Sechster Sachstandsbericht des IPCC

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Intergovernmental Panel on Climate Change logo.svg

Der Sechste Sachstandsbericht (englisch Sixth Assessment Report, AR6; auch Sechster Weltklimabericht) des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) der Vereinten Nationen wird 2021 oder 2022 veröffentlicht werden.

Die Berichte des IPCC fassen regelmäßig den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand über die Beeinflussung des Erdsystems durch die Menschheit (anthropogene Einflussnahme) und daraus entstehender Feedbacks (natürliche Einflussnahme) zusammen. Klimawandel spielt dabei eine große Rolle, also die projizierten Folgen von veränderten Erdsystemparametern wie der global gemittelten Oberflächentemperatur oder der Niederschlagsmengen. Der aktuelle AR5 bietet für die internationale Gemeinschaft die Grundlage der meisten umwelt- und klimarelevanten Entscheidungen.

Der IPCC hat am 9. April 2018 die Autorenlisten des Kernteams (WGI, WG II, WG III) des Sechsten IPCC-Sachstandsberichts veröffentlicht. Im Kernteam der 721 Fachleute aus 90 Ländern werden 39 in Deutschland verortete Hauptautoren und Begutachtungseditoren mitarbeiten. Damit wurden etwa ein Drittel der von Deutschland Nominierten ausgewählt. Weltweit wurden knapp 3000 Personen von den Regierungen und Beobachterorganisationen nominiert.[1]

Bei der Auswahl der Experten haben die Vorstände der drei Arbeitsgruppen (IPCC Bureau) neben der fachlichen Expertise auch die ausgewogene Zusammensetzung des Autorenteams in Bezug auf regionale Herkunft, die Beteiligung beider Geschlechter und die Mitarbeit sowohl IPCC-erfahrener als auch neuer Fachleute berücksichtigt.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Sechster IPCC-Sachstandsbericht – AR6 - de-IPCC. In: de-ipcc.de. 9. April 2018, abgerufen am 8. August 2019.