Sebastian Seiler

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Franz Sebastian Seiler (geboren 1815 in Lüben;[1] gestorben 4. Dezember 1870 in New Orleans[2]) war ein deutsch-amerikanischer Journalist und Sozialist. Pseudonyme N. E. Mesis, T. Sebastiano und ehemaliger Staatsdiener.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sebastian Seiler war der Sohn eines Glasers und Mitglied des Gemeinderats. Nach dem Besuch eines Gymnasiums legte er ein Examen als Gerichtsschreiber ab. war als Privatschreiber, dann Aktuar in Liegnitz tätig. 1835 wurde er wegen Fälschung von Zertifikaten zu einer Geldstrafe von 30 Talern verurteilt. 1837 hielt er sich in Berlin auf.[3] Dann reiste er mit einem offiziellen Pass ins Ausland und hielt sich bis 1839 in Paris auf.

Schweizer Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1840 lebte er in der Schweiz, wo er sich an geheimen Verbindungen beteiligte und sich dem Bund der Gerechtigkeit anschloss. Es wohnte bis November 1840 in Zurzach und schrieb für den Aargauer Volksboten.[4] Er verfasste zahlreiche Bücher u. a. über Kaspar Hauser[5][6] und Wilhelm Weitling. Er war mit Weitling, August Becker und Simon Schmidt befreundet. 1842/43 lieferte er Korrespondenzartikel für die Rheinische Zeitung.[7] Im Oktober 1842 besuchte ihn Gustav Bacherer in Lausanne, der ihn für die „Seele der Kommunisten“ der Stadt hielt.[8] 1843 lernte er auch Bakunin in Zürich kennen.[9] Nach der Verhaftung Weitlings wurde er aus der Schweiz ausgewiesen.

Aufenthalt in Brüssel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Oktober 1843 lebte er in Brüssel und wohnte 1845/46 neben Marx und Engels.[10][11] Nach Angaben der Brüsseler Polizei, soll Seiler der Verfasser des Buches „Esquisses histoiques sur Napoléon“ gewesen sein.[12] Seiler war Mitglied des Kommunistischen Korrespondenz-Komitees und schrieb Artikel für den Telegraph für Deutschland. In Brüssel arbeitete er in dem von Carl Reinhard und ihm am 1. Mai 1845 gegründeten „Neues Deutsches Zeitungs-Correspondenz-Bureau“ mit.[13] Am 30. März 1846 fand das folgenreiche Treffen zwischen Weitling,[14] Marx, Engels,[15] Seiler,[16] Joseph Weydemeyer, Philippe Gigot,[17] Wilhelm Wolff, Edgar von Westphalen, Annenkow,[18] und Louis Heilberg[19] statt; „daß Marx von Weitling aufs empfindlichste gereizt worden war, berichtet Weitling selbst an Heß“.[20][21] Seiler nahm entschieden Partei für Marx. Wenige Tage später erfolgte die Verurteilung Hermann Krieges mit dem „Zirkular gegen den Volks-Tribun“. Das war auch sein endgültiger Bruch mit Wilhelm Weitling.[22]

Während der Revolution in Paris[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1847 übersiedelte er nach Paris. Hier gehörte er dem Arbeiterverein und Pariser Gemeinde des Bundes der Kommunisten an. Seiler verurteilte im März 1848 in Paris die Revolutionspläne Georg Herweghs und der Deutschen Legion. Sebastian Seiler war Stenograf der französischen Nationalversammlung und gehörte neben August Hermann Ewerbeck zu den eifrigsten Pariser Korrespondenten der Neuen Rheinische Zeitung.[23] Die Neue Rheinische Zeitung würdigte Seiler, nach dessen erster Verhaftung auf Grund von haltlosen Verdächtigungen des Polizeiprefekten von Paris Chéri Rebillot.[24][25]

„Seilers Abreise – wenn sie wirklich erfolgt, – dürfte für die deutsche Tagespresse um so fühlbarer sein, als Er es ist, der den Verhandlungen der Nationalversammlung seit ihrem Beginn mit vieler Aufmerksamkeit folgte und sie in gedrängten Uebersichten der deutschen Tagespresse durch das große (halbministrielle) Havas'sche Korrespondenzbüreau mit bisher unerhörter Schnelligkeit zuschickte. Diese Lücke wird […] schwer zu ersetzen sein.“

Neue Rheinische Zeitung, 14. Februar 1849[26]

Nach der Demonstration vom 13. Juni 1849[27] wurde Seiler erneut verhaftet und am 20. August 1849 aus Paris ausgewiesen. Er wurde am 24. August über Boulogne-sur-Mer nach London abgeschoben.[28]

Exil in London[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In London stand Seiler in ständigem Kontakt zu Marx.[29] Am 9. September 1850 erhielt er „3½ Shilling“ vom „sozial-demokratischen Flüchtlingscomite“ in London.[30] Am 17. September 1850 trat Seiler gemeinsam mit Marx und anderen nach der Spaltung des Bundes der Kommunisten in London aus dem Arbeiterbildungsverein aus.[31] Im Juni 1854 erholten sich Jenny Marx mit Kindern und Helena Demuth bei Familie Seiler wegen der besseren „Landluft“.[32] Da Seiler eine private Insolvenz befürchtete, reiste er über Southampton nach Halifax im Februar 1856 aus.[33]

Letzte Jahre in den Vereinigten Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In New York schrieb Seiler für den Wöchentlichen New Yorker Staats-Demokrat, und die New Yorker Staats-Zeitung. Karl Heinzen verleumdete ihn als angeblichen „Spion“.[34] 1857 war Seiler zeitweilig Vorsitzender des Deutschen Arbeiterbundes in New York.[35]

1859 leitete er als Chefredakteur die „Tägliche Deutsche Zeitung“ in New Orleans, wo ihn Samuel Ludvigh besuchte.[36] Er unterstützte die Wahl von George Michael Hahn zum Gouverneur von Louisiana.[37] Im September 1860 gründete er das Wochenblatt „New Orleans Journal“. Seiler agierte hier für die Abschaffung der Sklaverei in den Vereinigten Staaten.[38] Später engagierte sich Seiler auf Seiten der Republikaner Abraham Lincolns für „das Stimmrecht der Neger“.[39][40]

Sein in Berlin lebender Bruder Franz Seiler[41] unterstützte Wilhelm Liebknecht und seine Frau Ernestine, als Liebknecht wegen verbotswidriger Rückkehr in die Preußischen Staaten 1866 in Haft saß.[42] Auch die Frau von Franz Seiler, Marie Seiler, schickte im Auftrag ihres Mannes und von Sebastian Seiler eine „kleine Unterstützung“ an Nathalie Liebknecht.[43]

Sebastian Seiler starb am 4. Dezember 1870 in New Orleans.[44]

Sebastian Seiler hatte vierzehn Geschwister, darunter die Brüder:

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selbständige Schriften

  • T. Sebastiano: Geheime Mittheilungen aus den Zeiten des französischen Kaiserreichs: Nach Emile Marco de Saint-Hilaire’s „Souvenirs intimes du temps de l’Empire“. Friedrich Schultheß, Zürich 1839.[47]
  • N. E. Mesis: Kaspar Hauser, der Thronerbe Badens. [Jenny Sohn, Bern] Paris[48] 1840. MDZ Reader
    • F. Sebastian Seiler: Kaspar Hauser, der Thronerbe Badens. [Jenny, Bern] Paris 1845. MDZ Reader[49]
    • F. Sebastian Seiler: Kaspar Hauser, der Thronerbe Badens. Dritte Auflage. [Jenny, Bern] Paris 1847. archive.org
    • N.E. Mesis: Kaspar Hauser der Thronerbe von Baden. Kaspar-Hauser-Verlag, Offenbach am Main 2005, ISBN 3-934766-32-3.
  • Maria Luise und der Herzog von Reichstadt, die Opfer der Politik Metternichs. Herausgegeben von einem ehemaligen Staatsdiener. [Jenny, Sohn, Bern] Paris 1842. (2. Aufl. 1849 hathitrust.org)
  • Das Eigenthum in Gefahr! oder Was haben Deutschland und die Schweiz vom Kommunismus und Vernunftglauben zu fürchten?. Jenny Sohn, Bern 1843. MDZ Reader[50]
  • Der Krieg zwischen der Schweiz und Frankreich im Jahre 1838, verursacht durch eine Schürze, einen Spion und die bernische Aristokratie. Aus den Papieren eines Diplomaten. Jenny Sohn, Bern 1843. MDZ Reader
  • Ueber den Kommunismus in der Schweiz. Eine Beleuchtung des Kommissionalberichtes des Herrn Dr. Bluntschli über die Kommunisten in der Schweiz; (angeblich!) nach den bei Weitling vorgefundenen Papieren. Jenni, Sohn, Bern 1843 MDZ Reader
  • Der Schriftsteller Wilhelm Weitling und der Kommunistenlärm in Zürich. Eine Vertheidigungsschrift, die bereits gesetzt, aber vom Walliser Staatsrath unterdrückt, jetzt hier dem Publikum geboten wird. Jenny Sohn, Bern 1843. MDZ Reader[51]
  • Das Complot vom 13. Juni 1849, oder der letzte Sieg der Bourgeoisie in Frankreich. Ein Beitrag zur Geschichte der Gegenwart. Hoffmann und Campe, Hamburg 1850. MDZ Reader[52][53]

Artikel

  • Zirkular des Kommunistischen Korrespondenzkomitees in Brüssel gegen den „Volk-Tribun“, herausgegeben von Hermann Kriege. Brüssel den 11. Mai 1846. (Gezeichnet von Engels, Phil. Gigot, Louis Heilberg, K. Marx, Seiler, v. Westphalen, Wolff).[54]
  • London, 9. Sept. In: Westdeutsche Zeitung, Köln, Nr. 96 vom 13. September 1850.[55]

Briefe

  • Sebastian Seiler an die J. G. Cotta’sche Buchhandlung. 28. April 1840.[56]
  • Sebastian Seiler an Wilhelm Weitling. 18. Januar 1843.[57]
  • Sebastian Seiler an Simon Schmidt. 2. Januar 1843.[58]
  • Hermann Kriege an Sebastian Seiler. 6. Juni 1845.[59]
  • Sebastian Seiler an Karl Marx. nach dem 11. April 1847.[60]
  • Sebastian Seiler an Joseph Weydemeyer. 21. Januar 1850.[61]
  • Sebastian Seiler an Karl Marx. 4. April 1850.[62]
  • Sebastian Seiler an Friedrich Engels. 18. November 1850.[63]
  • Sebastian Seiler an Karl Marx. 24. Juli 1852 oder 1853.[64]
  • Sebastian Seiler an Karl Marx. 24. Juli 1852 oder 1853.[65]
  • Sebastian Seiler an Karl Marx. 1. April 1856.[66]
  • Sebastian Seiler an Wilhelm Liebknecht. 13. Juni 1861.[67]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wermuth, Stieber: Die Communisten-Verschwörungen des neunzehnten Jahrhunderts. Im amtlichen Auftrage zur Benutzung der Polizei-Behörden der sämmtlichen deutschen Bundesstaaten. Zweiter Theil. Enthaltend: Die Personalien der in den Communisten-Untersuchungen vorkommenden Personen. A. W. Hayn, Berlin 1854, S. 120–121. Digitalisat (Reprint: Olms, Hildesheim 1969 und Verlag Klaus Guhl, Berlin 1976)
  • (Nachruf). In: Schlesische Provinzialblätter. Neue Folge. F. Gebhardi, Breslau 1871, S. 481.
  • Hermann Schlüter: Anfänge der deutschen Arbeiterbewegung in Amerika. J. H. W. Dietz Nachf., Stuttgart 1907, S. 164–167.
  • Ernst Barnikol (Hrsg.): Geschichte des religiösen und atheistischen Frühsozialismus. Erstausgabe des von August Becker 1847 verfassten und von Georg Kuhlmann eingelieferten Geheimberichtes an Metternich und von Vinets Rapport. Mühlau, Kiel 1932, S. 64–66. (=Christentum und Sozialismus Band 6)
  • Gerhard Winkler: Seiler, Sebastian. In: Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 426–427.
  • Hermann Pies: Der Emigrant Sebastian Seiler und sein Plagiat. In: derselbe: Kaspar Hauser. Fälschung, Falschmeldungen und Tendenzberichte. Ansbacher Museumsverlag, Ansbach 1973, S. 202 ff.
  • Sebastian Seiler aus Lüben. In: Herwig Förder, Martin Hundt, Jefim Kandel, Sofia Lewiowa (Hrsg.): Der Bund der Kommunisten. Dokumente und Materialien. Band 2. 1849–1851. Dietz Verlag, Berlin 1982, S. 525–527.
  • Information der belgischen Polizei an das preußische Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten über Sebastian Seiler vom Mai 1845. In: Walter Schmidt: Brüsseler Korrespondenzen in der ‚Mannheimer Abendzeitung‘. Zur Wirksamkeit des deutschen Zeitungs-Korrespondenzbüros in Brüssel. In: Marx-Engels-Jahrbuch 10. Dietz Verlag, Berlin 1986, S. 273–333 hier S. 296–297.
  • Walter Schmidt (Hrsg.): Neue Rheinische Zeitung. Frankreich 1848/49. Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig 1986 (=Reclams Universal Bibliothek 1136)
  • Bert Andréas, Jacques Gandjonc und Hans Pelger (Hrsg.): «Association Démocratique, ayant pour but l’union et la fraternité de .tous les peuples.» Eine frühe internationale demokratische Vereinigung in Brüssel 1847–1848. Bearb. von Helmut Elsner und Elisabeth Neu. Trier 2004, ISBN 3-86077-847-1. (=Schriften aus dem Karl-Marx-Haus 44.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Information der belgischen Polizei an das preußische Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten über Sebastian Seiler vom Mai 1845. Das Alter von ihm wird mit 30 Jahren angegeben.
  2. J.R. Arndt, May E. Olson: The German language press of the Americas. History and bibliography (= Die Deutschsprachige Presse der Amerikas. Geschichte und Bibliographie. Verlag Dokumentation, München 1980, S. 397).
  3. Seiler, Justiz Actuar. In: Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen, 1837, Teil 1, S. 342. „Heiliggeistr. 23“.
  4. Allgemeine Zeitung. Augsburg Nr. 313 vom 8. November 1840, S. 2502.
  5. „Die Stadtpolizei von St. Gallen hat den wahrscheinlichen Verfasser der Schrift ‚Kaspar-Hauser, badischer Thronerbe‘ als Geschäftslosen Abentheurer […] aufgegriffen und zur Wegweisung aus dem Kanton an höhere Stelle abgegeben“. (Der Schweizer Bote. Aarau Nr. 51 vom 20. April 1841, S. 204.)
  6. Friedrich Engels an Karl Marx. 18. Februar 1852: „Könnt ihr den großen Historiker des K[aspar] H[auser] nicht dahin bringen, daß er an L[ouis]-N[apoleon] schreibt und ihm seine wichtigen Quellen in dieser Geschichte anbietet?“ (Marx-Engels-Werke. Band 27, S. 23–24.)
  7. Sebastian Seiler an Wilhelm Weitling 18. Januar 1843.
  8. Konfidentenbericht von Hermann Friedrich Georg Ebner 5. November 1842. In: Hans Adler (Hrsg.): Literarische Geheimberichte. Protokolle der Metternich-Agenten. Band I. 1840–1843. informationspresse - c. w. leske, Köln 1977. ISBN 3-434-00297-9, S. 171–172.
  9. Bakunin an August Becker. Juni 1844. (Marc Vuilleumier: Weitling, les communistes allemands et leura adeptes en Suisse. In: Cahiers Vilfredo Pareto. Band 10. Genève 1973, S. 73.)
  10. Er wohnte Rue de l’Alliance Nr. 2, Marx Nr. 7 und Engels Nr. 5.
  11. „Kurze Zeit darauf traf auch Heß mit seiner Frau und ein gewisser Sebastian Seiler schloß sich dem kleinen deutschen Kreise an. Er errichtete ein deutsches Korrespondenzbüro, und die kleine deutsche Kolonie lebte hier gemütlich beisammen“. (Jenny Marx: Kurze Umrisse eines bewegten Lebens. In: Mohr und General. Erinnerungen an Marx und Engels. Dietz Verlag, Berlin 1965, S. 206.)
  12. Marx-Engels-Jahrbuch 10, S. 297. Diese Schrift war nicht bibliografisch zu ermitteln.
  13. Walter Schmidt: Brüsseler Korrespondenzen in der ‘Mannheimer Abendzeitung’. S. 275, 288–290.
  14. Wilhelm Weitling an Moses Heß 31. März 1846. In: Herwig Förder, Martin Hundt, Jefim Kandel, Sofia Lewiowa (Hrsg.): Der Bund der Kommunisten. Dokumente und Materialien. Band 1. 1836–1849. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 307–308.
  15. Friedrich Engels an August Bebel 25. Oktober 1888. In: Marx-Engels-Werke. Band 37, S. 117–119.
  16. „Heilberg gegen Marx vom unparteiischen Standpunkt; ganz zu letzt Seiler ditto, doch mit einer bewundernswerten Ruhe und Sicherheit“. (Wilhelm Weitling an Moses Heß 31. März 1846)
  17. Philippe Charles Gigot (1819–1860) belgischer Archivar und Übersetzer.
  18. J. Z.: Eine russische Stimme über Karl Marx. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 1(1883), Heft 5, S. 236–241. fes.de
  19. Louis Heilberg (1818–1852) deutscher Journalist; ursprünglich Lazarus Heilberg.
  20. Franz Mehring: Karl Geschichte seines Lebens. Dietz Verlag, Berlin 1960, S. 124 (=Franz Mehring. Gesammelte Schriften Band 3)
  21. Herwig Förder: Marx und Engels am Vorabend der Revolution. Akademie Verlag, Berlin 1960, S. 52–74. [Kapitel: „Die Auseinandersetzung mit Weitling (30. März 1846)“, „Das ‚Zirkular gegen Kriege‘ (11. Mai 1846“)]
  22. Zirkular des Kommunistischen Korrespondenzkomitees in Brüssel gegen den „Volk-Tribun“.
  23. „Seilers Berichte, sofern überhaupt gekennzeichnet, waren mit einem kleinen Sternchen versehen“. (Walter Schmidt (Hrsg.): Neue Rheinische Zeitung. Frankreich 1848/49, S. 12.)
  24. Rebillot (Chéri, dit Charles – général) Préfet de police.
  25. Siehe dazu auch Neue Rheinische Zeitung, Nr. 224, 17. Februar 1849, Beilage, S. 1, Sp. 2.
  26. Neue Rheinische Zeitung, Nr. 221, 14. Februar 1849, Beilage, S. 1, Sp. 3
  27. Siehe dazu seine Schrift: Das Complot vom 13. Juni 1849, oder der letzte Sieg der Bourgeoisie in Frankreich. Ein Beitrag zur Geschichte der Gegenwart.
  28. Jacques Grandjonc: Zu Marx’ Aufenthalt in Paris: 12. Oktober 1843 – 1. Februar 1845. In: Studien zu Marx’ erstem Paris-Aufenthalt und zur Entstehung der Deutschen Ideologie. Trier 1990. ISBN 3-926132-16-7, S. 208. Sein Alter ist mit „34“ Jahren angegeben.
  29. Marx-Engels-Werke. Band 28, S. 23, 27 f., 30, 212.
  30. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung I. Band 10. Dietz Verlag, Berlin 1977, S. 575.
  31. Der Bund der Kommunisten. Dokumente und Materialien. Band 2. 1849–1851, S. 271.
  32. Marx an Engels. 21. Juni 1854 und 27. Juni 1854. (Marx-Engels-Werke. Band 28, S. 371 und 372.)
  33. Karl Marx an Friedrich Engels. 5. März 1856.
  34. Sebastian Seiler an Karl Marx. 1. April 1856.
  35. Protokoll des Kommunisten-Klubs New York vom 11. Dezember 1857. (Herwig Förder, Martin Hundt, Jefim Kandel, Sofia Lewiowa (Hrsg.): Der Bund der Kommunisten. Dokumente und Materialien. Band 3. 1851–1852. Dietz Verlag, Berlin 1984, S. 340.)
  36. Die Fakel. Literaturblatt zur Förderung geistiger Freiheit. Redigiert von Samuel Ludvigh. 12. Jg. Saint Paul, Minnesota 1859, S. 78.
  37. Andrea Mehrländer: The Germans of Charleston, Richmond and New Orleans during the Civil War period, 1850–1870. A study and research compendium. De Gruyter, Berlin, New York 2011, S. 268.
  38. Ellen C. Merrill: Germans of Louisiana. Gretna, Pelikan Publishing Company, 2004, S. 70 und 187.
  39. Kurt Koszyk, Karl Obermann (Hrsg.): Zeitgenossen von Marx und Engels. Ausgewählte Briefe aus den Jahren 1844 bis 1852, S. 273.
  40. Proceedings of the convention of the Republican Party of Louisiana held at Economy Hall, New Orleans, September 25, 1865 and of the Central Executive Committee of the Friends of Universal Suffrage of Louisiana, now the Central Executive Committee of the Republican Party of Louisiana. In: New Orleans Tribune Office, New Orleans 1865, S. 2, 10, 11, 31, 32.
  41. Seiler, F. Kaufmann. In: Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, 1866, Teil 1, S. 578. „Magazin von Pianino’s und Flügeln, Markgrafenstr. 33“.
  42. Franz Seiler an Ernestine Liebknecht 16. November 1866. (Georg Eckert (Hrsg.): Wilhelm Liebknecht. Briefwechsel mit deutschen Sozialdemokraten. Band I. 1862–1878. Van Gorcum & Comp., Assen 1973, ISBN 90-232-0858-7, S. 198.)
  43. Marie Seiler an Nathalie Liebknecht. 16. November 1866. Zitiert bei Wolfgang Schröder: Ernestine. Vom ungewöhnlichen Leben der ersten Frau Wilhelm Liebknechts. Verlag für die Frau, Leipzig 1987. ISBN 3-7304-0085-1, S. 171.
  44. Das Geburtsjahr „1810“ und Sterbejahr „1890“, wie häufig in der Literatur angegeben wird, sind irrig. (Vergleiche z. B. Gerhard Winkler, Marx-Engels-Gesamtausgabe, Schriften aus dem Karl-Marx-Haus u. a. m.)
  45. Friedhelm Finke: Aus dem Lebenslauf der Stadt Liegnitz. Skizzen zur Geschichte einer deutschen Stadt in Schlesien. Weber, Lorch/Württemberg 1986, S. 77 ff.
  46. Schlesische Kunstsammlungen
  47. Nach Wertmuth / Stieber ist er der Verfasser.
  48. Emil Oskar Weller: Die Falschen und fingierten Druckorte. Leipzig 1858, S. 144.
  49. Das Vorwort ist mit „F. Sebastian Seiler, Justiz-Aktuar aus Preußen“ unterzeichnet.
  50. Wilhelm Wolff schrieb im Vorwärts am 7. Dezember 1844: „Wie würde die Regierung erschrecken, wie unsere Geldmänner zusammenfahren, wenn sie die Anzahl der Exemplare erführen, die z. B. von dem Werkchen ‚das Eigentum in Gefahr‘ (bei Jenni in Bern) in den Händen von Handwerkern und Fabrikarbeitern sich befinden“. (Walter Schmidt: Wilhelm Wolff. Sein Weg zum Kommunisten 1809-1846. Dietz Verlag, Berlin 1963, S. 205.)
  51. Reprint: Die Kommunisten in der Schweiz nach den bei Weitling vorgefundenen Papieren. Wörtlicher Abdruck des Kommissionalberichtes an die Hohe Regierung des Standes Zürich. Als Anhang: Sebastian Seiler: Der Schriftsteller Wilhelm Weitling und der Kommunistenlärm in Zürich. Eine Verteidigungsschrift. Detlev Auvermann, Glashütten im Taunus 1973.
  52. Die Schrift trägt die gedruckte Widmung: „Seinem Freunde Karl Marx Hauptredakteur der Neuen Rheinischen Zeitung gewidmet von Sebastian Seiler im Exile zu London, Februar 1850.“
  53. Das Buch gehörte zu Marx’ persönlicher Bibliothek. (Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung IV. Band 32. Die Bibliotheken von Karl Marx und Friedrich Engels. Akademie-Verlag, Berlin 1999. ISBN 3-05-003440-8, Nr. 1224, S. 597.)
  54. Marx-Engels-Werke. Band 4. S. 1–17.
  55. Abgedruckt in: Der Bund der Kommunisten. Dokumente und Materialien. Band 2. 1849–1851, S. 31–32.
  56. Deutsches Literaturarchiv. Marbach, Neckar. Handschriftenabteilung.
  57. Auszugsweise gedruckt in: Der Bund der Kommunisten. Dokumente und Materialien. Band 1. 1836–1849, S. 1008.
  58. Staats-Archiv Zürich. Weitling Papiere. P 239.1. Gedruckt in: Der Bund der Kommunisten. Dokumente und Materialien. Band 1. 1836–1849, S. 154–155.
  59. Heinrich Schlüter, Alfred Wesselmann (Hrsg.): Hermann Kriege. Dokumentation einer Wandlung vom Burschenschafter und Revolutionär zum Demokraten. 1840–1850. Band 1, Der Andere Verlag, Osnabrück 2002. ISBN 3-936231-12-5, S. 222.
  60. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung III. Band 2. Dietz Verlag, Berlin 1979, S. 333.
  61. Auszugsweise gedruckt in: Zeitgenossen von Marx und Engels. Ausgewählte Briefe aus den Jahren 1844 bis 1852, S. 307.
  62. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung III. Band 3. Dietz Verlag, Berlin 1981, S. 509–510.
  63. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung III. Band 3. Dietz Verlag, Berlin 1981, S. 682.
  64. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung III. Band 5. Dietz Verlag, Berlin 1987. ISBN 3-320-00105-1, S. 449.
  65. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung III. Band 5. Dietz Verlag, Berlin 1987. ISBN 3-320-00105-1, S. 450.
  66. Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung III. Band 8. Dietz Verlag, Berlin 1990. ISBN 3-320-00109-4, S. 247–249.
  67. RGASPI Moskau F. 200 op. 4 d. 19. Zitiert bei Wolfgang Schröder: Ernestine. Vom ungewöhnlichen Leben der ersten Frau Wilhelm Liebknechts. Verlag für die Frau, Leipzig 1987. ISBN 3-7304-0085-1, S. 89.