Seir

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Seir in Hieroglyphen
N16 M8 M23 Aa18
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Z4 N25

Ta-Schasu Seir / Seir
T3-Š3sw Sˁr / Sˁrr
Seir, Land der Schasu [1]

Seir von hebräisch שֵׂעִ֑יר, in einigen moderneren Bibelübersetzungen genauer mit der Schreibweise Seïr wiedergegeben, bezeichnet ein Gebirge im Süden Palästinas. Eine zuerst im Tempel von Soleb unter Amenophis III. bezeugte Ortsliste[2], die um 1380 v. Chr. datiert wird, führt die Bezeichnung „Schasu-Land Seir“ in Zusammenhang mit weiteren Ortsnamen des Edomitischen Berglandes.

Die biblische Überlieferung[Bearbeiten]

Der Seir war gemäß Altem Testament der Wohnort der Hurriter, später der der Nachkommen Esaus. Seir ist in der Bibel zudem die Bezeichnung eines Horiters (1. Buch Mose 36, 20+21; 1. Chronik 1, 38) sowie der Name eines Gebirges an der Nordgrenze Judas Jos 15,10 EU vermutlich der Bergrücken mit dem Ort Saris (neuhebr. Shoresh), etwa 4 km westsüdwestlich von Kirjath-Jearim.

Literatur[Bearbeiten]

  • Fritz Rienecker (Hrsg.): Lexikon zur Bibel. 3. Sonderauflage, 20. Gesamtauflage. Brockhaus, Wuppertal 1992, ISBN 3-417-24585-0.
  • Große Konkordanz zur Elberfelder Bibel. Wort- und Zahlenkonkordanz. Revidierte Fassung. Brockhaus, Wuppertal u. a. 1993, ISBN 3-417-25802-2.
  • Erich Zenger: Einleitung in das Alte Testament (= Kohlhammer-Studienbücher Theologie. Bd. 1, 1). 7., durchges. und erw. Aufl. Kohlhammer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-17-020695-3.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rainer Hannig, S. 1181.
  2. Soleb-Liste (Nr. 92).