Sekundärwald

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Sekundärwald beschreibt man die Art von Vegetation, die sich nach der Zerstörung des Primärwaldes durch menschliches Eingreifen (z. B. durch Brandrodung) oder Katastrophen ausbildet, und nicht wie der Nutzwald geregelt bewirtschaftet wird. In tropischen Gebieten gibt es durch den dort traditionellen Wanderfeldbau einen großen Anteil an Sekundärwald.

Durch das Einwandern von Arten des primären tropischen Regenwaldes kann sich der sekundäre Regenwald wieder dem primären Regenwald annähern. Möglich ist das aber nur, wenn die ursprüngliche Rodungsfläche ziemlich klein war.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Reinhold Erlbeck: Das Kosmos Wald- und Forstlexikon. Kosmos, Stuttgart 1998, ISBN 3-440-07511-7.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Urania Pflanzenreich: Vegetation, Urania Leipzig - Jena - Berlin, 1995, S. 116