Seix

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Seix
Sèish
Seix (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Okzitanien
Département (Nr.) Ariège (09)
Arrondissement Saint-Girons
Kanton Couserans Est
Gemeindeverband Couserans-Pyrénées
Koordinaten 42° 52′ N, 1° 12′ OKoordinaten: 42° 52′ N, 1° 12′ O
Höhe 495–2838 m
Fläche 86,78 km²
Einwohner 708 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 8 Einw./km²
Postleitzahl 09140
INSEE-Code
Website Seix

Ortszentrum von Seix

Seix (okzitanisch Sèish) ist ein südfranzösischer Ort und eine Gemeinde mit 708 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2019) in der historischen Grafschaft Couserans (heute: Département Ariège) in der Region Okzitanien. Das aus dem Dorf Seix, zahlreichen Weilern und Einzelgehöften bestehende Gemeindegebiet grenzt im Süden an Spanien.

Lage und Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Seix liegt auf einer Höhe von ca. 510 m innerhalb des Regionalen Naturparks Pyrénées Ariégeoises am Fluss Salat gut 120 km (Fahrtstrecke) südwestlich der Stadt Toulouse. Das Vallée d’Esbints und der oberste Abschnitt des Vallée du Salat sind Teil der Gemeinde. Weite Teile der Gemeinde sind bergig und bewaldet; höchster Punkt ist der Mont Valier. Das Klima ist gemäßigt, im Sommer auch warm; Regen (ca. 800 mm/Jahr) fällt übers Jahr verteilt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1800 1851 1901 1954 1999 2019
Einwohner 3.027 3.858 3.068 1.057 697 708
Quellen: Cassini und INSEE

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohner der Gemeinde lebten jahrhundertelang als Selbstversorger von der Landwirtschaft. Der Ort Seix bildete das merkantile und handwerkliche Zentrum der Gegend.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet um Seix gehörte seit der Mitte des 10. Jahrhunderts zur Grafschaft Couserans, geriet aber um das Jahr 1180 in die Abhängigkeit zur Grafschaft Comminges. Im Jahr 1280 wurde das Château de Mirabat erstmals urkundlich erwähnt. In dieser Zeit war der Ort eine Exklave der Provinz Languedoc, aber auch die Grafen von Foix wie auch die Könige von Aragón bemühten sich hier um territorialen Zuwachs. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum Distrikt Saint-Girons. Zudem lag Seix von 1793 bis 2015 innerhalb des Kantons Oust. Die Gemeinde ist seit 1801 dem Arrondissement Saint-Girons zugeteilt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ruinen von Schloss Château de Mirabat, seit 1995 ein Monument historique[1]
  • Ruinen von Schloss Château de Lagarde, seit 1996 ein Monument historique[2]
  • Maison-forte oder Château de Seix aus dem 16. Jahrhundert, seit 1994 ein Monument historique[3]
  • Kirche Saint-Étienne aus dem 17. Jahrhundert, seit 2014 ein Monument historique[4]
  • Kapelle Notre-Dame-de-Pitié aus dem Jahr 1660, seit 2014 ein Monument historique[5]
  • Kapelle Sainte-Anne in Seix
  • Kapelle Saint-Joseph in Rieu
  • zahlreiche alte Häuser mit Holzgalerien
  • Denkmal für die Gefallenen[6]
  • zahlreiche Wegkreuze

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Seix – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung des Monument historique (französisch)
  2. Beschreibung des Monument historique (französisch)
  3. Beschreibung des Monument historique (französisch)
  4. Beschreibung des Monument historique (französisch)
  5. Beschreibung des Monument historique (französisch)
  6. Denkmal für die Gefallenen