Seid al-Hussein

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Seid al-Hussein (2006)

Seid bin Ra’ad Seid Al-Hussein (* 26. Januar 1964 in Amman) ist ein jordanischer Diplomat und seit 2014 Hoher Kommissar für Menschenrechte.[1] Er gehört zur haschemitischen Königsfamilie Jordaniens.[2]

Seid absolvierte ein Internat in England und studierte dann an der Johns Hopkins University in den USA. Nach seinem B.A. 1987 forschte er am Christ’s College in Cambridge, wo er 1993 zum Ph.D. promoviert wurde. Im gleichen Zeitraum soll er auch als Beamter in der jordanischen Wüstenpolizei Badia gedient haben, wo er für Stammesangelegenheiten zuständig war. Von 1994 bis 1996 arbeitete er für UNPROFOR, von 1996 bis 2007 war er Jordaniens ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen. Am 5. Juli 2000 heiratete er in Amman die Amerikanerin Sarah Butler, die zu jener Zeit bei der UNO in New York arbeitete.

Zu seiner Ernennung zum UN-Hochkommissar für Menschenrechte 2014 als Nachfolger von Navanethem Pillay gratulierte ihm unter anderem Frank-Walter Steinmeier.[3] Said Raad al-Hussein nannte 2015 Deutschland und Schweden als Vorbilder für die Flüchtlingspolitik.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.un.org/sg/management/senstaff_details.asp?smgID=186
  2. http://www.nwzonline.de/politik/personen/prinz-said-raad-al-hussein_a_18,0,834309869.html
  3. http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2014/140617-VN_HK_MR.html
  4. https://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-un-103.html