Seddin (bei Potsdam)

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Koordinaten: 52° 16′ 20″ N, 13° 0′ 40″ O

Seddin
Gemeinde Seddiner See
Höhe: 43 m
Fläche: 5,28 km²
Einwohner: 1130 (2006)
Bevölkerungsdichte: 214 Einwohner/km²
Eingemeindung: 5. Dezember 1993
Eingemeindet nach: Seddiner See
Postleitzahl: 14554
Vorwahl: 033205
Karte

Seddin (links oben) im Naturpark Nuthe-Nieplitz

Die Kirche

Seddin ist ein Ortsteil der Gemeinde Seddiner See im Landkreis Potsdam-Mittelmark mit etwa 1130 Einwohnern (2006) auf einer Fläche von etwa 528 Hektar. Es liegt am Südufer des Großen Seddiner Sees im Naturpark Nuthe-Nieplitz, ein Großteil der zum Ort gehörigen Flächen sind Teil des Landschaftsschutzgebietes Nuthetal – Beelitzer Sander.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste menschliche Ansiedlungen am Großen Seddiner See liegen mehr als 10.000 Jahre zurück, wie Bodenfunde belegen. Vermutlich geht das heutige Seddin auf ein altes Wendendorf mit dem heutigen Kirchplatz als Zentrum zurück. Das Bauern- und Fischerdorf wurde als Rundling angelegt, der alte Ortskern ist in seiner Struktur noch erhalten. 1375 wurde Seddin zusammen mit Kähnsdorf im Landbuch Karls IV. erwähnt, wobei der Name vom slawischen Wort zid für flüssig herrühren dürfte.

Am 5. Dezember 1993 schlossen sich die bis dato selbstständigen Gemeinden Kähnsdorf, Neuseddin (wo auch der Rangierbahnhof Seddin liegt) und Seddin freiwillig zur Gemeinde Seddiner See zusammen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gehöfte standen einst kreisförmig zueinander und waren Lehm-Fachwerk-Bauten. Einige sind noch erhalten, so das denkmalgeschützte rohrgedeckte Haus in der Hauptstraße.

Die Kirche des Dorfes wurde 1735 errichtet, ein Jahr darauf wurde ein Friedhof bei der Kirche angelegt. Die letzte Beerdigung auf diesem erfolgte 1912. 1945 wurde der Platz als Friedhof aufgehoben. 1996 erfolgte eine Umgestaltung des Platzes und die verbliebenen vier Grabstätten wurden beseitigt.[1]

Seddiner See

Weiterhin gehört der See zu einem beliebten Ausflugsziel in der Region. Im Sommer bieten der Seddiner See, der Kähnsdorfer See sowie der Strand am Zeltplatz Bademöglichkeiten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Seddin (bei Potsdam) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schild auf dem Kirchplatz