Seibersbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Seibersbach
Seibersbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Seibersbach hervorgehoben

Koordinaten: 49° 58′ N, 7° 43′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Stromberg
Höhe: 345 m ü. NHN
Fläche: 14,64 km2
Einwohner: 1277 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55444
Vorwahl: 06724
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 095
Adresse der Verbandsverwaltung: Warmsrother Grund 2
55442 Stromberg
Website: www.seibersbach.de
Ortsbürgermeister: Ralf Noch
Lage der Ortsgemeinde Seibersbach im Landkreis Bad Kreuznach
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Über dieses Bild
Blick von Seibersbach zum Soonwald

Seibersbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Stromberg an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seibersbach liegt im Nordosten des Soonwalds unweit der Nahtstelle zum Binger Wald. Nordwestlich des Orts bzw. jenseits des Hochsteinchens befindet sich Rheinböllen, südöstlich liegt Stromberg.

Zu Seibersbach gehören auch die Wohnplätze Autishof, Haus Concordia, Füllenbacherhof, Junkermühle, Landgut Ziegelhütte, Layenkaut, Marienborn und Bahnhof Stromberger Neuhütte.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Seibersbach datiert aus dem Jahr 983, als Kaiser Otto II. dem Mainzer Erzbischof Willigis die beiden Dörfer Dörrebach und Seibersbach schenkte.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Seibersbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 740
1835 1.058
1871 884
1905 858
1939 801
1950 948
1961 1.087
Jahr Einwohner
1970 1.201
1987 1.302
1997 1.498
2005 1.426
2011 1.335
2017 1.310
Einwohnerentwicklung von Seibersbach von 1815 bis 2017 nach nebenstehender Tabelle

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Seibersbach besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:

Wahl SPD CDU FWG WGK Gesamt
2019[4] 6 4 6 16 Sitze
2014[5] 5 6 5 16 Sitze
2009 7 9 16 Sitze
2004 5 6 5 16 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Seibersbach e. V.
  • WGK = Wählergruppe Kreer

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Ralf Noch (WGK). Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 60,70 % gewählt und ist damit Nachfolger von Marita Spreitzer (FWG), die nicht mehr für das Amt kandidiert hatte.[6]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirmes findet am 29. August (Johannes Enthauptung) bzw. am darauffolgenden Sonntag und Montag statt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Seibersbach gibt es eine Grundschule und eine Bücherei. Der Ort ist unter anderem über die Autobahnanschluss-Stellen Stromberg und Rheinböllen von der A 61 erreichbar. Außerdem gibt es einen Dorfladen, eine Bäckerei, eine Metzgerei und eine Bankfiliale (Volksbank Rheinböllen eG). In Seibersbach stehen zwei Kirchen, eine katholische und eine evangelische. Seibersbach ist besonders bekannt durch die Martinshütte und die Sportschule. Weiterhin besitzt Seibersbach ein Freibad.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Seibersbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018[Version 2019 liegt vor]. S. 17 (PDF; 2,2 MB).
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter RLP: Gemeinderatswahl 2019 Seibersbach. Abgerufen am 15. September 2019.
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Der Landeswahlleiter RLP: Direktwahlen 2019. siehe Stromberg, Verbandsgemeinde, siebte Ergebniszeile. Abgerufen am 15. September 2019.