Sekundärwald

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Als Sekundärwald beschreibt man die Vegetation, die sich auf natürliche Weise ausbildet, nach der Zerstörung des Primärwaldes, sei es durch menschliches Eingreifen (z. B. durch Brandrodung) oder Katastrophen. Im Gegensatz hierzu steht der Nutzwald, der geregelt bewirtschaftet wird. In tropischen Gebieten gibt es durch den dort traditionellen Wanderfeldbau einen großen Anteil an Sekundärwald.

Durch das Einwandern von Arten des primären tropischen Regenwaldes kann sich der sekundäre Regenwald dem primären Regenwald wieder annähern. Möglich ist dies nur, wenn die ursprüngliche Rodungsfläche relativ klein war.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reinhold Erlbeck: Das Kosmos Wald- und Forstlexikon. Kosmos, Stuttgart 1998, ISBN 3-440-07511-7.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urania Pflanzenreich: Vegetation, Urania Leipzig - Jena - Berlin, 1995, S. 116