Küchenmeister und Mietkoch selbstständig. Fischer ist evangelisch-lutherischer Konfession.

Seit 2003 ist Fischer Mitglied der Jungen Union und der CDU, seit 2006 Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Priestewitz und seit 2015 stellvertretender Vorsitzender im Kreisvorstand der CDU Meißen. Er war zudem von 2011 bis 2015 Beisitzer im Landesvorstand der Jungen Union Sachsen & Niederschlesien.

Er ist Vorsitzender des Diakonischen Werkes im Kirchenbezirk Großenhain und Beisitzer im Landesvorstand des Evangelischen Arbeitskreises der Sächsischen Union. Er ist Mitglied im Koordinierungskreis des Dresdner Heidebogens und im Parlamentarischen Forum Mittel- und Osteuropa e.V. Des Weiteren ist er Beisitzer im Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen e.V. und Vorsitzender des Vereins Dresdner Köche 1872 e.V.

Er spricht fließend Französisch, Norwegisch und Englisch, hat gute Kenntnisse in Russisch und Grundkenntnisse in Spanisch.

Politische Wahlämter[Bearbeiten]

2009 bewarb er sich um das Direktmandat des Landtages im Wahlkreis 38 (Riesa-Großenhain), den er am 30. August mit 38,5 % der Stimmen gewann. Im selben Wahlkreis, der nun Wahlkreis 38 (Meißen 2) heißt, wurde er bei der Landtagswahl in Sachsen 2014 mit 41,4 % als Wahlkreisabgeordneter wiedergewählt. Im Landtag ist er Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Landwirtschaft, Mitglied im Ausschuss für Soziales und Verbraucherschutz, Gleichstellung und Integration und im Wahlprüfungsausschuss. Von April 2012 bis zum Ende der Legislaturperiode 2014 gehörte er dem NSU-Untersuchungsausschusses Neonazistische Terrornetzwerke in Sachsen an. [1]

Sachsenweit bekannt wurde sein erfolgreiches Eintreten für die Einführung einer Sachsenhymne als Prüfauftrag an den Landesvorstand der Sächsischen Union.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sebastian Fischer – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format3. Untersuchungsausschuss Neonazistische Terrornetzwerke in Sachsen. undatiert, abgerufen am 1. Februar 2014.
  2. Ein Land, ein Lied. In: Sächsische Zeitung, 9. Dezember 2013. Abgerufen am 17. Dezember 2013.