Seelotsgesetz

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Basisdaten
Titel: Gesetz über das Seelotswesen
Kurztitel: Seelotsgesetz
Abkürzung: SeeLG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland            
Erlassen aufgrund von: Art. 74 Abs. 1 Nr. 21 GG
Rechtsmaterie: Schifffahrtsrecht, Berufsrecht
Fundstellennachweis: 9515-1
Ursprüngliche Fassung vom: 13. Oktober 1954
(BGBl. II S. 1035)
Inkrafttreten am: 18. November 1954
Neubekanntmachung vom: 13. September 1984
(BGBl. I S. 1213)
Letzte Änderung durch: Art. 24 G vom 24. Mai 2016
(BGBl. I S. 1217, 1223)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
1. Juni 2016
(Art. 29 G vom 24. Mai 2016)
GESTA: J019
Weblink: Text des Gesetzes
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Seelotsgesetz (SeeLG) ist Grundlage für die Ordnung und Verwaltung des Seelotswesens in Deutschland.

Die Selbstverwaltung des Seelotswesens obliegt den Lotsenbrüderschaften. Die Seelotsen, die ihre Tätigkeit als freien Beruf ausüben, sind Mitglieder der Brüderschaften ihres Reviers. Die Seelotsenbrüderschaften zusammen bilden die Bundeslotsenkammer.

Inhalt des Seelotsgesetzes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Seelotsgesetz ist u. a. geregelt:

  • Allgemeine Bestimmungen mit Definition Berufsbild Lotse, und Zuständigkeiten
  • Ordnung der Seelotsreviere
  • Bestallung der Seelotsen
  • Rechtsstellung und Pflichten der Seelotsen
  • Lotsenbrüderschaften
  • Bundeslotsenkammer
  • Aufsichtsmaßnahmen
  • Lotstarife

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Seelotsgesetz, PDF abgerufen am 14. Dezember 2012.
  • Jörg Heinrich, Dietrich Steinicke: Seelotswesen. Das Regelwerk mit Erläuterungen; Seelotsgesetz, allgemeine Lotsverordnung, Revierlotsverordnungen, Lotstarifverordnung und andere Vorschriften. 3. erweiterte Neuaufl. Seehafen-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-87743-828-2 (EA 1985 mit dem Titel Das Regelwerk zum Seelotswesen).
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